Barbara Schöneberger

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Barbara Schöneberger beim Benefiz-Konzert „Cover me“ im Kölner E-Werk 2006

Barbara Schöneberger (* 5. März 1974 in München) ist eine deutsche Fernsehmoderatorin, Schauspielerin und Sängerin.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Leben

Barbara Schöneberger ist die Tochter des Soloklarinettisten Hans Schöneberger und dessen Frau Annemarie. Sie wuchs als Einzelkind in Gröbenzell bei München auf.[1] Nach ihrem Abitur am Pestalozzi-Gymnasium in München 1993 absolvierte Schöneberger ein Volontariat bei der Modezeitschrift Mode Spezial in München. 1994 begann sie ein Studium der Soziologie, Kommunikationswissenschaft und Kunstgeschichte in Augsburg. Während ihres Studiums arbeitete Schöneberger für die Agentur Trendhouse EventMarketing in München. In dieser Zeit hatte sie auch ihren ersten Fernsehauftritt, eine Gastrolle in der Serie Café Meineid. 1999 brach sie ihr Studium nach zehn Semestern ab.

[Bearbeiten] Karriere

[Bearbeiten] Fernsehen

Ihre Fernsehkarriere begann Schöneberger 1998 als Assistentin von Elmar Hörig in der Sat.1-Sendung Bube, Dame, Hörig. Nach einem Auftritt in der Harald Schmidt Show äußerte Moderator Harald Schmidt, sie solle eine eigene Sendung bekommen. Unmittelbar nach diesem Auftritt wurde Schöneberger zu einem Casting für die Sendung Tie Break eingeladen. 1999 bestritt Schöneberger mit dieser DSF-Sendung zum Thema Tennis ihre erste Moderation. Im selben Jahr übernahm sie neben Matthias Opdenhövel die Co-Moderation der Sendung Weck Up, die Sonntag morgens bei Sat.1 ausgestrahlt wird. Schöneberger moderierte Weck Up bis 2003. Anfang 2001 moderierte Schöneberger mit Kena Amoa die Reality TV-Show Girlscamp.

Schönebergers bislang größter Erfolg war ihre Sendung Blondes Gift. Die Talkshow lief seit 23. April 2001 zunächst auf dem Privatsender Sun TV (ein Programmfenster auf den städtischen Privatsendern Hamburg 1, TV.München und TV.Berlin) und wurde dann für ein Jahr vom WDR Fernsehen übernommen. Im März 2004 wechselte Schöneberger mit Blondes Gift zu ProSieben, wo sie bis zum 8. August 2005 zu sehen war.

Zwischenzeitlich wurde Schöneberger für eine Show am späten Samstagabend vom ZDF angeworben, um junge Zuschauer zu binden. Die Schöneberger-Show wurde aber wegen zu geringer Einschaltquoten nach 17 Folgen abgesetzt. Regelmäßige Gastauftritte in der Talkshow Blond am Freitag, dem Comedy-Quiz Genial daneben – Die Comedy Arena und anderen Panel-Shows folgten.

2005 war Schöneberger in der einminütigen Fernsehkolumne Big City Fever zu sehen, die als Werbevorspann für Coca-Cola vor Sex and the City seit dem 12. April 2005 wöchentlich auf ProSieben zu sehen war. Darin kommentierte Schöneberger Alltagsbegebenheiten aus dem Leben in einer Großstadt. Zudem ist sie Stammgast der Improvisationscomedy Frei Schnauze, in der sie auch die Fähigkeit zeigt, sehr schnell zu erraten, was die anderen Kandidaten darstellen. Des Weiteren ist sie Gast in allen sechs Folgen der RTL-Spielshow Typisch Frau – Typisch Mann (2006).

Seit dem 18. Januar 2008 moderiert Schöneberger zusammen mit Hubertus Meyer-Burckhardt die NDR Talk Show.[2]

Schöneberger übernahm eine Reihe kleinerer Schauspielrollen in deutschen Filmen und Fernsehserien und moderiert regelmäßig Galas und andere Veranstaltungen außerhalb des Fernsehens. Als Kolumnistin hat Schöneberger für die Magazine Maxim, Jolie, Woman und die Fernsehzeitschrift Hörzu geschrieben und sie engagiert sich für karitative Einrichtungen wie terre des hommes und bei Wohltätigkeitsveranstaltungen.

[Bearbeiten] Musik

Im Februar 2006 sang Schöneberger im Rahmen der Show Stars go Swing mit dem Capital Dance Orchestra, produziert von Robert Mudrinic, im TIPI vor dem Kanzleramt. Im September 2007 startete sie ihre erste Tour als Sängerin der Band The Berlin Pops Orchestra unter der Leitung von Joris Bartsch Buhle; am 2. November 2007 erschien ihre erste CD Jetzt singt sie auch noch!. Im Februar 2008 wurde die zweite Single Zu hässlich für München ausgekoppelt.

[Bearbeiten] Auszeichnungen

[Bearbeiten] Fernsehen

[Bearbeiten] Film

[Bearbeiten] Diskografie

Album

  • Jetzt singt sie auch noch (2007, DE #28)

Single

  • Männer muss man loben (2007, DE #58, AT #72)
  • Zu hässlich für München (2008)

DVD

  • Jetzt singt sie auch noch (2008)

[Bearbeiten] Weblinks

Commons Commons: Barbara Schöneberger – Album mit Bildern, Videos und Audiodateien

[Bearbeiten] Quellen

  1. Johanna Adorján: Nicht von schlechten Eltern. fluter 4/2003, S. 42 f. http://www.bpb.de/files/FKMD2J.pdf
  2. spiegel.de, 18. September 2007
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