Verwaltungsgliederung Portugals

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Die Verwaltungsgliederung Portugals ist die vertikale administrative Struktur der Republik Portugal. Das Land ist in zwei Autonome Regionen und fünf Regionen Festlandsportugals gegliedert, die Regionen bestehen aus 308 Kreisen (Municípios), die wiederum in mehr als 4000 Gemeinden (Freguesias) unterteilt sind.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Autonome Regionen

Die wichtigste Aufteilung wurde 1976 durch die Trennung des kontinentalen Portugals von den beiden autonomen Inselregionen,

eingeführt. Die Autonomen Regionen unterteilen sich direkt in Kreise (19 auf den Azoren und 11 auf Madeira), während sich Kontinental-Portugal in eine Serie von verschieden Subdivisionen einteilt.

[Bearbeiten] Regionen

Portugal ist in 5 kontinentale Regionen eingeteilt:

... die wiederum in Subregionen unterteilt sind.

sowie in die beiden autonomen Regionen

[Bearbeiten] Distrikte

Distrikte von Portugal

Neben den Regionen ist Kontinentalportugal in 18 Distrikte (distritos) unterteilt, die aber nicht immer deckungsgleich mit den (Sub-) Regionen sind:

  1. Distrikt Lissabon (Portugiesisch: Lisboa)
  2. Distrikt Leiria
  3. Distrikt Santarém
  4. Distrikt Setúbal
  5. Distrikt Beja
  6. Distrikt Faro
  7. Distrikt Évora
  8. Distrikt Portalegre
  9. Distrikt Castelo Branco
  10. Distrikt Guarda
  11. Distrikt Coimbra
  12. Distrikt Aveiro
  13. Distrikt Viseu
  14. Distrikt Bragança
  15. Distrikt Vila Real
  16. Distrikt Porto
  17. Distrikt Braga
  18. Distrikt Viana do Castelo

Vor 1976 waren die beiden Inselgruppen ebenfalls in die Distrikt-Struktur integriert. Es gab drei Distrikte auf den Azoren und einen auf Madeira:

[Bearbeiten] Statistische Subregionen

Die Regionen unterteilen sich in statistische Subregionen, die keine signifikante Administration haben. Sie dienen vielmehr der Sammlung von Daten und der Planung ökonomischer Maßnahmen.

Die 28 Subregionen im Einzelnen:

[Bearbeiten] Comunidades Intermunicipais

Die aufgrund von Gesetzen aus dem Jahre 2003 beabsichtigte weitere administrative Aufteilung in Àreas Urbanas und den weiteren Untergliederungen in Grandes Áereas Urbanos Metropolitanas (GAM), Comunidades Urbanas (ComUrb) sowie Comunidades Intermunicipais (ComInter) wurde nur in einigen Fällen durchgeführt, hier vor allem in den GAM de Lisboa und GAM do Porto. Aufgrund eines Gesetzes vom 27. August 2008 [1] wurden die entsprechenden Gesetze und damit die vorgesehenen Einteilungen aufgehoben. Nunmehr können die Municípios der Subregionen (NUTS III) eine Comunidade Intermunicipal, abgekürzt CIM, als einen Verband allgemeinen Zweckes (associação de municípios de fins múltiplos) bilden. Solche Zweckverbände können Municípios auch zur gemeinsamen Verfolgung bestimmter festgelegter Zwecke mit anderen auch außerhalb der Unterregion liegenden Municípios gründen. Die Verbände sind eigene Körperschaften des öffentlichen Rechts, denen ein Rat beigegeben ist, in den die Munizipalversammlungen der Mitgliedsmunicípios Vertreter entsenden. Die aufgrund der vorhergehenden Gesetze als GAM entstandenen Verbände von Grande Lisboa e da Península de Setúbal sowie von Grande Porto e de Entre-Douro e Vouga wurden gesondert in eine Área Metropolitana nach neuem Recht überführt.

[Bearbeiten] Einzelnachweise

  1. Lei N° 45/2008, Diário da República 1a série-N.° 165-27, Seite 6005

[Bearbeiten] Siehe auch

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