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Bundesstraße 156

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Vorlage:Infobox hochrangige Straße/Wartung/DE-B
Bundesstraße 156 in Deutschland
Bundesstraße 156
Karte
Verlauf der B 156
Verlauf der B 156

Basisdaten
Betreiber: Deutschland Bundesrepublik Deutschland
Straßenbeginn: Großräschen
(51° 34′ 17″ N, 14° 4′ 33″ O)
Straßenende: Bautzen
(51° 10′ 7″ N, 14° 25′ 32″ O)
Gesamtlänge: ca. 111 km

Bundesland:

Ausbauzustand: zweistreifig
Bundesstraße 156 in Graustein
Straßenverlauf
Land Brandenburg
Landkreis Oberspreewald-Lausitz
B96 (zur B169)
Neu-Seeland OT Lieske
Freistaat Sachsen
Landkreis Bautzen
Elsterheide OT Bluno
Land Brandenburg
Landkreis Spree-Neiße
Spremberg OT Schwarze Pumpe B97
Spremberg
Spree
Bahnstrecke Berlin–Görlitz
Tschernitz
bei Tschernitz B115
Vorlage:AB/Wartung/Leer gemeinsam mit B115 Richtung Krauschwitz
Ortsumgehung Jämlitz L 89
Freistaat Sachsen
Landkreis Görlitz
Vorlage:AB/Wartung/Leer gemeinsam mit B115 Richtung Tschernitz
Krauschwitz B115 S 123
Weißwasser/Oberlausitz S 126
Boxberg/O.L. S 131
Schwarzer Schöps
Spree
bei Uhyst S 108
Boxberg/O.L. OT Uhyst
Spree
Landkreis Bautzen
Spree
Malschwitz OT Lieske S 121
Großdubrau OT Commerau
Kleine Spree
Großdubrau OT Neusärchen S 101
Großdubrau OT Sdier
Großdubrau OT Zschillichau
Malschwitz OT Niedergurig S 107
Spree
S 109
Bautzen OT Burk
(90)  Bautzen-Ost A4 E40
Ortsumgehung Gesundbrunnen
Ortsanfang Bautzen
Bautzen–Ostvorstadt B6 S 111
unter Bahnstrecke Görlitz–Dresden und Bautzen–Bad Schandau
Bautzen–Südvorstadt B96 S 114

Die Bundesstraße 156 (Abkürzung: B 156) ist eine Bundesstraße in den deutschen Ländern Brandenburg und Sachsen. Sie beginnt in Großräschen an der B 169 und endet in Bautzen an der B 96. Zwischen Jämlitz-Klein Düben und „Bendels Kreuzung“ in Krauschwitz ist sie mit der B 115 deckungsgleich.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Reichsstraße 156 verband bis 1945 Muskau (jetzt Bad Muskau) an der Neiße, wo sie an der Reichsstraße 115 ihren Ausgang nahm, mit Triebel (jetzt Trzebiel) an der damaligen Reichsstraße 122. Sie kam praktisch auf ihrer gesamten Länge 1945 unter polnische Verwaltung und bildet heute einen Teil der polnischen Droga krajowa 12.

Neben der damaligen Fernstraße 115 war die F 156 zu DDR-Zeiten eine der wichtigsten Straßen im Kreis Weißwasser, unter anderem diente sie als Zulieferweg für den Bau des Kraftwerks Boxberg. Durch den Braunkohletagebau Nochten wurde eine Umverlegung der Strecke zwischen Weißwasser/Oberlausitz und Boxberg notwendig. Dieser Teil wurde als Betonstraße östlich um den Tagebau geführt. Durch den Tagebau Bärwalde zwischen Boxberg und Uhyst (Spree) musste die Straße nach Westen verlegt werden. Durch diese Verlegungen wird nun eine 29 km lange Fahrstrecke für 17 km Luftlinie benötigt.

Neu- und Ausbau B 156a / B 160[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Bundesstraße 156 sollte von Weißwasser nach Westen über Schleife mindestens bis zur B 97 bei Spremberg (bzw. bis zur A 13 bei Großräschen) als Bundesstraße 160 (alter Arbeitsname: B 156a) neu gebaut werden. Im Juli 2011 wurde die Vorplanung vom Bundesverkehrsministerium abgebrochen.

Im Bereich der Stadt Bautzen wurde die B 156 im Zuge des Baus einer Umgehungsstraße und der Verlegung der Autobahnanschlussstelle Bautzen-Ost in den 2000er Jahren neu trassiert.

Für den Bereich Niedergurig ist eine Ortsumfahrung im Westen geplant, um die engen Kurven der Ortsdurchfahrt künftig zu umgehen.[1]

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Bundesstraße 156 – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Lageplan der Ortsumfahrung Niedergurig, abgerufen am 18. Juli 2016