Fier
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| Fier | ||
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40.72519.557222222222Koordinaten: 40° 44′ N, 19° 33′ O |
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| Basisdaten | ||
|---|---|---|
| Staat: | Albanien | |
| Qark: | Fier | |
| Kreis: | Fier | |
| Einwohner: | 82 000 | |
| Zeitzone: | MEZ (UTC+1) | |
| Telefonvorwahl: | (+355) 034 | |
| Postleitzahl: | 9301-9305 | |
| Kfz-Kennzeichen: | FR | |
| Struktur und Verwaltung (Stand: 2008) | ||
| Bürgermeister: | Baftjar Mehmet Zeqaj[1] (PS) | |
| Webpräsenz: | ||
Fier (albanisch auch Fieri) ist eine Stadt in Mittelalbanien. Sie hat rund 82.000 Einwohner[2] und ist Hauptstadt des gleichnamigen Kreises und Qarks.
In Fier hat die katholische Apostolische Administratur für Südalbanien ihren Sitz.
Inhaltsverzeichnis |
[Bearbeiten] Geographie
Fier liegt in der Myzeqe-Ebene, einem bedeutenden Landwirtschaftsgebiet, etwa 15 Kilometer vom Adriatischen Meer entfernt. Im Norden streift der Seman, der Zusammenfluss von Devoll und Osum, die Stadt. Südlich von Fier beginnen die Ausläufer des Mallakastra-Hügellands.
[Bearbeiten] Geschichte
Die Geschichte der Stadt ist noch jung: Im 18. Jahrhundert wurde sie als Marktort gegründet. Im 19. Jahrhundert wurde eine Steinbrücke über den kleinen Fluss Gjanica errichtet, was zu einem kleinen Aufschwung führte. Das in der Region vorkommende Erdöl wurde seit den 1930er Jahren gefördert. Aber erst die Industrialisierung Albaniens unter den Kommunisten und die Trockenlegung der Myzeqe-Ebene nach dem Zweiten Weltkrieg ließ den Ort zu einer der wichtigsten Städte des Landes werden. Damals lebten rund 2.000 Leute in Fier. Es wurde Industrie angesiedelt (Thermische Kraftwerke und Düngemittel-Fabrik), für die Arbeiter benötigt wurden.
[Bearbeiten] Verkehr und Wirtschaft
Fier liegt an der wichtigen Straßen-Achse von Tirana und Durrës nach Vlora. In Fier zweigt zudem die Straße nach Gjirokastra ab, die Hauptachse in den Süden des Landes. Auch die von Durrës kommende Eisenbahnstrecke verzweigt sich hier: Neben der Hauptstrecke nach Vlora führt eine Stichstrecke zum Erdöl-Zentrum Ballsh.
2007 wurde in der Stadt ein neues Einkaufszentrum der Qendra Tregtare Univers errichtet. Das Einkaufszentrum ist das grösste von Südalbanien.
[Bearbeiten] Sehenswürdigkeiten
Die Stadt ist nicht besonders reizvoll und verfügt kaum über Sehenswürdigkeiten. Zwölf Kilometer westlich von Fier befinden sich die Ruinen der antiken Stadt Apollonia. Ungefähr 15 Kilometer nördlich liegt auf einem Hügel beim Dorf Kolonja das bedeutende orthodoxe Kloster Ardenica.
Neben dem historischen Museum in Fier, das in der Region gefundene Antiquitäten und Kopien solcher zeigt, bietet das Museum in Apollonia, das in den Räumlichkeiten des Klosters untergebracht ist, eine kleine Ausstellung über alte Fundstücke aus der lokalen Ausgrabung.
[Bearbeiten] Sport
Der lokale Fußballverein Apolonia Fier stieg als Tabellenletzter Ende Saison 2006/07 aus der Kampionati Shqiptar ab.
[Bearbeiten] Quellen
- ↑ Infos über die Kommunalwahlen 2007
- ↑ Website Bashkia Fier, abgerufen am 5. Januar 2009
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