Getty Images

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Getty Images, Inc. ist eine amerikanische Bildagentur. Ihre Zentrale befindet sich in Seattle im US-Bundesstaat Washington, die europäische Geschäftsstelle in London, die deutsche Niederlassung in München. Insgesamt werden in über 50 Ländern etwa 1.600 Mitarbeiter beschäftigt.

Getty Images London
Getty Images London

Getty Images verfügt über ein Archiv von über 70 Millionen Bildern und Illustrationen und rund 30.000 Stunden Filmaufnahmen. Das Unternehmen ist in drei Geschäftsfeldern tätig: Werbung/Grafik Design, Medien (Druck- und Online-Publikationen) und Firmenkommunikation mit anderen Unternehmen. Getty hat Geschäftsstellen auf der ganzen Welt und veröffentlicht Bildersammlungen im Internet und auf CD-ROM. Getty befindet sich in direkter Konkurrenz zu Bill Gates' Bildagentur Corbis.

Im Februar 2006 hat Getty Images die Microstock-Agentur iStockphoto aus Kanada übernommen.

Getty Images wurde im Jahr 1995 vom Milliardenerben Mark Getty gegründet. Heute ist die Getty-Familie zu 20 Prozent am Unternehmen beteiligt.

Im Januar 2008 stellte sich die Agentur selbst zum Verkauf und fand nach einmonatiger Suche einen neuen Eigentümer in der Beteiligungsgesellschaft Hellman & Friedman. Der Übernahmepreis beträgt inklusive Schulden 2,4 Mrd. Dollar, der Kaufpreis mit 34 Dollar je Aktie (55% Aufschlag auf den letzten Schlusskurs) 2,1 Mrd. Dollar.

[Bearbeiten] Urheberrecht

Anfang 2008 geriet Getty Images in die Kritik der Netzgemeinschaft, weil das Unternehmen offenbar in großer Zahl nicht lizenziertes Bildmaterial abmahnte und für die unrechtmäßige Nutzung Summen in vierstelliger Höhe je Bild verlangte. Laut Medienberichten unterliefen Getty Images dabei Fehler, so dass auch Kunden abgemahnt wurden, die über eine gültige Lizenz verfügten.[1] Die „Abmahnwelle“ wird inzwischen in zahlreichen Internetforen diskutiert. Im November 2008 haben Fotografen Getty Images auf Schadenersatz in den USA verklagt, weil Getty Images maximal 2,50 US-Dollar pro Download an die Fotografen zahlt.

Getty Images arbeitet mit der US/Israelischen Firma PicScout zusammen, um das Internet nach urheberrechtsgeschützten Bildern zu durchsuchen.

Im September 2008 forderte ein EDV-Unternehmen Getty Images durch eine negative Feststellungsklage heraus und erlitt dabei eine Niederlage.[2] [3]

[Bearbeiten] Einzelnachweise

  1. Fotoagentur Getty startet Online-Abmahnwelle – Artikel bei Spiegel Online, vom 15. April 2008
  2. LG München, Az 7 O 8506/07, Urteil vom 18. September 2008 - Text auf webhosting-und-recht.de
  3. Gericht: Sechs kopierte Bilder rechtfertigen über 10.000 Euro Schadensersatz - Artikel auf heise.de vom 24. November 2008

[Bearbeiten] Weblinks

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