Chiba
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| 千葉市 Chiba-shi |
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|---|---|---|
| Geographische Lage in Japan | ||
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| Region: | Kantō | |
| Präfektur: | Chiba | |
| Koordinaten: | 35° 36′ N, 140° 6′ O35.607325140.106386111112Koordinaten: 35° 36′ 26″ N, 140° 6′ 23″ O | |
| Höhe: | 2 m | |
| Basisdaten | ||
| Fläche: | 272,08 km² | |
| Einwohner: | 960 652 (1. Sep. 2008) |
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| Bevölkerungsdichte: | 3531 Einwohner je km² | |
| Gemeindeschlüssel: | 12100-2 | |
| Symbole | ||
| Wappen: | ||
| Baum: | Japanische Zelkove | |
| Blume: | Ōga-Lotus | |
| Vogel: | Zwergseeschwalbe | |
| Rathaus | ||
| Adresse: | Chiba City Hall 1-1, Chiba-Minato Chūō-ku, Chiba-shi 260-8722 |
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| Webadresse: | ||
| Lage Chibas in der Präfektur Chiba | ||
Chiba (jap. 千葉市, -shi) ist eine japanische Großstadt und der Sitz der Präfekturalverwaltung der gleichnamigen Präfektur Chiba in Japan in der Nähe von Tokio. Der Name der Stadt (und der Präfektur) bedeutet Tausend Blätter.
In Chiba gibt es einen Hafen und das Keiyo-Industriegebiet, welches östlich der Tokiobucht gelegen ist, mit drei Kraftwerken (ein Ölkraftwerk von 1950 mit 475 MW, zwei Gaskraftwerke von 1995 und 2000 mit zusammen 2800 MW), sowie bedeutender Stahl- und Erdölindustrie. Vor der um etwa 1945 einsetzenden Industrialisierung war Chiba vornehmlich als Herkunftsort von Sojasoße, Likör, süßem Sakewein und Bier bekannt. Chiba ist auch ein wichtiger Eisenbahnknotenpunkt.
Der Chiba-Tempel ist eine der Sehenswürdigkeiten der Stadt. Eine verkehrstechnische Besonderheit ist die Einschienenbahn Chiba Monorail.
Inhaltsverzeichnis |
[Bearbeiten] Geschichte
Eine Siedlung Chiba wurde am Platz der heutigen Stadt das erste mal in der Heian-Zeit um ca. 1100 n. Chr. durch Taira Tsuneshige erwähnt, der damals den Grundstein für die Stadt legte und sich selbst Chiba no Suke nannte. Seine Nachkommen, die sich den Familiennamen "Chiba" zulegten, beherrschten die Region bis in die Muromachi-Zeit. In der Kamakura-Zeit erreichte die Familie aufgrund der Unterstützung von Minamoto Yoritomo bei der Errichtung des Kamakura Bakufu seine größte Bedeutung. Durch fortwährende Kriege gelangten seit dem 16. Jahrhundert in der Region jedoch nacheinander verschiedene andere Geschlechter an die Macht. In der Edo-Zeit galt die Region als Kerngebiet Tokugawa Ieyasus, Teile der Region wurden direkt vom Tokugawa Bakufu aus regiert, die anderen Gebiete durch nahestehende Herrscherhäuser.
Die Stadt Chiba wurde am 1. Januar 1921 aus mehreren Siedlungen neugegründet und hatte damals 33.877 Einwohner. Am 1. April 1992 wurde Chiba beim Stand von 920.000 Einwohnern zur „Großstadt per Regierungsverordnung“ ernannt, ein Titel, der in Japan Städten verliehen wird, die mehr als 500.000 Einwohner sowie eine große wirtschaftliche und industrielle Bedeutung haben. Mitte 2007 gab es in Japan 17 solcher Städte.
[Bearbeiten] Verkehr
- Straße:
- Tateyama-Autobahn
- Higashikantō-Autobahn nach Tōkyō oder Kashima
- Nationalstraße 14
- Nationalstraße 16 nach Kisarazu, Saitama, Hachiōji, Yokohama und Yokosuka
- Nationalstraßen 51, 126, 357
- Zug:
- Bahnhof Chiba
- JR Chūō-Sōbu-Linie
- JR Keiyō-Linie nach Tokio
- JR Sotobō-Linie
- JR Uchibō-Linie
- Bahnhof Chiba
Siehe auch: Chiba Monorail
[Bearbeiten] Stadtgliederung
Die Stadt gliedert sich in die 6 Stadtbezirke:
[Bearbeiten] Politik
Seit 1992 ist Chiba eine „Großstadt per Regierungsverordnung“ (seirei shitei toshi) und verfügt über ein höheres Maß an Autonomie als gewöhnliche Großstädte.
Zum Bürgermeister wurde am 14. Juni 2009 mit Unterstützung von DPJ und SDP Toshihito Kumagai gewählt. Er wurde Nachfolger des im Mai 2009 unter Korruptionsvorwürfen zurückgetretenen Keiichi Tsuruoka und war mit 31 Jahren bei seiner Wahl der landesweit jüngste Bürgermeister.[1]
Der Rat der Stadt Chiba (Chiba-shigikai) hat 54 Mitglieder, die in den sechs Stadtbezirken durch einfache nicht-übertragbare Stimme gewählt werden.[2] Nach der letzten Wahl 2007 haben dort LDP und Kōmeitō zusammen eine absolute Mehrheit. Die beiden Parteien hatten Ex-Bürgermeister Tsuruoka und seinen avisierten Nachfolger, Vizebürgermeister Kōjirō Hayashi, unterstützt.[3]
[Bearbeiten] Sport
- Fußball:
- Baseball:
Chiba ist der Austragungsort des weltweit bedeutendsten Ekiden-Wettbewerbs, der jährlich im November am "Tag der Arbeit" ausgetragen wird.
[Bearbeiten] Söhne und Töchter der Stadt
- Tomoaki Ishizuka (Gitarrist)
- Fumie Suguri (Eiskunstläuferin)
- SIN (Schlagzeuger der Band juliadoll)
- Tetsuya Harada (Motorradrennfahrer)
- Keiichi Tsuruoka (Politiker)
- Naoko Ogigami (Filmregisseurin)
[Bearbeiten] Städtepartnerschaft
Montreux (seit 1996)
[Bearbeiten] Bildung
[Bearbeiten] Besondere Erwähnungen
In William Gibsons Roman Neuromancer ist Chiba City der Ausgangspunkt der Geschichte. Die Stadt wurde auch später in einigen Kurzgeschichten Gibsons erwähnt oder spielten in Chiba City.
[Bearbeiten] Angrenzende Städte und Gemeinden
[Bearbeiten] Einzelnachweise
- ↑ DPJ-backed Kumagai takes Chiba mayoral election. In: The Japan Times. 15. Juni 2009. Abgerufen am 23. Juni 2009. (en)
- ↑ Stadt Chiba: Stadtrat Chiba
- ↑ 千葉県>千葉市>千葉市議会議員選挙. In: ザ・選挙. JANJAN (Japan Alternative News for Justices and New Cultures), 23. Mai 2007. Abgerufen am 27. Mai 2009. (ja)
[Bearbeiten] Weblinks
-
Commons: Chiba – Bilder, Videos und Audiodateien
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