Boothia

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Boothia- und Melville-Halbinseln, Nunavut, Kanada.

Boothia (ursprünglich Boothia Felix genannt) ist die nördlichste Halbinsel des kanadischen Festlandes (bis 71°18' nördl. Breite). Sie hat eine Fläche von etwa 50.000 km² und 729 Einwohner (meist Eskimos). Hauptort ist Taloyoak (vormals Spence Bay). Boothia ist vorwiegend aus präkambrischem Gestein aufgebaut und bis zu 573 m hoch; im Osten und Westen sind ebene Tundra, Frostschutt- und Felsflächen vorherrschend. Die Halbinsel wurde 1829 bis 1833 von John Ross entdeckt, der sie nach seinem Freund Felix Booth, der die Mittel für die Expedition gegeben hatte, benannte. Auf Boothia Felix wurde 1831 von James Clark Ross der Magnetpol der Nordhalbkugel festgestellt, der heute vor der Südwestküste der Insel Bathurst liegt.

[Bearbeiten] Literatur

  • Meyers-Konversations-Lexikon. Eine Encyclopädie des allgemeinen Wissens, 3. Aufl., Bnd. 3, Verlag des Bibliographischen Instituts, Leipzig 1874.

Koordinaten: 70° 26′ N, 94° 24′ W

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