21. April
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Der 21. April ist der 111. Tag des Gregorianischen Kalenders (der 112. in Schaltjahren), somit verbleiben noch 254 Tage bis zum Jahresende.
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Inhaltsverzeichnis |
[Bearbeiten] Ereignisse
[Bearbeiten] Politik und Weltgeschehen
- 753 v. Chr.: Nach der Legende des Origo gentis Romanae gründet Romulus auf den Sieben Hügeln die Stadt Rom. Die sagenhafte Römische Königszeit beginnt.
- 43 v. Chr.: In der Schlacht von Mutina besiegt die Senatspartei unter Konsul Aulus Hirtius und Octavian die Anhänger des ermordeten Caesar unter Marcus Antonius und beendet damit die Belagerung von Mutina. Hirtius fällt jedoch in der Schlacht und Octavian lässt sich wenig später zum Konsul ernennen und wechselt die Seiten im Römischen Bürgerkrieg.
- 1509: Mit dem Tod seines Vaters Heinrich VII. wird Heinrich VIII. aus dem Haus Tudor König von England. Die Krönung erfolgt am 24. Juni.
- 1519: Der spanische Konquistador Hernán Cortés landet an der Küste Mexikos auf San Juan de Ulúa in der Nähe der heutigen Stadt Veracruz, von wo aus er mit der Eroberung Mexikos und des Aztekenreiches beginnt.
- 1792: Joaquim José da Silva Xavier, genannt Tiradentes, der versucht hat, in Brasilien eine Revolution nach dem Vorbild der USA gegen die portugiesische Kolonialherrschaft durchzuführen, wird in Rio de Janeiro hingerichtet. Er wird später brasilianischer Nationalheld, der 21. April offizieller brasilianischer Feiertag.
- 1813: Preußen bestimmt im Landsturm-Edikt, dass alle Männer vom vollendeten 17. bis zum 60. Lebensjahr, sofern sie weder der Armee noch der Landwehr angehören, künftig einem Aufgebot zur Landesverteidigung Folge zu leisten haben.
- 1836: Mit dem Schlachtruf „Remember the Alamo!“ besiegen die Texaner unter Sam Houston die Truppen des mexikanischen Präsidenten Antonio López de Santa Anna in der Schlacht von San Jacinto. Die Republik Texas hat sich damit nach 18 Monaten in der Texas Revolution die Unabhängigkeit von Mexiko erkämpft.
- 1873: Bei der gewaltsamen Niederschlagung des durch eine Bierpreiserhöhung ausgelösten Frankfurter Bierkrawalls in Frankfurt am Main sterben 20 Menschen, 300 werden festgenommen.
- 1918: Im Luftkrieg des Ersten Weltkriegs wird der deutsche Jagdflieger Manfred von Richthofen, „der rote Baron“, mit seiner Fokker Dr. I in einem Luftkampf mit einer Jagdfliegerstaffel der RAF unter der Führung von Arthur Roy Brown über Frankreich abgeschossen und getötet.
- 1944: In einem Dekret der Exilregierung des freien Frankreichs unter Charles de Gaulle erhalten die französischen Frauen das Wahlrecht, das nach dem Sieg im Zweiten Weltkrieg umgesetzt wird.
- 1945: Das kurz vor der Befreiung durch die Rote Armee im Zweiten Weltkrieg stehende KZ Sachsenhausen wird von der SS geräumt. 33.000 Häftlinge werden auf Todesmärsche Richtung Nordwesten geschickt.
- 1945: Die Rote Armee dringt bei Malchow erstmals über die Stadtgrenze von Berlin vor. Mit dem Häuserkampf in der Schlacht um Berlin tritt der Zweite Weltkrieg an der deutschen Ostfront in seine Endphase.
- 1945: Im sächsischen Bautzen beginnt die letzte große deutsche Panzeroffensive des Zweiten Weltkriegs gegen die heranrückenden polnischen und russischen Armeen. Die Schlacht um Bautzen dauert bis zum 26. April.
- 1946: In Berlin beginnt der zweitägige Vereinigungsparteitag, bei dem KPD unter Wilhelm Pieck und SPD unter Otto Grotewohl in der Sowjetischen Besatzungszone zur Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands (SED) zusammengeschlossen werden.
- 1960: Staatspräsident Juscelino Kubitschek weiht die von den Architekten Oscar Niemeyer und Lúcio Costa entworfene Planhauptstadt Brasília ein, die damit Rio de Janeiro als Hauptstadt Brasiliens ablöst.
- 1961: Der Niederländer Dirk Stikker folgt dem Belgier Paul-Henri Spaak im Amt des NATO-Generalsekretärs nach.
- 1961: In der Nacht auf den 22. April putschen in Algier vier Generäle der französisch-nationalistischen Organisation de l'armée secrète (OAS), unter ihnen Raoul Salan und Maurice Challe, gegen die Algerienpolitik des französischen Staatspräsidenten Charles de Gaulle, die auf die Beendigung des Algerienkriegs und die Unabhängigkeit Algeriens hinausläuft.
- 1961: Zwei Tage nach dem Scheitern der Invasion in der Schweinebucht kommt es in mehreren lateinamerikanischen Ländern zu Demonstrationen für Kuba und gegen den Interventionismus der Vereinigten Staaten.
- 1967: In Griechenland gelangt Oberst Georgios Papadopoulos durch einen Staatsstreich gegen Ministerpräsident Giorgos Papandreou an die Macht. Damit beginnt die sieben Jahre dauernde griechische Militärdiktatur. König Konstantin II. verhält sich zunächst abwartend.
- 1970: Farmer Leonard Casley übersendet Vertretern des Staates Australien sowie des Bundesstaates Western Australia einen Sezessionsakt, der seinen Großgrundbesitz zur unabhängigen Hutt River Province erklärt.
- 1971: Zwei Tage nach der Ausrufung der Republik in Sierra Leone wird der bisherige Premierminister Siaka Stevens zum Präsidenten ernannt.
- 1975: Kurz vor dem Fall Saigons im Vietnamkrieg tritt der südvietnamesische Präsident Nguyễn Văn Thiệu zurück, übergibt das Amt an Vizepräsident Trần Văn Hương, und geht ins Exil nach Taiwan. Nur sieben Tage später tritt auch dieser zurück.
- 2002: Bei der Präsidentschaftswahl in Frankreich erhält der gaullistische Kandidat Jacques Chirac die meisten Stimmen, jedoch nicht die absolute Mehrheit. Auf dem zweiten Platz landet der rechtsextreme Jean-Marie Le Pen, der damit in die Stichwahl am 5. Mai kommt. Bereits in der Nacht formieren sich erste spontane Kundgebungen gegen den Vorsitzenden des Front National.
[Bearbeiten] Wirtschaft
- 1856: Steinmetze und Gebäudearbeiter erkämpfen im australischen Melbourne mit einem Demonstrationsmarsch den weltweit ersten Achtstundentag.
- 1962: In Seattle, Washington, USA, wird die Weltausstellung Century 21 Exposition eröffnet. Die vom Architekten John Graham nach den Vorstellungen des Unternehmers Edward Carlson entworfene Space Needle, das heutige Wahrzeichen Seattles, ist rechtzeitig zur Eröffnung fertig geworden.
- 1989: Nintendo bringt in Japan die von Gunpei Yokoi entwickelte Handheld-Konsole Game Boy auf den Markt, die sich in der Folge zu einem weltweiten Millionenseller entwickelt. Das vom Russen Alexei Paschitnow erfundene Spiel Tetris ist im Lieferumfang enthalten.
[Bearbeiten] Wissenschaft und Technik
- 1993: Der am National Center for Supercomputing Applications (NCSA) entwickelte NCSA Mosaic 1.0, der erste Internetbrowser, der Text und Grafiken auf einer Seite anzeigen kann, wird freigegeben.
- 1997: Mit einer Pegasus-Rakete werden vom Flugplatz Gando auf Gran Canaria aus erstmals 21 Urnen für eine Weltraumbestattung in die Erdumlaufbahn gebracht; an Bord befindet sich unter anderem Asche von Krafft Arnold Ehricke, Timothy Leary, Gerard Kitchen O’Neill und Gene Roddenberry.
[Bearbeiten] Kultur
- 1734: Der Bauer Erich Lassen entdeckt das kürzere der beiden Goldhörner von Gallehus. Sie sind die berühmtesten archäologischen Funde in Dänemark. Das längere ist ebenfalls zufällig im Jahr 1639 aufgefunden worden.
- 1749: In den Vauxhall Gardens in London findet eine öffentlich zugängliche Generalprobe der Feuerwerksmusik von Georg Friedrich Händel statt. Mehrere Tausend Personen lauschen diesem Ereignis. Die Uraufführung erfolgt am 27. April.
- 1781: Am Kleinen Kurfürstlichen Theater in Dresden findet die Uraufführung der Oper Elisa von Johann Gottlieb Naumann statt.
- 1801: Zur Eröffnung des von Matteo Pertsch erbauten Teatro Nuovo in Triest wird die Oper Ginevra di Scozia von Johann Simon Mayr aufgeführt.
- 1818: Sappho, ein Trauerspiel in fünf Akten von Franz Grillparzer, wird am Wiener Burgtheater uraufgeführt.
- 1845: Albert Lortzings Romantische Zauberoper Undine nach der gleichnamigen Erzählung von Friedrich de la Motte Fouqué wird am Stadttheater in Magdeburg uraufgeführt.
- 1889: Die Uraufführung der Oper Edgar von Giacomo Puccini erfolgt am Teatro alla Scala di Milano in Mailand.
- 1918: Die 1. Sinfonie in D-Dur, Opus 25, von Sergei Sergejewitsch Prokofjew, bekannt als die „Klassische“, wird in Petrograd uraufgeführt.
- 1923: Am Opernhaus Graz erlebt die Operette Lagunenzauber von Nico Dostal ihre Uraufführung.
- 1933: Der am 29. März von der nationalsozialistischen Filmprüfstelle Berlin wegen „Gefährdung der öffentlichen Ordnung und Sicherheit“ verbotene Spielfilm Das Testament des Dr. Mabuse von Fritz Lang mit Rudolf Klein-Rogge in der Titelrolle hat seine Premiere in Budapest. Das Drehbuch stammt von Thea von Harbou nach einem Roman von Norbert Jacques.
- 1938: Furcht und Elend des Dritten Reiches, ein Theaterstück des deutschen Dramatikers Bertolt Brecht, das dieser im Exil in Dänemark geschrieben hat, wird in einigen Szenen in Paris uraufgeführt.
- 1983: Die Wartburg bei Eisenach wird nach umfassenden Restaurierungsarbeiten in Anwesenheit des DDR-Staatsratsvorsitzenden Erich Honecker wieder eröffnet.
- 1988: Hans-Joachim Bohlmann verübt während eines Hafturlaubs in der Münchner Alten Pinakothek ein Schwefelsäure-Attentat auf drei Werke Albrecht Dürers, den Paumgartner Altar, die Beweinung Christi und Maria als Schmerzensmutter. Der Schaden beträgt rund 100 Millionen D-Mark.
[Bearbeiten] Gesellschaft
- 1831: In Bremen wird die als Serienmörderin verurteilte Gesche Gottfried durch Enthauptung hingerichtet.
[Bearbeiten] Religion
- 1878: In seiner ersten Enzyklika Inscrutabili Dei consilio bemüht sich der neu gewählte Papst Leo XIII. um einen versöhnlichen Zugang zur modernen Gesellschaft, prangert jedoch auch „gesellschaftliche Fehlentwicklungen“ an.
[Bearbeiten] Katastrophen
Kleinere Unglücksfälle sind in den Unterartikeln von Katastrophe aufgeführt.
[Bearbeiten] Sport
Einträge von Leichtathletik-Weltrekorden befinden sich unter der jeweiligen Disziplin unter Leichtathletik; für Ereignisse aus dem Bereich der Formel 1 siehe die im Formel-1-Saisonüberblick aufgelisteten Artikel.
[Bearbeiten] Geboren
[Bearbeiten] Vor dem 19. Jahrhundert
- 1488: Ulrich von Hutten, deutscher Humanist
- 1523: Marcantonio Bragadin, Generalkapitän und Gouverneur von Zypern
- 1555: Lodovico Carracci, italienischer Maler
- 1562: Valerius Herberger, deutscher lutherischer Theologe und Kirchenliederdichter
- 1594: Bernardino Spada, Kardinal der römisch-katholischen Kirche
- 1644: Conrad von Reventlow, dänischer Premierminister und Großkanzler
- 1645: Otto Graf von Schwerin, kurbrandenburgischer-preußischer Geheimer Rat und Diplomat
- 1652: Michel Rolle, französischer Mathematiker, Mitglied der Academie des sciences
- 1661: Georg Joseph Kamel, österreichischer Naturkundler, Arzt und Ordensmann
- 1673: Amalia Wilhelmine von Braunschweig-Lüneburg, Gemahlin von Kaiser Josef I.
- 1713: Louis de Noailles, duc de Ayen, Marschall von Frankreich
- 1717: Giovanni Giulio Gerolamo Berna, katholischer Geistlicher und Bibliotheksgründer
- 1746: James Harris, 1. Earl of Malmesbury, englischer Diplomat
- 1763: François Athanase de Charette de la Contrie, französischer Marineoffizier
Friedrich Christoph Perthes (* 1772) - 1772: Friedrich Christoph Perthes, deutscher Buchhändler und Verleger
- 1774: Jean-Baptiste Biot, französischer Physiker und Mathematiker
- 1777: Johann Günther Friedrich Cannabich, deutscher Geograf, Pfarrer und Pädagoge
- 1782: Friedrich Fröbel, deutscher Pädagoge, gründete den ersten Kindergarten
- 1784: Karl von Decker, preußischer General und Schriftsteller
- 1785: Charles-Joseph de Flahaut, französischer General und Politiker
- 1790: Manuel Blanco Encalada, chilenischer Politiker
- 1795: Vinzenz Pallotti, katholischer Priester und Ordensgründer
[Bearbeiten] 19. Jahrhundert
- 1806: Petrus van Schendel, belgischer Maler und Radierer
- 1808: Gustav König, deutscher Maler
- 1808: Johann Hinrich Wichern, deutscher Theologe
- 1809: Robert Mercer Taliaferro Hunter, US-amerikanischer Politiker, Außenminister der Konföderierten
- 1814: Béni Egressy, ungarischer Komponist, Librettist, Übersetzer und Schauspieler
- 1816: Charlotte Brontë, britische Schriftstellerin
- 1820: Mathieu Auguste Geffroy, französischer Geschichtsschreiber
- 1822: Hannibal Goodwin, US-amerikanischer Geistlicher und Erfinder
- 1824: Emil von Sayn-Wittgenstein-Berleburg, kaiserlich-russischer General
- 1828: Alexander Pagenstecher, Augenarzt, Gründer der Augenheilanstalt in Wiesbaden
- 1828: Hippolyte Taine, französischer Historiker und Kritiker
- 1828: Otto Blau, deutscher Orientalist
- 1831: Ernest Henri Besnier, französischer Dermatologe
- 1831: Karl Dernfeld, Bezirksbaumeister in Baden-Baden
- 1834: Adrien René Franchet, französischer Botaniker
- 1837: Fredrik Bajer, dänischer Politiker und Parlamentarier, Friedensnobelpreisträger
- 1837: Friedrich Warnecke, deutscher Heraldiker
- 1837: Julius Geertz, deutscher Maler
- 1838: John Muir, US-amerikanischer Universalgelehrter und Naturschützer
- 1840: Heinrich Kralik von Meyrswalden, böhmischer Glasfabrikant
- 1841: Alberto Errera, italienischer Nationalökonom
- 1841: Stephan Beissel, deutscher Jesuit, Archäologe und Kunsthistoriker
- 1843: Walther Flemming, deutscher Biologe
- 1848: Carl Stumpf, Philosoph und Psychologe
- 1852: Victoriano Guisasola y Menéndez, Erzbischof von Valencia und Toledo; Kardinal
- 1853: Xaver Imfeld, Schweizer Kartograph
- 1860: Fritz von Wille, deutscher Kunstmaler
- 1864: Max Weber, deutscher Ökonom und Soziologe
- 1865: Otto Franz Joseph von Österreich, Erzherzog von Österreich, Vater von Kaiser Karl I.
- 1868: Alfred Henry Maurer, US-amerikanischer Maler
- 1870: Edwin S. Porter, US-amerikanischer Filmpionier
- 1871: Leo Blech, deutscher Komponist und Dirigent
- 1878: Albert Weisgerber, deutscher Maler und Grafiker
- 1879: Oskar Erbslöh, Luftfahrtpionier
- 1880: Tony Sarg, deutsch-US-amerikanischer Puppenspieler und Illustrator
- 1881: Günther Jacoby, deutscher Philosoph
- 1881: Iosif Iser, rumänischer Maler
- 1882: Percy W. Bridgman, US-amerikanischer Physiker
- 1883: Richard Romanowsky, österreichischer Schauspieler und Komiker
- 1884: Kees van Nieuwenhuizen, niederländischer Fußballspieler
- 1886: Viktor von Weizsäcker, deutscher Mediziner
- 1887: Joe McCarthy, US-amerikanischer Baseballmanager
- 1887: Robert Krups, deutscher Lokalpolitiker
- 1889: Manuel Prado y Ugarteche, Präsident von Peru
- 1889: Paul Karrer, Schweizer Chemiker
- 1889: Efrem Zimbalist, US-amerikanischer Komponist, Musikpädagoge und Dirigent
- 1890: Benno Landsberger, deutscher Assyriologe
- 1891: Jean Dansereau, kanadischer Pianist und Musikpädagoge
- 1892: Jaroslav Kvapil, tschechischer Komponist
- 1893: Walter Bartram, deutscher Politiker
- 1893: Walter Christaller, deutscher Geograf
- 1896: Attila Hörbiger, österreichischer Schauspieler
- 1898: Otto Brunner, österreichischer Historiker
- 1899: Rolland-Georges Gingras, kanadischer Organist, Musikkritiker und Komponist
- 1900: Hans Fritzsche, deutscher Nazi-Journalist
[Bearbeiten] 20. Jahrhundert
[Bearbeiten] 1901–1950
- 1901: Heinrich Müller, deutscher Politiker
- 1904: Odilo Globocnik, an der Durchführung des Holocaust führend beteiligter Nationalsozialist
- 1904: Vasil Hopko, griechisch-katholischer Weihbischof von Prešov
- 1905: Karl Junker, deutscher Schachproblemkomponist
- 1908: Louis Hostin, französischer Gewichtheber
- 1909: Alfred Lion, US-amerikanischer Plattenproduzent deutscher Herkunft
- 1909: Karl Scheit, österreichischer Gitarrist und Lautenist
- 1911: Leonard Warren, US-amerikanischer Bariton
- 1912: Eve Arnold, US-amerikanische Fotografin
- 1912: Hermann Withalm, österreichischer Politiker und Vizekanzler
- 1912: Marcel Camus, französischer Regisseur
- 1913: Josef Meinrad, österreichischer Kammerschauspieler
- 1913: Kai-Uwe von Hassel, deutscher Politiker
- 1913: Norbert Frýd, Schriftsteller und Publizist
- 1913: Richard Beeching, Vorsitzender der Aufsichtsbehörde der Staatsbahn British Railways
- 1915: Anthony Quinn, US-amerikanischer Filmschauspieler
- 1918: Isa Vermehren, Kabarettistin, Filmschauspielerin und Ordensschwester
- 1919: Don Cornell, US-amerikanischer Sänger
- 1919: Licio Gelli, Gründer der Geheimloge Propaganda Due
- 1919: Michael Mann, deutscher Musiker und Literaturwissenschaftler, Sohn von Thomas Mann
- 1920: Bruno Maderna, italienischer Komponist und Dirigent
- 1920: Edmund Adamkiewicz, deutscher Fußballspieler
- 1921: Bill Orban, kanadischer Sportwissenschaftler
- 1921: Nicolaus Dreyer, deutscher CDU-Politiker und MdB
- 1921: Sieglinde Wagner, Altistin
- 1922: Alistair MacLean, schottischer Schriftsteller
- 1923: Jakow Borissowitsch Estrin, russischer Schachspieler
- 1924: Annemarie Griesinger, deutsche Sozialpolitikerin
- 1924: Clara Ward, US-amerikanische Gospel-Sängerin
- 1925: Alfred Kelbassa, deutscher Fußballspieler
- 1925: Herbert Keppler, amerikanischer Herausgeber von Foto-Zeitschriften und Kameraentwickler
- 1926: Elisabeth II., Königin von Großbritannien
- 1926: Hans-Peter Minetti, deutscher Schauspieler
- 1928: Georg Kronawitter, deutscher Politiker
- 1929: Martin Kruse, evangelischer Theologe und Bischof
- 1930: Dieter Roth, Schweizer Dichter, Grafiker, Aktions- und Objektkünstler
- 1930: Marianne Strauß, Ehefrau von Franz Josef Strauß
- 1930: Mario Covas, brasilianischer Politiker
- 1931: Gabriel de Broglie, französischer Historiker und Staatsmann
- 1932: Angela Mortimer, englische Tennisspielerin
- 1935: Charles Grodin, US-amerikanischer Schauspieler
- 1935: Peter Frisch, deutscher Jurist, Präsident des Kölner Bundesamtes für Verfassungsschutz
- 1935: Heinz Meynhardt, deutscher Verhaltensforscher, Tierfilmer und Sachbuchautor
- 1936: Adi Holzer, österreichischer Bildender Künstler
- 1939: Dirk Schneider, deutscher Politiker der Grünen und MdB
- 1939: Helen Prejean, US-amerikanische Ordensschwester und Aktivistin gegen die Todesstrafe
- 1940: Claire Marienfeld, deutsche Politikerin
- 1940: Elke Müller, deutsche Politikerin
- 1940: Peter Schneider, deutscher Schriftsteller
- 1940: Souleymane Cissé, afrikanischer Filmemacher
- 1941: Michael Succow, deutscher Biologe
- 1941: Harry Miller, südafrikanischer Jazzbassist
- 1944: Peter Kowald, deutscher Kontrabassist und Tubist
- 1944: Russell Boyd, australischer Kameramann
- 1945: Heinrich Haasis, deutscher Politiker und Präsident des Deutschen Sparkassen- und Giroverbands
- 1946: Patrick Rambaud, französischer Schriftsteller
- 1946: Xaver Schwarzenberger, österreichischer Kameramann und Regisseur
- 1947: Gert Krawinkel, deutscher Musiker und Gitarrist
- 1947: Hubert Weiger, deutscher Naturschützer
- 1947: Iggy Pop, US-amerikanischer Rockmusiker
- 1948: Claire Denis, französische Regisseurin
- 1948: Dieter Fromm, deutscher Leichtathlet und Olympiateilnehmer
- 1949: Frank Hofmann, deutscher Politiker
[Bearbeiten] 1951–2000
- 1951: Alexander Iwanowitsch Lawejkin, sowjetischer Kosmonaut, Ingenieur
- 1951: Jean-Pierre Dardenne, Regisseur, Produzent, Drehbuchautor
- 1951: Tony Danza, US-amerikanischer Schauspieler
- 1951: Horst W. Hamacher, deutscher Wirtschaftsmathematiker
- 1951: William Totok, rumäniendeutscher Schriftsteller und Publizist
- 1954: Walter Freiwald, deutscher Hörfunk- und Fernsehmoderator
- 1956: Cae Gauntt, christliche Popsängerin
- 1957: Cor Mutsers, niederländischer Gitarrist
- 1958: Andie MacDowell, US-amerikanische Schauspielerin
- 1959: Gerhard Delling, deutscher Sportjournalist
- 1959: Jerry Only, us-amerikanischer Rockmusiker
- 1959: Robert Smith, britischer Musiker
- 1960: Julius Korir, kenianischer Leichtathlet und Olympiasieger
- 1962: Sergei Wiktorowitsch Saljotin, russischer Kosmonaut
- 1963: Joanna Lewis, Musikerin
- 1963: Roy Dupuis, kanadischer Schauspieler
- 1964: Ludmila Engquist, schwedische Leichtathletin und Olympiasiegerin
- 1965: Christina Plate, deutsche Schauspielerin
- 1965: Ed Belfour, kanadischer Eishockeyspieler
- 1965: Gerit Kling, deutsche Schauspielerin
- 1965: Katja Burkard, deutsche Fernsehmoderatorin
- 1965: Thomas Helmer, deutscher Fußballspieler
- 1966: Jorgo Chatzimarkakis, Europaabgeordneter
- 1967: Rolf Miller, deutscher Kabarettist und Comedian
- 1968: Tita von Hardenberg, deutsche Fernsehmoderatorin
- 1968: Christoph Meili, vereitelte die Vernichtung von Holocaust-Bankbelegen
- 1968: Lars-Henrik Walther, deutscher Handballspieler
- 1969: Holger Daemgen, deutscher Schauspieler
- 1969: Toby Stephens, britischer Schauspieler
- 1970: Michael Sternkopf, deutscher Fußballspieler
- 1970: Nicole Sullivan, US-amerikanische Schauspielerin und Komikerin
- 1970: Jeff Anderson, US-amerikanischer Schauspieler und Regisseur (Clerks)
- 1971: Ekin Deligöz, deutsche Politikerin
- 1971: Paul Heller, deutscher Jazz-Saxophonist
- 1971: Solveig Slettahjell, norwegische Jazzsängerin
- 1972: Kitty Hoff, deutsche Sängerin, Musikerin, Komponistin
- 1972: Horst Meierhofer, deutscher Politiker und MdB
- 1973: Nadeshda Brennicke, deutsche Schauspielerin
- 1976: Sergei Jakowlew, kasachischer Radrennfahrer
- 1978: Julija Petschonkina, russische Hürdenläuferin
- 1979: Cristian Sebastian Cejas, argentinischer Fußballspieler
- 1979: Markus Kiesenebner, österreichischer Fußballspieler
- 1979: Nino Garris, Basketballspieler
- 1979: James McAvoy, schottischer Schauspieler
- 1979: Tobias Linderoth, schwedischer Fußballspieler
- 1981: Wissem Hmam, tunesischer Handballspieler
- 1982: Walter Olmos, argentinischer Cuarteto-Sänger
- 1983: Marco Donadel, italienischer Fußballspieler
[Bearbeiten] Gestorben
[Bearbeiten] Vor dem 19. Jahrhundert
- 586: Leovigild, westgotischer König
- 748: Genshō, 44. Kaiserin von Japan
- 1073: Alexander II., Papst
- 1109: Anselm von Canterbury, Benediktinermönch, Philosoph und Kirchenlehrer
- 1142: Petrus Abaelardus, französischer Philosoph und Scholastiker
- 1352: Boleslaw III., Sohn von Heinrich V. von Liegnitz und Breslau
- 1509: Heinrich VII., König von England und Lord of Ireland
- 1552: Petrus Apianus, deutscher Astronom und Geograf
- 1636: Maria von Eicken, Ehefrau des Markgrafen Eduard Fortunat von Baden
- 1668: Joachim von Böselager, deutscher Hofbeamter und Diplomat
- 1672: Franz Burmeister, evangelischer Theologe und Dichter
- 1699: Jean Racine, französischer Autor
- 1736: Prinz Eugen, österreichischer Feldherr und Kunstmäzen
- 1780: Ferdinand Zellbell, schwedischer Komponist
- 1792: Tiradentes, Verschwörer und Nationalheld Brasiliens
[Bearbeiten] 19. Jahrhundert
- 1831: Gesche Gottfried, deutsche Serienmörderin
- 1842: Bertrand Clausel, französischer General und Marschall von Frankreich
- 1842: Karl Adalbert von Beyer, Abt von Hamborn und Weihbischof in Köln
- 1847: Friedrich von Gärtner, deutscher Architekt
- 1850: Johann Heinrich Cassebeer, Botaniker, Geologe, Politiker und Naturwissenschaftler
- 1850: Nikolaus Wesselényi, ungarischer Politiker und Großgrundbesitzer
- 1853: Hippolyte Colet, französischer Komponist, Musikpädagoge und -theoretiker
- 1859: Otto Sendtner, deutscher Botaniker und Universitätsprofessor
- 1871: Elisabeth Grube, deutsche Dichterin und Schriftstellerin
- 1875: Herbert Viktor Anton Pernice, Jurist
- 1879: Friedrich Hermann Loew, deutscher Insektenforscher und Lehrer
- 1882: Carl Gustav Friedrich Hasselbach, Geheimer Regierungsrat und Kommunalpolitiker
- 1893: Richard Lee Turberville Beale, Politiker, Jurist und Brigadegeneral der Konföderierten
- 1894: Konrad von Parzham, deutscher Laienbruder aus dem Kapuzinerorden, Heiliger
- 1894: James W. Throckmorton, 13. Gouverneur von Texas
- 1898: Louis Théodore Gouvy, deutsch-französischer Komponist
- 1899: Leopold Hoesch, gründete das Eisen- und Stahlwerk Hoesch AG
- 1899: Heinrich Kiepert, deutscher Geograph und Kartograph
[Bearbeiten] 20. Jahrhundert
- 1910: Mark Twain, US-amerikanischer Schriftsteller
- 1917: Ernst von Ihne, deutscher Architekt und Baumeister
- 1918: Manfred von Richthofen, deutscher Jagdflieger im Ersten Weltkrieg
- 1924: Eleonora Duse eine italienische Schauspielerin
- 1927: Hugo Schuchardt, deutscher Romanist
- 1927: Ernst Wasserzieher, deutscher Etymologe
- 1932: Friedrich Gustav Piffl, österreichischer Erzbischof und Kardinal
- 1944: Hans Hube, deutscher Generaloberst der Wehrmacht
- 1945: Walter Model, deutscher Generalfeldmarschall der Wehrmacht
- 1946: John Maynard Keynes, britischer Nationalökonom (Keynesianismus)
- 1948: Aldo Leopold, US-amerikanischer Forstwissenschaftler und Ökologe
- 1952: Alfred Andersen-Wingar, norwegischer Komponist
- 1952: Sir Richard Stafford Cripps, britischer Politiker und Diplomat
- 1954: Emil Leon Post, polnisch-US-amerikanischer Mathematiker und Logiker
- 1957: John Graham Kerr, englischer Embryologe und Zoologe
- 1965: Sir Edward Victor Appleton, englischer Physiker und Nobelpreisträger
- 1966: Lorenzo Raimundo Parodi, argentinischer Agraringenieur und Botaniker
- 1969: Rudolf Amelunxen, deutscher Politiker
- 1970: Earl Hooker, US-amerikanischer Bluesmusiker
- 1971: François Duvalier, haitianischer Arzt, Politiker, Präsident und Diktator
- 1973: Arthur William Fadden, australischer Premierminister
- 1975: Melchior Vischer, Schriftsteller
- 1977: Gummo Marx, US-amerikanischer Schauspieler
- 1978: Sandy Denny, britische Sängerin
- 1983: Michael Holzach, deutscher Journalist und Buchautor
- 1984: Marcel Janco, rumänischer Künstler und Schriftsteller
- 1984: Manuel Mujica Láinez, argentinischer Schriftsteller und Journalist
- 1985: Tancredo Neves, brasilianischer Politiker
- 1987: Hermann Götz, deutscher Politiker
- 1991: Willi Boskovsky, österreichischer Geiger und Dirigent
- 1997: Andrés Rodríguez, paraguayischer Präsident
[Bearbeiten] 21. Jahrhundert
- 2002: Frank C. Moore, Maler und Designer der Rote Schleife
- 2003: Nina Simone, US-amerikanische Jazz- und Bluesmusikerin
- 2004: Karl Hass, deutscher SS-Offizier, verurteilt als Kriegsverbrecher
- 2004: Michaela Scheday, österreichische Schauspielerin und Regisseurin
- 2005: Heinz Kluncker, deutscher Gewerkschafter
- 2005: Kurt Rebmann, deutscher Jurist
- 2005: Zhang Chunqiao, chinesischer Politiker
- 2006: Telê Santana, brasilianischer Fußballtrainer
- 2007: Parry O'Brien, US-amerikanischer Leichtathlet
- 2008: Al Wilson, US-amerikanischer Soulmusiker
[Bearbeiten] Feier- und Gedenktage
- Kirchliche Gedenktage:
- Hl. Anselm von Canterbury, Bischof, Kirchenlehrer (katholisch, evangelisch, anglikanisch)
- Hl. Konrad von Parzham, Mönch (katholisch)
- Religiöse Feiertage:
- Ridvan, erster Tag

