Aremorica

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Aremorica (Armorica, von keltisch are-mor, „vor dem Meer“), die nordwestliche Küste Galliens zwischen Sequana (Seine) und Liger (Loire), also die heutigen Landschaften Normandie und Bretagne.

Als Völker dieser Gegenden nennt Caesar die Veneti, Curiosolites, Redones, Caleti, Osismii, Unelli und Lexovii, wozu noch die Abrincatui, Viducasses und Bajucasses kamen; meist seefahrende Völker. Zu Anfang des 5. Jhs., unter dem weströmischen Kaiser Honorius, schlossen die aremorischen Häuptlinge und Städte einen Bund zum Schutz gegen die Überfälle der Germanen. Dieses Waffenbündnis hielt bis zur Eroberung des Landes durch den merowingischen König Chlodwig I. um 500. Bald darauf wanderten viele von den Angelsachsen verdrängte Briten ein, wovon das Land den Namen Bretagne erhielt.

Aremorica und die Gallier sind in der neueren Zeit durch die Asterix-Comics (von Albert Uderzo und René Goscinny) einem breiteren Publikum bekannt geworden.

Dieser Artikel basiert auf einem gemeinfreien Text („public domain“) aus Meyers Konversations-Lexikon, 4. Auflage von 1888–1890. Bitte entferne diesen Hinweis nur, wenn Du den Artikel so weit überarbeitet oder neu geschrieben hast, dass der Text den aktuellen Wissensstand zu diesem Thema widerspiegelt und dies mit Quellen belegt ist, wenn der Artikel heutigen sprachlichen Anforderungen genügt und wenn er keine Wertungen enthält, die den Wikipedia-Grundsatz des neutralen Standpunkts verletzen.


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