Ford Foundation
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Die Ford Foundation ist eine US-amerikanische Stiftung, deren offizielle Ziele die Verbreitung der Demokratie, die Reduzierung der Armut und die Förderung der internationalen Verständigung sind. Sie wurde 1936 mit Zuwendungen von Henry Ford und seinem Sohn Edsel Ford von der Ford Motor Company gegründet und von 1966 bis 1979 von McGeorge Bundy geleitet.
Der emeritierte Soziologie-Professor James Petras von der Binghamton University und andere Kritiker sehen in der Stiftung eine Frontorganisation der CIA. Petras begründet das unter anderem mit dem Austausch von hohen Angestellten zwischen den beiden Organisationen, großen Spenden der Stiftung für andere CIA-Frontorganisationen wie den Kongress für kulturelle Freiheit, den Beziehungen des früheren Stiftungspräsidenten Richard Bissell zum damaligen Direktor der CIA, Allen Dulles, und die Beteiligung am Marshall Plan während der 1950er. Ein zentrales Ziel im Kulturkampf sei es gewesen, sozialdemokratisch eingestellte Intellektuelle zu fördern und sie gegen den Kommunismus in Stellung zu bringen. Die Ford Foundation finanziere „antilinke Menschenrechtsgruppen, die sich auf Menschenrechtsverletzungen von Feinden der USA konzentrieren“.[1]
Die Ford Foundation wurde von Konservativen für ihre Unterstützung von Planned Parenthood und anderen Gruppen kritisiert, die sich für das Recht auf Abtreibung einsetzen.
Die Ford Foundation ist einer der wichtigsten Geber der Organisation Fairness and Accuracy in Reporting, einer Gruppe zur Beobachtung der Medien.
[Bearbeiten] Einzelnachweise
- ↑ James Petras: The Ford Foundation and the CIA: A documented case of philanthropic collaboration with the Secret Police, 15. Dezember 2001. Englisches Originalzitat: „As in the 1950s and 60s the Ford Foundation today selectively funds anti-leftist human rights groups which focus on attacking human rights violations of U.S. adversaries, and distancing themselves from anti-imperialist human rights organizations and leaders.“
[Bearbeiten] Literatur
- Frances Stonor Saunders: The Cultural Cold War: The CIA and the World of Arts and Letters, New Press, 2001 ISBN 1-56584-664-8; deutsch: Wer die Zeche zahlt ..., Der CIA und die Kultur im Kalten Krieg, Siedler, 2001 ISBN 3-88680-695-2.
- David Ransom: The Trojan Horse: A Radical Look at Foreign Aid, pub. 1975, pp. 93-116.

