2. Mai
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Der 2. Mai ist der 122. Tag des Gregorianischen Kalenders (der 123. in Schaltjahren), somit verbleiben 243 Tage bis zum Jahresende.
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Inhaltsverzeichnis |
[Bearbeiten] Ereignisse
[Bearbeiten] Politik und Weltgeschehen
- 1335: Der Habsburger Otto der Fröhliche erhält von Kaiser Ludwig dem Bayern die Länder Kärnten und den südlichen Teil Tirols als Lehen.
- 1568: Maria Stuart, die im Jahr zuvor unter Druck als Königin von Schottland abgedankt hat, gelingt die Flucht aus ihrer Gefangenschaft in Loch Leven Castle.
- 1598: Nachdem der französische König Heinrich IV. zum Katholizismus konvertiert ist, schließen Frankreich und Spanien den Frieden von Vervins und beenden damit die Beteiligung Philipps II. am Achten Hugenottenkrieg.
- 1668: Mit dem Ersten Aachener Frieden endet der Devolutionskrieg zwischen Frankreich und Spanien. Spanien muss einen Teil der Spanischen Niederlande an Ludwig XIV. abtreten, dieser zieht sich jedoch aus dem größten Teil der eroberten Gebiete zurück.
- 1808: Während der Napoleonischen Kriege auf der Iberischen Halbinsel erheben sich die Bürger von Madrid gegen die französische Besatzungsmacht. Obwohl der Aufstand noch am gleichen Tag blutig niedergeschlagen wird, ist er der Auslöser für weitere Erhebungen im ganzen Land.
- 1813: Bei Großgörschen kommt es zur ersten Schlacht der Freiheitskriege zwischen den alliierten preußischen und russischen Armeen gegen die französischen Truppen und Rheinbundtruppen. Napoléon Bonaparte besiegt die Generäle Gebhard Leberecht von Blücher und Ludwig Adolph Peter Graf Wittgenstein.
- 1863: Am zweiten Tag der Schlacht bei Chancellorsville im Sezessionskrieg wird „General Robert Edward Lees fähigster Untergebener“, der konföderierte Generalleutnant „Stonewall“ Jackson, durch „Friendly Fire“ so schwer verwundet, dass er am 10. Mai seinen Verletzungen erliegt.
- 1866: Im Spanisch-Südamerikanischen Krieg entschließt sich Spanien zur Beschießung der seit dem 14. April 1864 blockierten peruanischen Hafenstadt Callao. Die gut befestigte Stadt wehrt den Angriff jedoch erfolgreich ab.
- 1876: (20. April jul.) Der Bulgarische Aprilaufstand bricht mit einigen Tagen Verzögerung los. Die bulgarische Bevölkerung will sich aus der osmanischen Herrschaft befreien.
- 1879: In Spanien wird die politische Partei Partido Socialista del Trabajo (Sozialistische Arbeitspartei) gegründet, aus der durch Umbenennung im Jahr 1888 die Sozialistische Arbeiterpartei Spaniens (kurz: PSOE) werden wird.
- 1885: Cree- und Assiniboine-Indianer besiegen kanadische Regierungstruppen während der Nordwest-Rebellion in der Schlacht am Cut Knife. Die völlige Vernichtung der Einheiten unter Colonel William Otter verhindert Häuptling Pitikwahanapiwiyin.
- 1889: Mit dem Vertrag von Uccialli anerkennt der äthiopische Negus Menelik II. die italienischen Ansprüche im „Italienischen Ost-Afrika“. Italien beginnt in der Folge mit Eroberungen in Somaliland und Eritrea.
- 1919: In München endet die zweite Revolutionsphase nach dem Ersten Weltkrieg mit der gewaltsamen Niederschlagung der Münchner Räterepublik durch Einheiten der Reichswehr und Freikorps. Bayern wird in der Folge zur rechtsextremen „Ordnungszelle“ Deutschlands.
- 1921: Als Folge des Plebiszits vom 20. März, bei dem sich die Mehrheit der Bevölkerung Oberschlesiens für den Verbleib bei Deutschland ausgesprochen hat, beginnt unter der Führung von Graf Maciej Mielżyński der dritte oberschlesische Aufstand.
- 1933: Die Nazis zerschlagen im Zuge der Machtergreifung die deutschen Gewerkschaften. Deren Vermögen geht im Sinne der Gleichschaltung an die Nationalsozialistische Betriebszellenorganisation über.
- 1936: Drei Jahre nach der Zerschlagung der Gewerkschaften legen die Nazis symbolisch den Grundstein für das von der Organisation Kraft durch Freude (KdF) zu errichtende Seebad Rügen, Prora. Der eigentliche Baubeginn ist ein halbes Jahr später.
- 1945: General Helmuth Weidling unterzeichnet im Zweiten Weltkrieg die Kapitulation Berlins gegenüber der Roten Armee und beendet damit die Schlacht um Berlin.
- 1945: Britische Truppen finden auf ihrem Vormarsch im Zweiten Weltkrieg das in den Vorwochen von der SS evakuierte Konzentrationslager Neuengamme in Hamburg leer vor.
- 1953: Im Irak erreicht Faisal II. die Volljährigkeit und wird damit formal Alleinherrscher, ist jedoch weiterhin von seinem Onkel Abdul Illah abhängig.
- 1953: In Jordanien besteigt der 17-jährige Hussein I. den Thron, nachdem er bereits am 11. August des Vorjahres wegen einer Nervenkrankheit seines Vaters Talal als König proklamiert worden ist.
- 1974: Die Ständigen Vertretungen der Bundesrepublik Deutschland und der Deutschen Demokratischen Republik werden in Bonn und Ost-Berlin eröffnet. Günter Gaus wird erster Leiter der Ständigen Vertretung der Bundesrepublik Deutschland bei der DDR.
- 1982: Der argentinische Kreuzer ARA General Belgrano (C-4) wird von dem britischen Atom-U-Boot HMS Conqueror (S48) im Falklandkrieg versenkt und geht mit 323 Seeleuten unter.
- 1989: Ungarn öffnet seine Westgrenze und beginnt den Abriss der Grenzbefestigungen zu Österreich. Damit beginnt der Fall des „Eisernen Vorhangs“.
- 1991: Serbische Freischärler umzingeln im Kroatien-Krieg die Stadt Vukovar. Die Schlacht um Vukovar dauert bis zum 18. November.
- 1995: Nur 31 Stunden nach Beginn der Militäroperation Bljesak im Kroatien-Krieg durch die kroatische Armee ist der Großteil des seit 1992 von serbischen Freischärlern besetzten Westslawonien in kroatischer Hand und die Blitzoperation wird für beendet erklärt.
- 1997: Tony Blair wird nach seinem Wahlsieg am Vortag als Premierminister von Großbritannien vereidigt.
- 1999: Bei den Präsidentschaftswahlen in Panama wird Mireya Moscoso von der Partido Arnulfista gegen Martín Torrijos als erste Frau zur Präsidentin des Landes gewählt.
[Bearbeiten] Wirtschaft
- 1670: Englands König Karl II. genehmigt der Hudson’s Bay Company in ihrer Gründungsurkunde den Handel mit Indianern an allen in die Hudson Bay mündenden Flüssen. Die Pelzhandelsgesellschaft zählt zu den weltweit ältesten bestehenden Unternehmen.
- 1807: Da der bisherige Standort des Münchner Stadtmarktes am Schrannenplatz, dem heutigen Marienplatz, als Handelsort für Getreide und andere Agrarerzeugnisse zu klein geworden ist, verfügte König Max I. Joseph, einen Teil des Marktes in das Gebiet zwischen Heilig-Geist-Kirche und Frauenstraße zu verlegen. Der Viktualienmarkt entwickelt sich zu einem der berühmtesten Märkte der Welt.
- 1843: Die ersten deutschen Einwanderer treffen im chilenischen Hafen Puerto Hambre ein. Sie siedeln sich hauptsächlich um den Lago Llanquihue an.
- 1896: Anlässlich der 1.000-Jahr-Feier der Gründung Ungarns wird in Budapest die „Milleniums-U-Bahn“ eröffnet, die älteste U-Bahn in Kontinentaleuropa.
- 1924: Die Nordische Rundfunk AG (NORAG), der spätere NDR, nimmt mit vier Stunden Sendezeit ihren Sendebetrieb auf.
- 1933: In Deutschland erfolgt die gewaltsame Besetzung der Gewerkschaftshäuser durch SA-Truppen. Die Gewerkschaften werden durch die Nationalsozialistische Betriebszellenorganisation (NSBO) übernommen.
- 1988: In Frankfurt am Main wird die Ökobank als Teil der aufkeimenden Umweltbewegung im Rahmen der Auseinandersetzung um Alternative Ökonomie eröffnet.
[Bearbeiten] Wissenschaft und Technik
- 1800: Anthony Carlisle und William Nicholson gelingt es, Wasser mittels elektrischem Strom in Wasserstoff und Sauerstoff zu spalten. Diesen Vorgang wird Michael Faraday dementsprechend als Elektrolyse bezeichnen.
- 1963: Berthold Seliger startet im Wattengebiet von Cuxhaven eine Dreistufenrakete mit einer Gipfelhöhe von über 100 Kilometern. Es ist die einzige im Nachkriegsdeutschland entwickelte Rakete, die bis an den Rand des Weltraums vorstoßen kann.
[Bearbeiten] Kultur
- 1635: In Paris wird der Jardin Royal des plantes médicinales, der königliche Heilkräutergarten, eröffnet. Der Garten ist von den königlichen Leibärzten Ludwigs XIII., Jean Hérouard und Guy de La Brosse angelegt worden. Fünf Jahre später wird er für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht.
- 1750: La bottega del caffè (Das Kaffeehaus), eine Komödie in drei Akten von Carlo Goldoni, hat ihre Uraufführung in Mantua.
- 1869: Unter dem Namen Folies Trévise öffnet in Paris ein musikalisches Unterhaltungsetablissement. Es entwickelt sich nach den Anfängen als Folies Bergère zu einem erotischen Varietétheater und Kabarett.
- 1907: Die St. Pölten mit dem steirischen Wallfahrtsort Mariazell verbindende Mariazellerbahn wird für den Personenverkehr freigegeben.
- 1968: Am 20. Jahrestag der Staatsgründung nimmt Ha-Televizya Ha-Klalit, der erste allgemeine Fernsehsender in Israel, seinen Sendebetrieb auf.
[Bearbeiten] Gesellschaft
- 1389: Sophie von Bayern heiratet den König von Böhmen, Wenzel von Luxemburg.
- 1816: Leopold von Sachsen-Coburg geht mit Charlotte Augusta, Prinzessin von Wales, die Ehe ein.
- 1874: Karl May wird aus dem Zuchthaus Waldheim entlassen, wo er eine Haftstrafe wegen Landstreicherei verbüßt hat.
- 1969: Die Queen Elizabeth 2, das Flaggschiff der Cunard Line, bricht zu ihrer Jungfernfahrt von Southampton nach New York auf.
[Bearbeiten] Katastrophen
- 1656: In einer Aachener Backstube bricht ein Feuer aus, das fast die gesamte Stadt zerstört. Sie wird später als Badekurort wieder aufgebaut.
- 2008: Der Zyklon Nargis, ein Zyklon der Stufe 4 auf der Saffir-Simpson-Hurrikan-Skala, trifft auf die Küste Myanmars und setzt seine Weg ins Landesinnere fort. Dabei fordert er Zehntausende Menschenleben.
Kleinere Unglücksfälle sind in den Unterartikeln von Katastrophe aufgeführt.
[Bearbeiten] Sport
- 1964: 10 chinesische Bergsteiger setzen im Rahmen einer 195 Personen umfassenden Expedition als erste ihren Fuß auf den Gipfel des Shishapangma, des letzten unbestiegenen Achttausenders.
- 1998: Am vorletzten Spieltag der Saison 1997/98 sichert sich mit dem 1. FC Kaiserslautern erstmals ein Aufsteiger in die Fußball-Bundesliga die Meisterschaft.
Einträge von Leichtathletik-Weltrekorden befinden sich unter der jeweiligen Disziplin unter Leichtathletik; für Ereignisse aus dem Bereich der Formel 1 siehe die im Formel-1-Saisonüberblick aufgelisteten Artikel.
[Bearbeiten] Geboren
[Bearbeiten] Vor dem 19. Jahrhundert
- 1458: Eleonore von Portugal, als Gattin von König Johann II. Königin 1481–1495
- 1551: William Camden, englischer Historiker und Antiquar
- 1602: Athanasius Kircher, deutscher Jesuit, Universalgelehrter und Erfinder
- 1614: Christian Reichsgraf von Rantzau, Statthalter im königlich-dänischen Anteil von Schleswig-Holstein
- 1649: Engel de Ruyter, niederländischer Vizeadmiral
- 1660: Alessandro Scarlatti, italienischer Komponist des Barock
- 1700: Charlotte Christine Magdalene Johanna von Hanau-Lichtenberg, Gemahlin des Landgrafen Ludwig VIII. von Hessen-Darmstadt
- 1702: Friedrich Christoph Oetinger, deutscher Theologe, Vertreter des württembergischen Pietismus
- 1707: Jean-Baptiste Barrière, französischer Cellist und Komponist
- 1725: Wilhelm Jeremias Müller, deutscher Architekt
- 1729: Katharina II. (die Große), russische Kaiserin
- 1730: Sigismund Anton von Hohenwart, Fürsterzbischof von Wien
- 1737: William Petty, 2. Earl of Shelburne, britischer Staatsmann und Premierminister
- 1752: Ludwig August Lebrun, deutscher Oboist und Komponist
- 1754: Vincente Martín y Soler, spanischer Komponist
- 1761: Richard Anthony Salisbury, englischer Botaniker
- 1764: Friedrich Gentz, deutscher Schriftsteller und Politiker
- 1767: Jean Baptist Duhamel, Professor für Bergbau, Direktor der Berghochschule in Geislautern
- 1772: Novalis, deutscher Dichter der Frühromantik
- 1773: Henrich Steffens, Philosoph, Naturforscher und Dichter
- 1779: John Galt, schottischer Schriftsteller
- 1788: Atanazy Raczyński, polnischer Adliger und preußischer Staatsdiener
- 1790: Carl von Carnap, deutscher preußischer Generalmajor und Gutsbesitzer
- 1797: Abraham Gesner, kanadischer Arzt, Physiker und Geologe
- 1797: Albert Dietrich Schadow, deutscher Baumeister und Architekt
[Bearbeiten] 19. Jahrhundert
- 1801: Emanuel Eduard Fueter, Schweizer Arzt und Medizinprofessor
- 1802: Eduard Steinbrück, deutscher Maler
- 1802: Heinrich Gustav Magnus, deutscher Physiker und Chemiker
- 1803: Johann Friedrich Christoph Bauer, deutscher Politiker
- 1806: Charles Gleyre, Schweizer Maler
- 1810: Hans Christian Lumbye, dänischer Kapellmeister und Komponist
- 1819: Gustav Becker, deutscher Uhrmacher und Begründer der Uhrenmarke Gustav Becker
- 1820: Robert Gerwig, deutscher Bauingenieur
- 1826: Eleuterio Pagliano, italienischer Maler
- 1827: Franz Hermann Reinhold Frank, deutscher Theologe
- 1829: Ernst Friedrich Langhans, reformierter Theologe der Schweiz
- 1830: Otto Staudinger, deutscher Lepidopterologe
- 1833: Rudolf Berlin, deutscher Augenarzt
- 1834: Wilhelm Mauser, deutscher Waffenkonstrukteur, Fabrikant
- 1843: Carl Michael Ziehrer, österreichischer Komponist
- 1843: Siegmund Riezler, deutscher Geschichtsforscher
- 1846: Louis Leitz, Erfinder und Unternehmer
- 1853: Carl Rabl, Arzt und Anatom
- 1856: Helene von Druskowitz, österreichische Philosophin, Literatur- und Musikkritikerin
- 1857: Otto Umfrid, deutscher evangelischer Theologe
- 1859: Jerome K. Jerome, englischer Autor, der durch seinen Roman „Drei Mann in einem Boot“ berühmt geworden ist
- 1860: D'Arcy Wentworth Thompson, britischer Mathematiker und Zoologe
- 1860: Theodor Herzl, österreichischer Schriftsteller und Politiker, Begründer des Zionismus
- 1860: William Bayliss, britischer Physiologe
- 1862: Maurice Emmanuel, französischer Komponist
- 1868: Robert Williams Wood, US-amerikanischer Experimentalphysiker
- 1869: Josef Kumpfmüller, Bischof von Augsburg
- 1870: William J. Seymour, US-amerikanischer farbiger Minister
- 1872: Karl Nessler, deutscher Frisör und der Erfinder der Dauerwelle
- 1874: Hugo Eberhardt, deutscher Architekt
- 1876: Johannes Greber, Schöpfer einer Bibelübersetzung
- 1879: James F. Byrnes, US-amerikanischer Politiker und Außenminister
- 1879: Paul Thiersch, deutscher Architekt und Hochschullehrer
- 1881: Ernst Legal, deutscher Schauspieler
- 1883: Otto Weidt, Besitzer einer Berliner Blindenwerkstatt und Nazi-Gegner
- 1884: Heinrich Steinbeck, deutsch-schweizerischer Komponist und Dirigent
- 1886: Gottfried Benn, deutscher Arzt, Dichter und Essayist
- 1890: Edward Elmer Smith, US-amerikanischer Science-Fiction-Schriftsteller und Chemiker
- 1891: Otto Wittenburg, deutscher DP-Politiker und MdB
- 1892: Manfred von Richthofen, deutscher Jagdflieger im Ersten Weltkrieg
- 1892: Trude Hesterberg, deutsche Bühnen- und Filmschauspielerin, Kabarettistin
- 1893: Ludwig Kasper, österreichischer Bildhauer
- 1895: Alfred Kurella, deutscher Schriftsteller, Übersetzer und Kulturfunktionär der SED
- 1895: Wilm Hosenfeld, Wehrmachtsoffizier im Zweiten Weltkrieg
- 1896: Arpad Vajda, ungarischer Schachspieler
- 1896: Elena von Griechenland, Prinzessin von Griechenland und Dänemark
- 1899: Kurt Pohle, deutscher Politiker
[Bearbeiten] 20. Jahrhundert
[Bearbeiten] 1901–1950
- 1901: Edouard Zeckendorf, belgischer Amateur-Mathematiker
- 1901: Willi Bredel, deutscher Schriftsteller
- 1902: Brian Aherne, britischer Schauspieler
- 1902: Georg Kurlbaum, deutscher Politiker
- 1902: Werner Finck, deutscher Schriftsteller, Schauspieler und Kabarettist
- 1905: Alan Rawsthorne, englischer Komponist
- 1905: Charlotte Armstrong, US-amerikanische Autorin von Kriminalromanen
- 1906: Hans-Günther Sohl, deutscher Industriemanager
- 1906: Philippe Halsman, lettisch-französisch-US-amerikanischer Fotograf
- 1906: Wolfgang Abendroth, deutscher Politikwissenschaftler
- 1907: Franz Korinek, österreichischer Politiker und Minister
- 1908: Frank Rowlett, US-amerikanischer Mathematiker und Kryptologe
- 1908: Karl Hartung, ungegenständlicher Bildhauer
- 1909: Teddy Stauffer, Schweizer Bandleader
- 1910: Edmund Bacon, US-amerikanischer Architekt und Städtebauer
- 1911: Marie Therese Hug, Prinzessin aus dem Hause Hohenzollern
- 1912: Axel Springer, deutscher Verleger
- 1912: Karl Adam, deutscher Rudertrainer
- 1912: Marten Toonder, niederländischer Comiczeichner
- 1913: Pietro Frua, italienischer Automobildesigner
- 1920: Guinn Smith, US-amerikanischer Leichtathlet
- 1920: Jacob Gilboa, israelischer Komponist
- 1920: Jean-Marie Auberson, Schweizer Dirigent und Geiger
- 1920: Joe Henderson (Mr. Piano), britischer Klavierspieler
- 1921: Satyajit Ray, indischer Regisseur
- 1922: Serge Reggiani, französischer Schauspieler und Chansonnier
- 1923: Albert Nordengen, norwegischer Politiker, Bürgermeister von Oslo
- 1923: Fips Fleischer, deutscher Musiker und Komponist
- 1923: Patrick Hillery, irischer Politiker, Minister und Staatspräsident
- 1924: Günter Wöhe, Nestor der Betriebswirtschaftslehre
- 1924: Kurt E. Ludwig, deutscher Schauspieler
- 1927: Michael Broadbent, britischer Weinkommentator und -kritiker
- 1928: Georges-Arthur Goldschmidt, deutsch-französischer Schriftsteller, Essayist und Übersetzer
- 1928: Horst Stein, deutscher Konzert- und Operndirigent
- 1928: Rolf Heyne, deutscher Verleger
- 1929: Édouard Balladur, französischer Politiker und Premierminister
- 1929: Jigme Dorje Wangchuk, König von Bhutan
- 1929: Link Wray, US-amerikanischer Musiker
- 1931: Werner Titel, Politiker, Minister für Umweltschutz und Wasserwirtschaft der DDR
- 1932: Yoko Tani, franko-japanische Schauspielerin
- 1933: Harry Woolf, Lord Chief Justice of England and Wales
- 1934: Manfred Durniok, deutscher Filmproduzent und Regisseur
- 1935: Faisal II., König des Irak 1939–1958
- 1935: Luis Suárez, spanischer Fußballspieler
- 1936: Engelbert, britisch-US-amerikanischer Sänger
- 1936: Helga Brauer, deutsche Sängerin
- 1936: Michael Rabin, US-amerikanischer Geiger
- 1936: Norma Aleandro, argentinische Schauspielerin
- 1937: Gisela Elsner, deutsche Schriftstellerin
- 1937: Klaus Enders, deutscher Motorradrennfahrer
- 1937: Thomas Billhardt, deutscher Fotograf und Publizist
- 1938: Moshoeshoe II., König von Lesotho
- 1939: Hans-Dieter Möller, deutscher Organist und Musikpädagoge
- 1939: Heinz Troll, deutscher Politiker
- 1939: Sumio Iijima, japanischer Physiker
- 1939: Ernesto Càstano, italienischer Fußballspieler
- 1941: Eddy Louiss, französischer Jazzpianist und -organist
- 1941: Franco Scoglio, italienischer Fußballtrainer
- 1941: Jules Albert Wijdenbosch, Premierminister und Staatspräsident von Suriname
- 1941: Elvira Hoffmann, deutsche Schriftstellerin
- 1942: Udo Ehrbar, deutscher Politiker und MdB
- 1942: Wojciech Pszoniak, polnischer Schauspieler
- 1942: Jacques Rogge, belgischer orthopädischer Chirurg und Präsident des IOC
- 1942: Udo Steinke, deutschsprachiger Schriftsteller
- 1942: Bernd Ziskofen, Persönlichkeit in der Geschichte des Rallyecross
- 1943: Klaus Konjetzky, deutscher Schriftsteller
- 1943: Manfred Schnelldorfer, deutscher Eiskunstläufer und Olympiasieger
- 1944: Franz Innerhofer, österreichischer Schriftsteller
- 1945: Judge Dread, Reggae- und Ska-Musiker
- 1946: David Suchet, britischer Schauspieler
- 1946: Lesley Gore, US-amerikanische Sängerin
- 1947: James Dyson, britischer Erfinder, Unternehmer und Künstler
- 1947: Manfred Harder, deutscher Fußballschiedsrichter
- 1947: Philippe Herreweghe, belgischer Dirigent
- 1947: Prashanta Nanda, indischer Schauspieler, Filmregisseur und Politiker
- 1948: Larry Gatlin, US-amerikanischer Country-Sänger
- 1948: Christian Hartenhauer, deutscher Politiker
- 1949: Alfons Schuhbeck, deutscher Sternekoch und Buchautor
- 1950: Angela Krauß, deutsche Schriftstellerin
- 1950: Lou Gramm, US-amerikanischer Sänger
- 1950: Bianca Jagger, US-amerikanische Menschenrechtsaktivistin (AI)
- 1950: Manfred Maurenbrecher, deutscher Liedermacher
- 1950: Ulrich Goll, deutscher Politiker
[Bearbeiten] 1951–2000
- 1951: John Glascock, britischer Musiker
- 1952: Christopher Doyle, australischer Kameramann, Fotograf, Regisseur, Drehbuchautor und Schauspieler
- 1952: Lothar Skala, deutscher Fußballspieler
- 1952: Pat Cardi, US-amerikanischer Filmschauspieler
- 1952: Werner Schulze-Erdel, deutscher Moderator und Schauspieler
- 1953: Domitien Ndayizeye, Staatspräsident von Burundi
- 1953: Waleri Abissalowitsch Gergijew, russischer Dirigent
- 1954: Elliot Goldenthal, US-amerikanischer Komponist
- 1954: Werner Melzer, deutscher Fußballspieler
- 1955: Angelika Birk, deutsche Politikerin
- 1955: Dave Winer, US-amerikanischer Softwareentwickler
- 1955: Marita Sehn, deutsche Politikerin
- 1957: Markus Stockhausen, deutscher Komponist und Trompeter
- 1958: David O'Leary, irischer Fußballspieler und -trainer
- 1958: Elke Reinke, Bundestagsabgeordnete der WASG
- 1959: Marcel van de Beeten, niederländischer Jazzgitarrist und Singer-Songwriter
- 1959: Lone Scherfig, dänische Drehbuchautorin und Regisseurin
- 1961: Ronnie Baxter, englischer Dartspieler
- 1961: Stephen Daldry, Theater- und Filmregisseur
- 1962: Andreas Steppuhn, deutscher Politiker
- 1962: Jean-François Bernard, französischer Radrennfahrer
- 1962: Jimmy White, englischer Snookerspieler
- 1962: Ty Herndon, US-amerikanischer Country-Sänger
- 1963: Esther Freud, britische Schriftstellerin
- 1964: Silvia Neid, deutsche Fußballspielerin und -trainerin
- 1966: Iulia Cibişescu-Duran, rumänische Komponistin
- 1966: Belinda Stronach, kanadische Geschäftsfrau und Politikerin
- 1967: Sven Plöger, deutscher Meteorologe und Moderator
- 1971: Claudia Dreher, deutsche Leichtathletin
- 1972: Alec Empire, deutscher Musiker
- 1972: Dwayne Douglas Johnson, US-amerikanischer Wrestler und Filmschauspieler
- 1972: Steffen Ziesche, deutscher Eishockeyspieler
- 1973: Florian Henckel von Donnersmarck, deutscher Filmemacher, Regisseur und Drehbuchautor
- 1973: Jarred Blancard, kanadischer Schauspieler
- 1974: Laura Dünnwald, deutsche Journalistin und Fernsehmoderatorin
- 1975: David Beckham, englischer Fußballspieler
- 1975: Ahmed Hassan, ägyptischer Fußballspieler
- 1975: Marco Kutscher, deutscher Springreiter
- 1976: Sabina Hank, österreichische Sängerin, Pianistin und Komponistin
- 1977: Jan Fitschen, deutscher Langstreckenläufer
- 1977: Chad Muska, US-amerikanischer Skateboarder
- 1977: Kalle Palander, finnischer Skirennläufer
- 1978: Sascha Karabey, deutscher Standardtänzer
- 1979: Andreas Schranz, österreichischer Fußballspieler
- 1980: Nicole Süßmilch, deutsche Nachwuchssängerin
- 1980: Tim Borowski, deutscher Fußballspieler
- 1981: Michael Gspurning, österreichischer Fußballspieler
- 1981: Tiago, portugiesischer Fußballspieler
- 1982: Blythe Hartley, kanadische Wasserspringerin
- 1982: Lázaro Bruzón, kubanischer Schachspieler
- 1982: Lorie, französische Sängerin
- 1982: Timothy Benjamin, britischer Leichtathlet
- 1983: Michael Lejan, belgischer Fußballspieler
- 1983: Tina Maze, slowenische Skirennläuferin
- 1984: Marie-Luise Schramm, deutsche Schauspielerin
- 1985: Sarah Hughes, US-amerikanische Eiskunstläuferin
- 1985: Lily Allen, britische Popsängerin
- 1987: Adrian Gaspar, österreichischer Jazz-Pianist und Komponist
- 1990: Kay Panabaker, US-amerikanische Schauspielerin
[Bearbeiten] Gestorben
[Bearbeiten] Vor dem 19. Jahrhundert
- 373: Athanasius von Alexandria, Bischof und Theologe
- 756: Shōmu, 45. Kaiser von Japan
- 907: Boris I., der Heilige Boris-Michail, Herrscher von Bulgarien (852-889), der erste christliche Zar der Bulgaren
- 1202: Fulko von Neuilly, französischer Kreuzzugsprediger
- 1519: Leonardo Da Vinci, italienischer Künstler und Universalgelehrter
- 1547: Caspar Borner, deutscher lutherischer Theologe, Humanist und Reformator
- 1585: Friedrich Widebrand, deutscher evangelischer Theologe
- 1689: Wilhelm Leyser II., deutscher Jurist und Rechtswissenschaftler
- 1691: Konstantin Ziegra, deutscher Physiker und lutherischer Theologe
- 1777: Joachim Gottlob Am Ende, deutscher Theologe und Lehrer
- 1790: Philipp Matthäus Hahn, deutscher Pfarrer, Konstrukteur und Erfinder
[Bearbeiten] 19. Jahrhundert
- 1813: Ferdinand von Preußen, preußischer Generalmajor
- 1835: Chrysologus Heimes, deutscher Franziskanerpater, Organist, Orgelsachverständiger und Komponist
- 1845: August Friedrich Pauly, deutscher Philologe
- 1845: Guillaume de Vaudoncourt, französischer General und Kriegshistoriker
- 1854: Sulpiz Boisserée, deutscher Architekt
- 1857: Alfred de Musset, französischer Schriftsteller
- 1864: Giacomo Meyerbeer, deutscher Komponist und Dirigent
- 1886: Isabella Braun, deutsche Jugendbuchautorin
- 1892: Hermann Burmeister, deutscher Südamerikaforscher
- 1892: Wilhelm Rust, deutscher Komponist und Thomaskantor
- 1899: Martin Eduard Sigismund Simson, deutscher Jurist und Politiker
[Bearbeiten] 20. Jahrhundert
- 1907: Rudolf Baier, erster Stralsunder Museumsdirektor
- 1909: Manuel Amador Guerrero, erster Staatspräsident von Panama
- 1911: Otto Lueger, Professor der Wasserbautechnik
- 1915: Clara Immerwahr, Frauenrechtlerin, zweite deutsche Frau mit Doktorwürde
- 1916: Jules Blanchard, französischer Bildhauer
- 1918: Guido von Gillhaußen, deutscher Offizier und Kriegspoet
- 1919: Gustav Landauer, Theoretiker und Aktivist des deutschen Anarchismus
- 1924: Charles Eugene Lancelot Brown, Schweizer Maschinenkonstrukteur
- 1925: Johann Palisa, österreichischer Astronom
- 1930: Isidor Gunsberg, ungarisch-englischer Schachspieler
- 1936: Robert Michels, deutscher Soziologe
- 1941: Ignacy Popiel, polnischer Schachspieler
- 1944: Erich Knauf, deutscher Journalist, Schriftsteller und Liedtexter
- 1945: Paul Korff, deutscher Baumeister und Architekt
- 1945: Friedo Lampe, deutscher Schriftsteller
- 1945: Ludwig Stumpfegger, Begleitarzt im Stab des Reichskanzlers
- 1945: Martin Bormann, Leiter der Parteikanzlei der NSDAP
- 1945: Walter Hewel, Fahnenträger beim Hitlerputsch
- 1945: Marianne Grunthal, Lehrerin, Gegnerin des Nazi-Regimes
- 1947: Dorothea Binz, Oberaufseherin im Konzentrationslager Ravensbrück
- 1947: Grete Boesel, Aufseherin im KZ Ravensbrück
- 1950: Paul Eugen Sieg, deutscher Physiker und Schriftsteller
- 1953: Käte Duncker, deutsche Politikerin
- 1957: Otto Lenz, deutscher CDU-Politiker
- 1957: Joseph McCarthy, US-amerikanischer Politiker und Senator, „Kommunistenjäger“
- 1958: Alfred Weber, deutscher Soziologe und Nationalökonom
- 1960: Hans Joachim Iwand, deutscher Theologe
- 1961: Egon Lustgarten, österreichischer Dirigent und Komponist
- 1963: Tomáš Vačkář, tschechischer Komponist
- 1964: Nancy Astor, britische Politikerin
- 1967: Ernst Friedrich, anarchistischer Pazifist
- 1967: Wilhelm Schröder, SED-Politiker
- 1969: Franz von Papen, deutscher Politiker (Zentrumspartei), Reichskanzler
- 1969: Robert Arthur, US-amerikanischer Schriftsteller
- 1972: Hugo Hartung, deutscher Schriftsteller
- 1972: John Edgar Hoover, Begründer und Direktor des FBI
- 1974: Theo Eble, Schweizer Maler und Grafiker
- 1979: Giulio Natta, italienischer Chemiker, Nobelpreisträger
- 1981: David Wechsler, US-amerikanischer Psychologe
- 1983: Pridi Banomyong, Premierminister von Thailand
- 1989: Meindert Boekel, niederländischer Komponist
- 1989: Giuseppe Siri, italienischer Kardinal
- 1992: Anton Lutz, österreichischer Maler
- 1995: Sir Michael Hordern, britischer Schauspieler
- 1995: Werner Veigel, Chefsprecher der Tagesschau der ARD
- 1996: Christopher Bird, US-amerikanischer Botaniker und Schriftsteller
- 1997: Alfred Day Hershey, US-amerikanischer Biologe
- 1997: Heinz Ellenberg, deutscher Biologe, Botaniker, Landschaftsökologie
- 1997: John Carew Eccles, australischer Physiologe, Nobelpreisträger
- 1997: Paulo Freire, brasilianischer Pädagoge, Jurist, Historiker, Philosoph
- 1998: Hideto Matsumoto, japanischer Musiker
- 1998: Justin Fashanu, britischer Fußballspieler
- 1999: Oliver Reed, britischer Schauspieler
[Bearbeiten] 21. Jahrhundert
- 2001: Heinz te Laake, Künstler der Malerei, Kinetik und Skulptur
- 2002: Richard Stücklen, deutscher Politiker und Bundesminister
- 2003: Mohammed Dib, algerischer Schriftsteller
- 2004: Paul Guimard, französischer Schriftsteller
- 2005: Bob Hunter, kanadischer Journalist und Gründungsmitglied von Greenpeace
- 2008: Alexander May, deutscher Schauspieler, Autor, Regisseur und Produzent
[Bearbeiten] Feier- und Gedenktage
- Kirchliche Gedenktage
- Hl. Athanasius von Alexandria, Bischof, Kirchenlehrer (katholisch, evangelisch, anglikanisch)
- Hl. Boris, bulgarischer Fürst und Nationalheiliger, führte die Bulgaren und damit auch andere Slawenvölker zum Christentum.
- Religiöse Feiertage
- Ridvan, zwölfter (und letzter) Tag
- Polen: Flaggentag (seit 2004)
- Madrid: Stadtfeiertag; Gedenktag an den Aufstand gegen Napoleon am 2. Mai 1808

