1878
aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Portal Geschichte | Portal Biografien | Aktuelle Ereignisse | Jahreskalender
◄ | 18. Jahrhundert | 19. Jahrhundert | 20. Jahrhundert | ►
◄ | 1840er | 1850er | 1860er | 1870er | 1880er | 1890er | 1900er | ►
◄◄ | ◄ | 1874 | 1875 | 1876 | 1877 | 1878 | 1879 | 1880 | 1881 | 1882 | ► | ►►
| 1878 in anderen Kalendern | |
|---|---|
| Gregorianischer Kalender | 1878 MDCCCLXXVIII |
| Ab urbe condita | 2631 |
| Armenischer Kalender | 1327 |
| Bahai-Kalender | 34–35 |
| Bengalischer Kalender | 1284–1285 |
| Berber-Kalender | 2828 |
| Buddhistischer Kalender | 2422 |
| Burmesischer Kalender | 1240 |
| Byzantinischer Kalender | 7386–7387 |
| Chinesischer Kalender | 4574–4575 |
| Französischer Revolutionskalender |
LXXXVI–LXXXVII 86–87 |
| Koptischer Kalender | 1594–1595 |
| Äthiopischer Kalender | 1870–1871 |
| Hebräischer Kalender | 5638–5639 |
| Hindu-Kalender | |
| – Vikram Samvat | 1933–1934 |
| – Shaka Samvat | 1800–1801 |
| Holozän-Kalender | 11878 |
| Iranischer Kalender | 1256–1257 |
| Islamischer Kalender | 1294–1296 |
| Japanischer Kalender | |
| – Nengō (Ära): | Meiji 11 |
| – Kōki | 2538 |
| Koreanischer Kalender | |
| – Dangun-Ära | 4211 |
| – Juche-Ära | -33 |
| Minguo-Kalender | -33 |
| Seleukidischer Kalender | 2189–2190 |
| Thai-Solar-Kalender | 2421 |
Inhaltsverzeichnis |
[Bearbeiten] Ereignisse
[Bearbeiten] Politik und Weltgeschehen
- 3. März: Frieden von San Stefano: Das Osmanische Reich muss sich einem für Russland günstigen Diktatfrieden beugen. Da der Machtzuwachs Russlands den Großmächten Österreich-Ungarn, Großbritannien und Frankreich zu weit geht, wird es noch im gleichen Jahr zum Berliner Kongress kommen. Bulgarien wird nach fast 500 Jahren osmanische Herrschaft wieder unabhängig.
- 12. März: Die Walfischbucht und ein sie umgebender Landstreifen im südwestlichen Afrika werden britischer Besitz.
- 11. Mai: Nach dem Attentat Max Hödels auf Kaiser Wilhelm I. fordert Reichskanzler Otto von Bismarck ein Verbot der Sozialdemokratie.
- 11. Mai und 2. Juni: Auf Kaiser Wilhelm I. werden in Berlin nacheinander zwei Attentate verübt: Ein Täter wird hingerichtet, der andere kann sich vor dem Zugriff der Wachmannschaften selbst richten.
- 22. Mai: Rumänien erklärt seine Unabhängigkeit vom Osmanischen Reich
- 31. Mai: Im Ärmelkanal kollidieren die beiden deutschen Kriegsschiffe „König Wilhelm“ und „Großer Kurfürst“ miteinander; beim Untergang der „Großer Kurfürst“ sterben 269 Menschen.
- 2. Juni: Der deutsche Kaiser Wilhelm I. wird bei einem Attentat durch einen Schrotschuss von Karl Eduard Nobiling schwer verwundet.
- 4. Juni: Großbritannien erhält in einem zunächst geheimen Vertrag mit dem Osmanischen Reich die Insel Zypern abgetreten, doch behält sich der Sultan Souveränitätsrechte vor. Die Briten versprechen, ihn im Gegenzug gegen russische Expansion zu unterstützen.
- 11. Juni: Weil der Reichstag nach einem Attentat auf Kaiser Wilhelm I. mehrheitlich ein Verbot der Sozialdemokraten abgelehnt hat, wird er den Bestimmungen der Verfassung gemäß vom Kaiser aufgelöst. Die darauffolgende Neuwahl bringt den Konservativen einen klaren Sieg bei den Mandaten, nachdem zuvor ein zweites Attentat auf den Regenten bei Teilen der Bevölkerung für weiteren Unmut gesorgt hat.
- 13. Juni bis 13. Juli: Berliner Kongress unter dem Vorsitz Otto von Bismarcks: Rumänien, Serbien und Montenegro werden unabhängig, Rumänien erhält zudem die Dobrudscha, muss dafür jedoch einen Teil von Bessarabien an Russland abtreten. Bulgarien erhält einen Sonderstatus, bleibt jedoch dem Osmanischen Reich gegenüber tributpflichtig. Österreich-Ungarn darf Bosnien und die Herzegowina besetzen, Großbritannien erhält Zypern pachtweise, während Raszien, Albanien, Makedonien und Rumelien beim Osmanischen Reich verbleiben.
- 29. Juli: Österreich-Ungarn besetzt Bosnien und die Herzegowina gemäß dem beim Berliner Kongress getroffenen Frieden.
- 30. Juli: Die deutsche Reichstagswahl wird nach zwei in diesem Jahr vorausgegangenen Attentaten auf den Kaiser Wilhelm I. von den Konservativen gewonnen, die nun eine Mehrheit für das vom Reichskanzler Otto von Bismarck gewünschte Sozialistengesetz finden können.
- 13. August: Im Nordwesten von Virginia werden zufällig die Luray Caverns entdeckt. Die drei Entdecker verheimlichen zunächst den Fund des Höhlensystems und erwerben den Grund und Boden preiswert in einer laufenden Zwangsversteigerung. Ihr Kauf wird später nach Erkennen des wahren Werts annulliert.
- 16. August: Im westsibirischen Eismeer wird die Insel Ensomheden („Einsamkeit“) entdeckt.
- 19. August: Bei ihrem Einmarsch in Bosnien nehmen österreichische Truppen unter dem Befehl von Joseph Philippovich von Philippsberg die Stadt Sarajevo ein.
- 19. Oktober: Der Deutsche Reichstag beschließt mit 221 Stimmen von Konservativen und Liberalen gegen 149 Stimmen von Fortschrittlichen, Zentrum und Sozialdemokraten das Gesetz gegen die gemeingefährlichen Bestrebungen der Sozialdemokratie und legalisiert damit die von Otto von Bismarck zur Staatsdoktrin erhobene Sozialistenverfolgung.
- 31. Oktober: In Stockholm kommt es zu einem Großbrand in der Schrotmühle Eldkvarn im Stadtteil Kungsholmen. Die Zerstörung durch das Feuer schafft Platz für den 1911 beginnenden Bau des Rathauses Stockholms stadshus an diesem Ort.
- 12. November: US-Präsident Rutherford B. Hayes entscheidet als von Argentinien gebetener Schiedsrichter im Streit über den Grenzverlauf im Gran Chaco zu Gunsten Paraguays und zu Lasten der Tripel-Allianz.
- 13. November: Bei Parlamentswahlen in Portugal gelingt es den Republikanern zum ersten Mal ein Mandat zu erringen.
- 17. November: Auf Italiens König Umberto I. wird vom Koch Giovanni Passannante in Neapel ein Attentat verübt. Der Herrscher erleidet leichte Verletzungen.
- Der unter dem Namen Mehmed Emin Pascha bekannte Afrikaforscher Eduard Schnitzer aus Oppeln wird zum Gouverneur der türkisch-ägyptischen Äquatorial-Provinz in Zentralafrika ernannt.
- Nauruischer Stammeskrieg: Krieg zwischen den zwölf verschiedenen Stämmen auf der pazifischen Insel Nauru; er dauerte von 1878 bis zum 3. Oktober 1888.
- Der Zweite Anglo-Afghanische Krieg bricht aus und dauert bis 1880 an.
[Bearbeiten] Wirtschaft
- 21. Februar: New Haven (Connecticut) verfügt über das weltweit erste Verzeichnis der Telefonteilnehmer. Es umfasst 50 Einträge.
- 14. Mai: Die Handelsmarke Vaseline wird für Robert Chesebrough registriert, der seit sechs Jahren das Patent auf die Herstellung der Salbe hält.
- 15. Mai: In Tokio wird die Börse gegründet.
- 3. Juli: Die Spielkartensteuer wird gesetzliche Einnahmequelle im Deutschen Reich und löst Landesabgaben ab.
- Shōzō Kawasaki gründet in Tokio die Schiffswerft Kawasaki Tsukiji Shipyard.
- In Deutschland wird das erste Mutterschutzgesetz erlassen. Es sah nach der Entbindung drei arbeitsfreie Wochen vor.
- Gründung der Brauerei Moritz Fiege.
[Bearbeiten] Wissenschaft und Technik
- 9. Mai: David Edward Hughes präsentiert in der Royal Society in London ein verbessertes Mikrofon, das von ihm entwickelte Kohlemikrofon.
- 4. Juli: Von Göteborg aus startet Adolf Erik Nordenskiöld zur ersten erfolgreichen Nordostpassage.
- 9. September: Auf dem Burgberg von Pergamon beginnt Carl Humann mit Ausgrabungen. Zu den bedeutsamen Funden nach mehrjähriger Arbeit zählt der Pergamonaltar.
- 23. Oktober: Édouard Jean-Marie Stephan erblickt im Sternbild Andromeda die Galaxie mit der späteren Bezeichnung NGC 304.
- In Klein Nordende wird mit 1338 Metern ein neuer Tiefbohrrekord aufgestellt.
- Josiah Willard Gibbs entwickelt seine Phasenregel der Thermodynamik.
- Carl Gustav Patrik de Laval erfindet die Milchzentrifuge.
- Adolf von Baeyer entwickelt die Indigosynthese.
- Thomas Edison entwickelte in den USA die Glühbirne.
- Gerbillus pusillus, eine so genannte Zwerg-Rennmaus, wird das erste Mal wissenschaftlich beschrieben.
[Bearbeiten] Kultur
- 23. März: Am Theater an der Wien in Wien wird Karl Millöckers Operette Das verwunschene Schloss uraufgeführt.
- 12. September: In London wird am Ufer der Themse ein ägyptischer Obelisk aufgestellt, einer der Nadeln der Kleopatra. Den Obelisken hatte Muhammad Ali Pascha im Jahr 1819 Großbritannien geschenkt, doch die Transportkosten wollte jahrzehntelang niemand tragen.
- 28. Dezember: Am Théâtre des Folies Dramatiques in Paris wird Jacques Offenbachs Opéra-Comique Madame Favart uraufgeführt.
[Bearbeiten] Religion
- 20. Februar: Das Konklave wählt Vincenzo Gioacchino Pecci zum Papst, er wird Leo XIII.
- 2. Juli–27. Juli: Zweite Lambeth-Konferenz der Anglikanischen Kirche
[Bearbeiten] Sport
- 14. Oktober: Im englischen Sheffield wird das erste Fußballmatch unter Flutlicht gespielt. Vier Bogenlampen der Firma Siemens sorgen für die Beleuchtung auf dem Spielfeld des FC Sheffield.
- Der Augsburger EV wird gegründet, der älteste Eissport treibende Verein in Deutschland.
- Der englische Fußballverein Manchester United wird als Newton Heath LYR gegründet.
[Bearbeiten] Katastrophen
- 3. September: Der britische Ausflugsdampfer Princess Alice kollidiert auf der Themse mit einem Kohlenfrachter und sinkt in vier Minuten. 640 Menschen sterben. Es handelt sich um das bis heute schwerste Schifffahrtsunglück in britischen Inlandgewässern.
Kleinere Unglücksfälle sind in den Unterartikeln von Katastrophe aufgeführt.
[Bearbeiten] Geboren
[Bearbeiten] Januar
- 1. Januar: Agner Krarup Erlang, dänischer Mathematiker († 1929)
- 1. Januar: Edwin Franko Goldman, US-amerikanischer Komponist und Dirigent († 1956)
- 3. Januar: Hugo Chanoch Fuchs, Rabbiner und jüdischer Historiker († 1949)
- 4. Januar: Gerdt von Bassewitz, deutscher Schriftsteller († 1923)
- 6. Januar: Adeline Genée, dänische Ballett-Tänzerin († 1970)
- 6. Januar: Carl Sandburg, US-amerikanischer Lyriker († 1967)
- 9. Januar: John B. Watson, US-amerikanischer Psychologe († 1958)
- 10. Januar: Samuel C. Bradford, englischer Bibliothekar († 1948)
- 10. Januar: Johann Lemmerz, deutscher Konstrukteur und Unternehmer († 1952)
- 10. Januar: Zdeněk Nejedlý, tschechischer Historiker, Literaturkritiker und Musikwissenschaftler († 1962)
- 11. Januar: Theodoros Pangalos, griechischer General und Politiker († 1952)
- 12. Januar: Ferenc Molnár, ungarischer Schriftsteller und Journalist († 1952)
- 12. Januar: Franz Molnar, österreichischer Dramatiker, Feuilletonist, Romancier und Journalist († 1952)
- 17. Januar: Emil Helfferich, deutscher Südostasienkaufmann († 1972)
- 17. Januar: Gustav Neckel, deutscher Altgermanist († 1940)
- 18. Januar: Thomas Edward Campbell, US-amerikanischer Politiker († 1944)
- 19. Januar: Herbert Chapman, englischer Fußballspieler und Trainer († 1934)
- 21. Januar: Egon Friedell, österreichischer Schriftsteller und Schauspieler († 1938)
- 23. Januar: Harry Steier, deutscher Opernsänger (Tenor) († 1936)
- 23. Januar: Rutland Boughton, englischer Komponist († 1960)
- 24. Januar: Johannes Runge, deutscher Leichtathlet und Olympiateilnehmer († 1949)
- 25. Januar: Ernst Alexanderson, schwedisch-US-amerikanischer Elektroingenieur († 1975)
- 25. Januar: Harry Davis, US-amerikanischer Politiker († 1950)
- 26. Januar: Rudolf Alexander Schröder, deutscher Dichter und Schriftsteller († 1962)
- 28. Januar: Walter Kollo, deutscher Komponist († 1940)
- 31. Januar: Heinrich Delp, deutscher Politiker († 1945)
[Bearbeiten] Februar
- 1. Februar: Alfréd Hajós, ungarischer Schwimmer († 1955)
- 5. Februar: André Citroën, französischer Automobilkonstrukteur († 1935)
- 8. Februar: Magnus Freiherr von Braun, deutscher Politiker, Reichsminister, Vater von Wernher, Siegmund und Magnus von Braun († 1972)
- 8. Februar: Martin Buber, jüdischer Religionsphilosoph († 1965)
- 8. Februar: Willem Hesselink, niederländischer Fußballspieler († 1973)
- 14. Februar: Hans Ledwinka, österreichischer Autokonstrukteur († 1967)
- 14. Februar: Hirota Kōki, japanischer Premierminister († 1948)
- 18. Februar: Albin Frehse, deutscher Hornist und Professor († 1973)
- 22. Februar: Walter Ritz, Schweizer Mathematiker († 1909)
- 23. Februar: Kasimir Malewitsch, ukrainischer Maler der „futuristischen“ Malerei († 1935)
- 27. Februar: Alvan T. Fuller, US-amerikanischer Politiker († 1958)
- 28. Februar: Artur Kapp, estnischer Komponist († 1952)
- 28. Februar: Pierre Fatou, französischer Mathematiker († 1929)
[Bearbeiten] März
- 1. März: Gabriel Dupont, französischer Komponist († 1914)
- 2. März: Wander Johannes de Haas, niederländischer Physiker und Mathematiker († 1960)
- 3. März: Leopold Jessner, deutscher Theater- und Filmregisseur († 1945)
- 8. März: Cyrus Locher, US-amerikanischer Politiker († 1929)
- 11. März: René Vierne, französischer Organist und Komponist († 1918)
- 13. März: Otto Hönigschmid, tschechisch-österreichischer Chemiker († 1945)
- 16. März: Clemens August Graf von Galen, deutscher Bischof und Kardinal († 1946)
- 16. März: Reza Schah Pahlavi, persischer Schah († 1944)
- 17. März: Rosa Valetti, deutsche Schauspielerin und Kabarettistin († 1937)
- 22. März: Jean Strauwen, belgischer Komponist und Dirigent († 1947)
- 22. März: Michel Théato, luxemburgischer Leichtathlet († 1905)
- 23. März: Franz Schreker, österreichischer Komponist († 1934)
- 26. März: Henry Somer Gullett, australischer Politiker († 1940)
- 26. März: William P. Hobby, US-amerikanischer Politiker († 1964)
- 26. März: Leo von Prittwitz und Gaffron, russischer Generalmajor († 1957)
- 28. März: Herbert H. Lehman, US-amerikanischer Politiker († 1963)
- 31. März: Jack Johnson, US-amerikanischer Boxer († 1946)
- 31. März: August Winnig, deutscher Gewerkschafter und Schriftsteller († 1956)
[Bearbeiten] April
- 1. April: Carl Sternheim, deutscher Dramatiker und Autor († 1942)
- 2. April: Antun Dobronić, kroatischer Komponist († 1955)
- 4. April: Walter Conrad Arensberg, amerikanischer Literaturwissenschaftler und Kunstsammler († 1954)
- 5. April: Carl Ehrenberg, deutscher Komponist († 1962)
- 5. April: Georg Misch, deutscher Philosoph († 1965)
- 5. April: Wolf Dohrn, deutscher Reformer († 1914)
- 6. April: Harry Leslie, US-amerikanischer Politiker († 1937)
- 6. April: Erich Mühsam, deutscher Anarchist und Schriftsteller († 1934)
- 8. April: Rudolf Nelson, deutscher Musiker, Pianist, Komponist und Theaterdirektor († 1960)
- 9. April: Marcel Grossmann, Schweizer Mathematiker († 1936)
- 11. April: Georg H. Schnell, deutscher Schauspieler († 1951)
- 11. April: Heinrich Altherr, Schweizer Maler († 1947)
- 12. April: Richard Goldschmidt, deutscher Biologe und Genetiker († 1958)
- 15. April: Robert Walser, Schweizer Schriftsteller († 1956)
- 17. April: Lise Meitner, österreichische Physikerin († 1968)
- 18. April: Engelbert Wittich, deutscher Schriftsteller († 1937)
- 21. April: Albert Weisgerber, deutscher Maler und Grafiker († 1915)
- 28. April: Lionel Barrymore, US-amerikanischer Schauspieler und Regisseur († 1954)
- 29. April: Peter Dörfler, deutscher Priester und Heimatdichter († 1955)
[Bearbeiten] Mai
- 6. Mai: Gaston Leroux, französischer Journalist und Krimi-Schriftsteller († 1927)
- 6. Mai: Harry Farjeon, englischer Komponist († 1948)
- 10. Mai: Gustav Stresemann, deutscher Außenminister und Friedensnobelpreisträger († 1929)
- 12. Mai: Massimo Bontempelli, italienischer Schriftsteller († 1960)
- 21. Mai: Glenn Curtiss, US-amerikanischer Rennfahrer, Luftfahrtpionier, Pilot und Unternehmer († 1930)
- 25. Mai: Bill Robinson, afroamerikanischer Steptänzer († 1949)
- 25. Mai: Wolfgang Gaede, deutscher Physiker, Pionier der Vakuumtechnik († 1945)
- 27. Mai: Isadora Duncan, US-amerikanische Tänzerin († 1927)
- 30. Mai: Hermine Körner, deutsche Schauspielerin, Regisseurin, Theaterleiterin († 1960)
- 30. Mai: Walter Otto, deutscher Althistoriker († 1941)
- 30. Mai: Raymond Smith Dugan, US-amerikanischer Astronom († 1940)
[Bearbeiten] Juni
- 3. Juni: Carl Heinrich Alexander Ernemann, deutscher Unternehmer und Konstrukteur von Kinogeräten († 1956)
- 3. Juni: Lawrence Joseph Henderson, US-amerikanischer Chemiker, Biologe († 1942)
- 4. Juni: Frank Buchman, US-amerikanischer Theologe († 1961)
- 4. Juni: Ludwig Dürr, deutscher Luftschiff-Konstrukteur († 1956)
- 5. Juni: Jacob Dahl, färöischer Propst und Bibelübersetzer († 1944)
- 5. Juni: Pancho Villa, mexikanischer Freiheitskämpfer, Volksheld, Gouverneur und General († 1923)
- 12. Juni: James Oliver Curwood, US-amerikanischer Schriftsteller († 1927)
- 16. Juni: Fritz Behn, deutscher Bildhauer († 1970)
- 19. Juni: Edmond Jaloux, französischer Schriftsteller und Literaturkritiker († 1949)
- 21. Juni: Robert Debes, deutscher Professor für Betriebswirtschaftslehre († 1962)
- 25. Juni: Jean Gallon, französischer Komponist und Kompositionslehrer († 1959)
- 25. Juni: Marie Elisabeth Lüders, deutsche Politikerin († 1966)
- 26. Juni: Albert Siklós, ungarischer Komponist († 1942)
- 28. Juni: Robert Breuer, deutscher Journalist und Publizist († 1943)
[Bearbeiten] Juli
- 1. Juli: Ernst Gehrcke, deutscher Physiker († 1960)
- 1. Juli: Joseph Maréchal, französischer Philosoph († 1944)
- 3. Juli: Hans Woldemar Schack, deutscher Botaniker
- 4. Juli: Wilhelm Amsinck Burchard-Motz, deutscher Rechtsanwalt und Politiker († 1963)
- 6. Juli: Eino Leino, finnischer Schriftsteller († 1926)
- 8. Juli: Edgar Dacqué, deutscher Paläontologe und Naturphilosoph († 1945)
- 17. Juli: Artur Kutscher, deutscher Literatur- und Theaterwissenschaftler († 1960)
- 19. Juli: Charles-Victor Mauguin, französischer Professor für Mineralogie († 1958)
- 22. Juli: Janusz Korczak, polnischer Arzt, Kinderbuchautor und Pädagoge († 1942)
- 22. Juli: Lucien Febvre, französischer Historiker († 1956)
- 23. Juli: James Thomas Milton Anderson, kanadischer Politiker († 1946)
- 24. Juli: Edward Plunkett, 18. Baron Dunsany, irischer Fantasy-Schriftsteller († 1957)
- 27. Juli: August Aichhorn, österreichischer Pädagoge und Psychoanalytiker († 1949)
- 27. Juli: Matsui Iwane, japanischer Offizier († 1948)
- 28. Juli: Vinzenz Schumy, österreichischer Politiker († 1962)
- 29. Juli: Donald Robert Perry Marquis, US-amerikanischer Schriftsteller, Dichter und Journalist († 1937)
- 29. Juli: Gustav Bratke, deutscher Politiker († 1952)
- 30. Juli: Jørgen Skafte Rasmussen, dänischer Ingenieur und Industrieller († 1964)
[Bearbeiten] August
- 1. August: Maria Caspar-Filser, deutsche Malerin († 1968)
- 2. August: August Högn, deutscher Komponist und Historiker († 1961)
- 3. August: Constantino Gaito, argentinischer Komponist, Dirigent und Pianist († 1945)
- 5. August: Ernst Rodenwaldt, deutscher Mediziner († 1965)
- 8. August: Nathan L. Bachman, US-amerikanischer Politiker († 1937)
- 9. August: Eileen Gray, irische Innenarchitektin und Designerin († 1976)
- 9. August: Paul Renner, deutscher Typograf († 1956)
- 10. August: Alfred Döblin, deutscher Arzt und Schriftsteller († 1957)
- 10. August: Karl Geiler, deutscher Politiker († 1953)
- 12. August: Robert D. Carey, US-amerikanischer Politiker († 1937)
- 12. August: Arnold Hartig, sudetendeutscher Medailleur († 1972)
- 13. August: William Lemke, US-amerikanischer Politiker († 1950)
- 15. August: Pjotr Nikolajewitsch Wrangel, General im russischen Bürgerkrieg († 1928)
- 17. August: Paul Ludwig Troost, deutscher Architekt († 1934)
- 18. August: Fritz Brun, Schweizer Komponist († 1959)
- 19. August: Manuel L. Quezon, philippinischer Politiker († 1944)
- 20. August: Jakub Deml, tschechischer Priester, Dichter und Schriftsteller († 1961)
- 28. August: Hermann Essig, deutscher Dramatiker, Erzähler und Lyriker († 1918)
- 28. August: Rudolf Swiderski, deutscher Schachmeister († 1909)
- 28. August: George Hoyt Whipple, US-amerikanischer Pathologe († 1976)
- 30. August: Arthur Koepchen, technischer Vorstand der heutigen RWE AG († 1954)
- 31. August: Frank Jarvis, US-amerikanischer Leichtathlet († 1933)
[Bearbeiten] September
- 1. September: John Frederick Charles Fuller, britischer Generalmajor und Militärhistoriker († 1966)
- 1. September: Tullio Serafin, italienischer Dirigent († 1968)
- 2. September: Werner von Blomberg, deutscher General und Minister († 1946)
- 2. September: Maurice René Fréchet, französischer Mathematiker († 1973)
- 3. September: Dorothea Douglass, britische Tennisspielerin († 1960)
- 5. September: Robert von Lieben, österreichischer Physiker († 1913)
- 7. September: Laura Schradin, deutsche Politikerin und MdL († 1937)
- 8. September: Georg Lotter, deutscher Ingenieur († 1949)
- 14. September: Scott Loftin, US-amerikanischer Politiker († 1953)
- 16. September: Karl Albiker, deutscher Bildhauer, Schüler von Auguste Rodin († 1961)
- 16. September: Carl Joseph Kuckhoff, deutscher Politiker und Reichstagsabgeordneter († 1944)
- 19. September: Aurél Stromfeld, k.u.k. Offizier und Generalstabschef der Armee der Ungarischen Räterepublik († 1927)
- 20. September: Upton Sinclair, US-amerikanischer Schriftsteller († 1968)
- 21. September: Clara Westhoff, deutsche Bildhauerin († 1954)
- 22. September: Yoshida Shigeru, japanischer Ministerpräsident († 1967)
- 24. September: Albert Gottheiner, deutscher Architekt († 1940)
- 24. September: Charles Ferdinand Ramuz, Schweizer Schriftsteller († 1947)
- 26. September: Kurt von Hammerstein-Equord, deutscher General und Gegner Hitlers († 1943)
- 29. September: Heinrich Köhler, deutscher Politiker († 1949)
[Bearbeiten] Oktober
- 1. Oktober: Othmar Spann, österreichischer Nationalökonom, Soziologe und Philosoph († 1950)
- 12. Oktober: Karl Buresch, österreichischer Politiker († 1936)
- 13. Oktober: Josef Keil, österreichischer Historiker, Epigraphiker und Archäologe († 1963)
- 16. Oktober: Miguel Llobet, spanischer Gitarrist und Komponist († 1938)
- 16. Oktober: Maxwell Long, US-amerikanischer Leichtathlet und Olympiasieger († 1959)
- 17. Oktober: Henri Mulet, französischer Organist und Komponist († 1967)
- 18. Oktober: James Truslow Adams, US-amerikanischer Historiker und Schriftsteller († 1949)
- 19. Oktober: Hermann Claudius, deutscher Heimatdichter († 1980)
- 20. Oktober: Arthur Scherbius, deutscher Erfinder und Unternehmer († 1929)
- 28. Oktober: Conrado del Campo, spanischer Komponist, Violinist und Musikpädagoge († 1953)
- 29. Oktober: Alexander von Falkenhausen, deutscher General († 1966)
- 30. Oktober: Paul August Reimund Frank, deutscher Architekt († 1951)
- 31. Oktober: Gyula Grosz, deutscher Arzt († 1959)
[Bearbeiten] November
- 1. November: Carlos Saavedra Lamas, argentinischer Politiker († 1959)
- 1. November: Pál Teleki, ungarischer Wissenschaftler und Politiker († 1941)
- 1. November: Paul Beckers, deutscher Komiker († 1965)
- 5. November: Michail Petrowitsch Arzybaschew, russischer Schriftsteller († 1927)
- 5. November: Julius Petersen, deutscher Literaturwissenschaftler († 1941)
- 6. November: Kurt Goldstein, deutscher Neurologe und Psychiater († 1965)
- 7. November: Lise Meitner, österreichisch-deutsch-schwedische Atomphysikerin († 1968)
- 9. November: Álvaro de Castro, portugiesischer Militär und Politiker, Ministerpräsident († 1928)
- 10. November: Jorge Ubico Castañeda, guatemaltekischer Präsident und Diktator († 1946)
- 10. November: Karl Hofer, deutscher Maler des Expressionismus († 1955)
- 10. November: Arthur Liebert, deutscher Philosoph († 1946)
- 10. November: Heinrich von Srbik, österreichischer Historiker († 1951)
- 14. November: Elisabeth Tombrock, deutsche Ordensgründerin († 1938)
- 14. November: Louis Marcoussis, polnischer Graphiker und Maler († 1941)
- 15. November: Erich Basarke, deutscher Architekt († 1941)
- 17. November: Berta Lask, deutsche Dichterin († 1967)
- 18. November: Helene von Nostitz, deutsche Schriftstellerin († 1944)
- 21. November: Ibra Charles Blackwood, US-amerikanischer Politiker († 1936)
- 21. November: Bess Brenck-Kalischer, deutsche Dichterin († 1933)
- 21. November: Gustav Radbruch, deutscher Rechtsgelehrter und Politiker († 1949)
- 22. November: Michail Alexandrowitsch Romanow, Großfürst von Russland († 1918)
- 23. November: Ernest J. King, US-amerikanischer Admiral im 2. Weltkrieg († 1956)
- 23. November: Holcombe Ward, US-amerikanischer Tennisspieler († 1967)
- 24. November: Heinrich Allina, österreichischer Politiker und Publizist († 1953)
- 25. November: Georg Kaiser, deutscher Dramatiker der expressionistischen Generation († 1945)
[Bearbeiten] Dezember
- 1. Dezember: Bruno Tanzmann, deutscher Schriftsteller und Verleger († 1939)
- 15. Dezember: Hans Carossa, deutscher Lyriker und Autor († 1956)
- 18. Dezember: Josef Stalin, Diktator der Sowjetunion 1927-1953 († 1953)
- 18. Dezember: Gerhard Bohlmann, deutscher Schriftsteller und Journalist († 1944)
- 21. Dezember: Jan Łukasiewicz, polnischer Philosoph, Mathematiker und Logiker († 1956)
- 23. Dezember, Micheil Zereteli, georgischer Historiker und Diplomat († 1965)
- 24. Dezember: Gustav von Bergmann, deutscher Internist und Medizinprofessor († 1955)
- 30. Dezember: William Aberhart, kanadischer Politiker und Prediger († 1943)
- 30. Dezember: Erwin Guido Kolbenheyer, österreichischer Autor, Dramatiker und Lyriker († 1962)
[Bearbeiten] Tag unbekannt
- Max Hess, deutscher Hornist († 1975)
- Charles Isaac Ginner, Maler
- Arthur Traube, deutscher Chemiker († 1948)
[Bearbeiten] Gestorben
- 9. Januar: Viktor Emanuel II., italienischer König (* 1820)
- 18. Januar: Antoine César Becquerel, französischer Physiker (* 1788)
- 22. Januar: August Willich, Führer der Aufständischen während der Badischen Revolution und General im Sezessionskrieg (* 1810)
- 26. Januar: Ernst Heinrich Weber, deutscher Physiologe und Anatom (* 1795)
- 31. Januar: Joseph von Buß, deutscher Jurist und katholischer Politiker (* 1803)
- 1. Februar: George Cruikshank, britischer Karikaturist (* 1792)
- 7. Februar: Pius IX., Papst (* 1792)
- 8. Februar: Elias Magnus Fries, schwedischer Botaniker (* 1794)
- 10. Februar: Claude Bernard, französischer Physiologe (* 1813)
- 27. Februar: Mirzə Fətəli Axundov, aserbaidschanischer Aufklärer, Schriftsteller, Philosoph und Literaturkritiker (* 1812)
- 20. März: Julius Robert von Mayer, deutscher Arzt und Physiker (* 1814)
- 27. März: George Gilbert Scott, englischer Architekt (Neugotik) (* 1811)
- 4. April: Wolf Heinrich Graf von Baudissin, deutscher Diplomat, Schriftsteller und Übersetzer (* 1789)
- 4. April: Buckshot Roberts, US-amerikanischer Büffeljäger, Cowboy und Rancher
- 17. April: Luigi Bienaimé, italienischer Bildhauer (* 1795)
- 25. April: Anna Sewell, britische Schriftstellerin (* 1820)
- 6. Mai: François Benoist, französischer Komponist (* 1794)
- 8. Mai: Théophile Tilmant, französischer Geiger und Dirigent (* 1799)
- 12. Mai: Catherine Esther Beecher, US-amerikanische Schriftstellerin (* 1806)
- 13. Mai: Joseph Henry, US-amerikanischer Wissenschaftler und Professor (* 1797)
- 14. Mai: Okubo Toshimichi, japanischer Innenminister der Meiji-Zeit (* 1830)
- 5. Juni: Ernst von Bibra, deutscher Naturforscher und Schriftsteller (* 1806)
- 6. Juni: Achille Baraguey d’Hilliers, französischer General, Marschall von Frankreich (* 1795)
- 6. Juni: Robert Stirling, schottischer Priester und Ingenieur (* 1790)
- 8. Juni: Elisabeth Concordia Crola, deutsche Malerin (* 1809)
- 12. Juni: Georg V., hannoverscher König, letzter Monarch des Königreichs Hannover (* 1819)
- 12. Juni: Julius Faucher, deutscher Journalist, Freihändler und Manchester-Liberaler (* 1820)
- 12. Juni: William Cullen Bryant, US-amerikanischer Dichter und Journalist (* 1794)
- 15. Juni: Soamiji Maharaj, indischer Mystiker und Religionsstifter der Radhasoami-Religion (* 1818)
- 27. Juni: Sidney Breese, US-amerikanischer Jurist und Politiker (* 1800)
- 29. Juni: Angelo Secchi, italienischer Astronom und Jesuitenpater (* 1818)
- 30. Juni: Karl Weigand, deutscher Germanist (* 1804)
- 2. Juli: François Bazin, französischer Komponist (* 1816)
- 3. Juli: Daniel Sturgeon, US-amerikanischer Politiker (* 1789)
- 8. Juli: Franz Xaver Winterhalter, deutscher Portraitmaler und Lithograf (* 1805)
- 21. Juli: Johann Baptist Sonderland, deutscher Maler und Radierer (* 1805)
- 28. Juli: George Law Curry, US-amerikanischer Politiker (* 1820)
- 30. Juli: George F. Shepley, US-amerikanischer Politiker (* 1819)
- 14. August: Wilhelm Rüstow, deutscher Freiheitskämpfer und Revolutionär, Militärschriftsteller und -historiker´(* 1821)
- 23. August: Adolf Fredrik Lindblad, schwedischer Komponist (* 1801)
- 26. August: Seth Padelford, US-amerikanischer Politiker (* 1807)
- 2. September: Henry Huntly Haight, US-amerikanischer Politiker (* 1825)
- 7. September: Mehmed Ali Pascha, türkischer Feldherr (* 1827)
- 22. September: Wilhelm Zimmermann, deutscher protestantischer Theologe (* 1807)
- 28. Oktober: Johann Georg Kohl, deutscher Reiseschriftsteller, Geograph und Historiker (* 1808)
- 28. Oktober: Johann Wöbcken, deutscher Politiker (* 1808)
- 8. November: Hermann Goedsche, deutscher Schriftsteller (* 1812)
- 12. November: Berthold v. Freydorf, Königlich-Preußischer General (* 1820)
- 17. November: Adolph Methfessel, deutscher Komponist (* 1807)
- 22. November: Ludwik Mierosławski, polnischer Revolutionär (* 1814)
- 27. November: Albert Emil Brachvogel, deutscher Schriftsteller (* 1824)
- 10. Dezember: Henry Wells, US-amerikanischer Unternehmer (* 1805)
- 15. Dezember: Nikolai Chanykow, russischer Forschungsreisender (* 1819)
- 16. Dezember: Richard Hartmann, deutscher Maschinenbauunternehmer (* 1809)
- 18. Dezember: Heinrich Proch, österreichischer Komponist (* 1809)
- 18. Dezember: Philipp Wirth, deutscher Maler und Fotograf (* 1808)
- 19. Dezember: Bayard Taylor, US-amerikanischer Reiseschriftsteller und Dichter (* 1825)
- 23. Dezember: Heinrich Buff, deutscher Physiker und Chemiker (* 1805)
- 23. Dezember: Johann Jakob Scherer, Schweizer Politiker (* 1825)
- 28. Dezember: José Bernardo Alcedo, peruanischer Komponist (* 1788)
- 29. Dezember: Onslow Stearns, US-amerikanischer Politiker (* 1810)
- Charles Morgan, US-amerikanischer Eisenbahn- und Transport-Tycoon (* 1795)