Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung

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Dienstgebäude in Bonn-Mehlem

Das Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung (BBR) ist eine deutsche Bundesoberbehörde im Geschäftsbereich des Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung. Es hat seinen Hauptsitz im Schloss Deichmannsaue im Bonner Ortsteil Mehlem und Niederlassungen in Berlin.

Das Bundesamt entstand 1998 durch die Zusammenlegung der Bundesbaudirektion und der Bundesforschungsanstalt für Landeskunde und Raumordnung und wurde zum 1. Januar 2004 um die Bundesbauämter I und II der Oberfinanzdirektion Berlin erweitert. Das BBR betreut die wichtigsten Bundesbauten im In- und Ausland und unterstützt die Bundesregierung durch fachlich-wissenschaftliche Beratung auf den Gebieten des Bau- und Wohnungswesens, der Raumordnung und des Städtebaus. Das BBR ist Mitglied der Arbeitsgemeinschaft der Ressortforschungseinrichtungen.

Seit 1998 veröffentlicht das Amt ein Jahrbuch „Bau und Raum“, in welchem die wichtigsten Bau- und Forschungsvorhaben des Bundes veröffentlicht werden. Das Jahrbuch erscheint deutsch-englisch und ist im Buchhandel erhältlich.

Derzeitiger Präsident ist Florian Mausbach. Vizepräsident Dr. Wendelin Strubelt ist der verantwortliche Koordinator für Forschung und Beratung im Bereich Raumordnung, Bau- und Wohnungswesen.

[Bearbeiten] Wissenschaftlicher Bereich

Der wissenschaftliche Bereich des BBR ist Teil der raumbezogenen Informationssstruktur der Bundesregierung und stellt Informationen, Forschungsergebnisse und Analysen, Expertisen und Berichte für Politik und Öffentlichkeit bereit. Er unterstützt das BMVBS und andere Ressorts fachlich bei der Wahrnehmung nationaler und internationaler Aufgaben auf den Feldern Raumordnung, Städtebau und des Bau- und Wohnungswesens. Eine wesentliche Aufgabe ist auch die Betreuung der einschlägigen Forschungsprogramme, etwa im Bereich des Experimentellen Wohnungs- und Städtebaus. Umfassende Berichts-, Informations- und Dokumentationsaufgaben kommen hinzu. Zahlreiche Veröffentlichungen sowie Fachveranstaltungen sorgen für den Wissens- und Praxistransfer in die Öffentlichkeit.

Der Wissenschaftliche Bereich wird gebildet durch die Abteilungen I (Raumordnung und Städtebau) und Abteilung II (Bauen, Wohnen, Architektur).

Zu den Aufgaben der Abteilung I gehören:

  • Erarbeitung wissenschaftlicher Grundlagen für die Raumordnungspolitik, Analysen zur Raumentwicklung, Raumordnungsberichte
  • Untersuchung räumlicher Entwicklungen in Bezug auf die Handlungsebene Stadt, Städtebauliche Berichte
  • Analyse und Förderung der europäischen Raum- und Stadtentwicklung und der internationalen Zusammenarbeit
  • laufende Bewertung regionaler Strukturpolitik und der Städtebauförderung, Verzahnung von Raumordnungs- und Stadtentwicklungspolitik
  • Nachhaltige Raum- und Stadtentwicklung: Verkehr, Energie, Klimaschutz, Flächenkreislaufwirtschaft
  • Betrieb eines raumbezogenen Informationssystems zur laufenden Raumbeobachtung und Stadtbeobachtung
  • Forschungskoordination, Ergebnistransfer, wissenschaftliche Bibliothek

Aufgaben der Abteilung II sind:

  • Ressortforschung, Analysen, Berichte und Beratung in den Bereichen Wohnungswesen, Immobilien- und Wohnungswirtschaft, Kostensenkung, Förderung der Bauforschung, Bauland- und Immobilienmarktberichte
  • Osteuropaberatung im Wohnungswesen
  • bautechnische Ressortforschungsprojekte, Bearbeitung energierechtlicher Vorschriften, nachhaltiges Bauen
  • Forschung und Projektbetreuung im Bereich „Architektur und Baukultur“, Begleitforschung „städtebaulicher Denkmalschutz
  • Beobachtung und Auswertung grundsätzlicher Entwicklungen im Bauwesen, bauwirtschaftliche Fragen, Baumanagementmethoden
  • Bau- und Gebäudedokumentation, baufachliche Software
  • Verbesserung der Energieeffizienz von bundeseigenen Gebäuden

[Bearbeiten] Weblinks

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