Birkenwerder
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| Wappen | Deutschlandkarte | |
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| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Brandenburg | |
| Landkreis: | Oberhavel | |
| Höhe: | 32–56 m ü. NN | |
| Fläche: | 18,1 km² | |
| Einwohner: | 7492 (31. Dez. 2007) | |
| Bevölkerungsdichte: | 414 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 16547 | |
| Vorwahl: | 03303 | |
| Kfz-Kennzeichen: | OHV | |
| Gemeindeschlüssel: | 12 0 65 036 | |
| Adresse der Gemeindeverwaltung: | Hauptstraße 34 16547 Birkenwerder |
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| Webpräsenz: | ||
| Bürgermeister: | Kurt Vetter (fraktionslos-SPD) | |
| Lage der Gemeinde Birkenwerder im Landkreis Oberhavel | ||
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Birkenwerder ist eine Gemeinde im Landkreis Oberhavel, in Brandenburg.
Inhaltsverzeichnis |
[Bearbeiten] Geografie
Birkenwerder liegt im Süden des Landkreises. Die nördliche Stadtgrenze von Berlin ist nur knapp 3 km und das Zentrum von Berlin ca. 25 km entfernt. Birkenwerder wird fast vollständig von den Stadtteilen Hohen Neuendorfs umschlossen. Im Osten grenzt es an die Gemeinde Mühlenbecker Land. Das Ortszentrum wird von der Briese durchflossen, die an der Westgrenze von Birkenwerder in die Havel mündet.
[Bearbeiten] Ortsbild
Birkenwerders Ortsbild wird geprägt durch die beiden Bundesstraßen B96 und B96a, weitläufigen Wohngebieten mit Einfamilienhäusern und Gartengrundstücken sowie durch die Briese mit ihren beiden Seen Boddensee und Mönchsee. Quer durch den Ort verläuft die Bahntrasse, orthogonal dazu die Autobahn A10. Der Ortskern wird bestimmt durch das Rathausgebäude, die evangelische Kirche sowie die Clara-Zetkin-Straße bis zum Bahnhofsvorplatz, der ringsum durch den Bahnhof, die Post und ein Hotel begrenzt wird. Im Ostteil des Ortes befindet sich ein Kloster des Teresianischen Karmelitenordens, sowie die Asklepios Klinik und die Regine-Hildebrandt-Schule, eine integrativ-kooperative Gesamtschule mit gymnasialer Oberstufe.
[Bearbeiten] Geschichte
Birkenwerder wurde namentlich im Jahre 1355 erstmals erwähnt. Bereits im 12. Jahrhundert bestand allerdings ein slawischer Burgwall an der Briesemündung, der später von deutschen Adligen ausgebaut wurde. Ausgrabungen im Jahre 2005 zufolge entstand östlich der Burg die erste deutsche Siedlung, die aber bald zugunsten des heutigen Ortskerns aufgegeben wurde. Birkenwerder war als Kirchen- und Mühlenstandort der bedeutendste Ort in der Umgebung. Im Jahre 1840 begann mit dem Bau von Ziegeleien die industrielle Entwicklung des Ortes. 1877 erhielt Birkenwerder Anschluss an die Nordbahn und damit auch nach Berlin. Es begann eine rasante Umwandlung vom Bauerndorf zum Villenvorort und Ausflugsziel von Berlin. Diese Entwicklung war in den 1920er Jahren größtenteils abgeschlossen. Birkenwerder hatte von 1961 bis 1990 zudem wegen seiner Lage im Eisenbahnnetz eine große Bedeutung als Umsteigebahnhof für Bahnreisende zwischen den „Sputnik“-Zügen und den aus Oranienburg bzw. Berlin kommenden S-Bahnen. Erst nach 1990 erfolgten wieder größere Baumaßnahmen. Hierzu zählen neben einer erheblichen Verdichtung mit Einfamilienhäusern auch der Anschluss an das Kanalisationsnetz, der Ausbau der Straßen, der Aufbau von Geschäftshäusern gegenüber des Rathauses, eines Gewerbegebietes an der Autobahn, eines Wohngebietes nördlich der Autobahn und eines in Richtung Havelwiesen, Modernisierung und Ausbau beider Schulen, des Krankenhauses und der Feuerwehr, die Errichtung eines Sportplatzes sowie die Errichtung eines Baumarktes. Am 11. November 1900 wurde die Freiwillige Feuerwehr der Gemeinde Birkenwerder gegründet. Heute verfügt die Feuerwehr über ca. 60 aktive Kameraden und Kameradinnen.
[Bearbeiten] Politik
[Bearbeiten] Gemeinderat
Der Rat der Gemeinde besteht aus 18 Ratsmitgliedern:
- SPD: 4 Sitze
- DIE LINKE: 4 Sitze
- CDU: 3 Sitze
- B. 90/Die Grünen: 1 Sitz
- BBB: 1 Sitz
- Feuerwehrtreff: 1 Sitz
- Briesetalverein: 1 Sitz
- FDP: 1 Sitz
- Bürger für Birkenwerder 2 Sitze
Wahlbeteiligung: 56,9%
(Stand: Kommunalwahl am 28. September 2008)
[Bearbeiten] Bürgermeister
Kurt Vetter wurde in einer Stichwahl am 11. November 2001 zum Bürgermeister gewählt.
[Bearbeiten] Wirtschaft und Infrastruktur
[Bearbeiten] Verkehr
Birkenwerder besitzt eine Anschlussstelle an der Berliner Ring genannten A 10. Ebenso führen die B 96 sowie deren Nebenstrecke, die B 96a durch den Ort. Da die B 96 als Fernstraße von Rügen nach Berlin oft genutzt wird, ist die Lärmbelästigung durch den Verkehr an den Hauptstraßen im Ort entsprechend groß.
Die Gemeinde verfügt über einen Bahnhof an der Nordbahn, der von der S-Bahnlinie S1 und der Regionalbahnlinie RB20 bedient wird.
Birkenwerder ist außerdem am Radfernweg Berlin–Kopenhagen gelegen.
[Bearbeiten] Kultur und Sehenswürdigkeiten
- Clara-Zetkin-Gedenkstätte mit Dokumentationsausstellung in ihrem ehemaligen Wohnhaus in der Summter Straße 4
- Gedenkstein an der Gabelung Erich-Mühsam-Straße und Brieseallee für Peter Raupach aus dem Jahre 1962, der an ihn und seine Verlobte erinnert, die wegen Kontakten zu Zwangsarbeitern im Heinkel-Werk bei Leegebruch im April 1945 erschossen wurden
- Gedenktafel in der Frieda-Winkelmann-Straße 1 für die gleichnamige Lehrerin, die hier ein Erziehungsinstitut für junge Mädchen betrieb, Kontakte mit Zetkin und Luxemburg unterhielt, 1933 aus dem Schuldienst entlassen wurde und in der Haft 1943 gestorben ist
- Ehrenmal für die Opfer des Nationalsozialismus im Zentrum von Birkenwerder
[Bearbeiten] Weblinks
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