Danziger Bucht
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Die Danziger Bucht (poln. Zatoka Gdańska) ist eine halbkreisförmige, nach Nordosten offene Bucht in der Ostsee, die die Mündung der Weichsel bildet. Sie wird im Osten durch die Steilküste des Samlandes, im Süden von der Frischen Nehrung eingegrenzt. Im Nordwesten liegen die Halbinsel Hela und das Hügelland der Pomerellen. Große Städte sind Danzig, Gdingen und Zoppot. Die Danziger Bucht bildet einen optimalen Naturhafen, die Wassertiefe beträgt zwischen sechs und hundert Meter.
Zu Ende des Zweiten Weltkrieges war die Bucht am 30. Januar 1945 Schauplatz der Versenkung des deutschen Flüchtlingsschiffes Wilhelm Gustloff mit rund 9.300 Toten. Im Jahre 1947 wurde in der Danziger Bucht der bis heute einzige deutsche Flugzeugträger Graf Zeppelin versenkt. Laut polnischen Angaben liegt das Schiff auf einer Tiefe von 80 Metern in 55 Kilometern Entfernung zum polnischen Ostseehafen Władysławowo.
Koordinaten: 54° 28′ 59" n. Br., 18° 57′ 31" ö. L.

