Deutsches Institut für Ernährungsforschung

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Deutsches Institut für Ernährungsforschung
Deutsches Institut für Ernährungsforschung
Deutsches Institut für Ernährungsforschung (DIfE)
Kategorie: Forschungseinrichtung
Träger: keiner (rechtlich selbstständige SöR)
Mitgliedschaft: Leibniz-Gemeinschaft
Standort der Einrichtung: Nuthetal (Bergholz-Rehbrücke)
Art der Forschung: Grundlagenforschung
Fächer: Naturwissenschaften
Fachgebiete: Lebenswissenschaften
Grundfinanzierung: Bund (50 %), Länder (50 %)
Leitung: Tilman Grune
Mitarbeiter: ca. 300
Homepage: www.dife.de

Das Deutsche Institut für Ernährungsforschung Potsdam-Rehbrücke (DIfE) ist ein Institut der Leibniz-Gemeinschaft, das experimentelle und angewandte Forschung auf dem Gebiet von Ernährung und Gesundheit betreibt, um die molekularen Ursachen ernährungsbedingter Erkrankungen zu erforschen und neue Strategien für Prävention, Therapie und Ernährungsempfehlungen zu entwickeln. Insbesondere steht dabei die Entstehung von Adipositas, Diabetes mellitus, Krebs und Herz-Kreislauf-Erkrankungen unter Beteiligung ernährungsbedingter Faktoren im Mittelpunkt der Forschung. Das Institut hat seinen Sitz in der an Potsdam grenzenden Gemeinde Nuthetal im Ortsteil Bergholz-Rehbrücke.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 10. Juni 1946 wurde in Rehbrücke in einem ehemaligen Blindenheim auf Befehl der Sowjetischen Militärverwaltung in Deutschland eine Zweigstelle des Forschungsinstituts für Ernährung und Verpflegungswissenschaft Berlin-Dahlem errichtet, das 1948 mit der Leipziger Anstalt für Vitaminprüfung und Vitaminforschung vereinigt wurde, die aus der ehemaligen Reichsanstalt für Vitaminprüfung und Vitaminforschung entstanden war. Leiter der Einrichtung war ab 1951 Arthur Scheunert. 1957 wurde das Institut in die Forschungsgemeinschaft der naturwissenschaftlichen, technischen und medizinischen Institute der Deutschen Akademie der Wissenschaften aufgenommen und 1969 zum Zentralinstitut für Ernährung der Deutschen Akademie der Wissenschaften zu Berlin umgegründet. Als Direktor wirkte von 1964 bis 1981 und von 1990 bis 1992 Helmut Haenel, von 1981 bis 1990 Horst Schmandke. Nach der Wiedervereinigung wurde das Institut positiv evaluiert und konnte damit weiter bestehen. Von 1992 bis zu seiner Pensionierung im Jahr 2001 war der Mediziner und Biochemiker Christian A. Barth Direktor des DIfE. Von 2002 bis zu seiner Pensionierung im Jahr 2014 war der Mediziner und Pharmakologe Hans-Georg Joost wissenschaftlicher Vorstand des DIfE.

Zum 1. Januar 1992 erfolgte die Neugründung als Deutsches Institut für Ernährungsforschung in der Rechtsform einer Stiftung des öffentlichen Rechts des Landes Brandenburg.

Kunst am Bau[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Innenhof wurde nach einem Wettbewerb 2001 vom Künstler Hubertus von der Goltz mit der raumgreifenden Plastik "Schritt für Schritt" gestaltet. Zwei für sein Werk typische, hier etwa lebensgroße, balancierende Figurensilhouetten scheinen über ein auf 5 m hohen blauen konischen Säulen sich schlängelndes, einen Weg symbolisierendes Band zu schreiten.

Weblink[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • dife.de – Offizielle Internetpräsenz