Crowdsourcing
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Crowdsourcing bzw. Schwarmauslagerung bezeichnet im Gegensatz zum Outsourcing nicht die Auslagerung von Unternehmensaufgaben und -strukturen an Drittunternehmen, sondern die Auslagerung auf die Intelligenz und die Arbeitskraft einer Masse von Freizeitarbeitern im Internet. Eine Schar kostenloser oder gering bezahlter Amateure generiert Inhalte, löst diverse Aufgaben und Probleme oder ist an Forschungs- und Entwicklungsprojekten beteiligt (vgl. Schwarmintelligenz). Crowdsourcing ist ein 2006 von Jeff Howe und Mark Robinson (Wired Magazine) geprägter Neologismus. Zudem bezeichnet der Begriff Crowdsourcing auch das Insourcing von Ideen.[1]
Crowdsourcing kann auch als Form des elektronischen Handels stattfinden und wird in diesem Zusammenhang als Social Commerce bezeichnet. Dabei werden Kunden eines Anbieters zu „persönlichen Filtern anderer Kunden“ und helfen diesen das bestmögliche Angebot zu finden.
Zudem wird Crowdsourcing als eine Chance zum Ausgleich des globalen Wohlstandgefälles diskutiert.[2]
[Bearbeiten] Beispiel für Crowdsourcing
- designenlassen.de: Designer und Hobby-Grafiker arbeiten an Designprojekten im Niedrigbudget-Segment
[Bearbeiten] Weblinks
- Robert Niles: "A journalist’s guide to crowdsourcing"
- Markus Rohwetter: "Vom König zum Knecht". In: DIE ZEIT Nr. 39 vom 21. September 2006
- Jeff Howe: "The Rise of Crowdsourcing". In: Wired Nr. 14, Juni 2006
- Was ist Crowdsourcing? Was, für wen, Regeln und Beispiele
- Crowdsourcing und Recht
[Bearbeiten] Einzelnachweise
- ↑ Gassmann, O. und E. Enkel, 2004, Towards a Theory of Open Innovation: Three Core Process, http://www.alexandria.unisg.ch/Publikationen/274
- ↑ Roth, S., 2008, Open innovation across the prosperity gap: an essay on getting the Caucasus back in the European innovation society, http://www.ibsu.edu.ge/journal/index.php/ibsu/article/view/75/47

