Abiturreden

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Die Kulturredaktion des SR schlägt die Redner vor

Abiturreden ist eine seit 1999 jährlich publizierte Buchreihe, in der Reden bedeutender Schriftsteller an den jeweiligen Abiturjahrgang veröffentlicht werden. Die Reden, die auch im SR 2 Kulturradio gesendet werden, wurden jeweils auf der zentralen Abiturfeier des Saarlandes vor Abiturienten von den Autoren selbst gehalten und zum Teil als Hörbuch veröffentlicht.

Redner waren in aufsteigender chronologischer Reihenfolge Wilhelm Genazino (1999 als erster Redner, 2005 erneut), Birgit Vanderbeke, Herta Müller, Guntram Vesper, Dieter Wellershoff, Raoul Schrott, Ulrike Kolb, Feridun Zaimoğlu, Ulrich Peltzer, Christoph Hein, Juli Zeh, Thomas Hürlimann, Sibylle Lewitscharoff, Martin Mosebach und Jenny Erpenbeck.

Allgemeines[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Es handelt sich bei dem Gesamtprojekt um eine Zusammenarbeit des Saarländischen Rundfunks und des saarländischen Kultusministeriums. Während das Ministerium den Rahmen für die Veranstaltung auswählt, ist die Kulturredaktion des SR für den Vorschlag und die Gewinnung des Redners zuständig.

Die Rede wird in verschiedenen Hörfunkprogrammen des Saarländischen Rundfunks live und zeitversetzt übertragen. Die ersten Veranstaltungen fanden nicht auf der zentralen Abiturfeier des Landes statt, sondern an einer ausgewählten Schule bzw. im Rahmen einer Einzelveranstaltung, zu der die hundert Abiturienten mit dem besten Notendurchschnitt eingeladen wurden. Die Redezeit für die jeweilige Abiturrede beträgt 30 Minuten. Thematisch werden keine Vorgaben gemacht. Die anwesenden Abiturientinnen und Abiturienten erhalten ein von der Rednerin bzw. dem Redner signiertes Exemplar der Ansprache.

Die Buchreihe, in der die Reden im Druck erschienen, wurde in Verbindung mit der Union Stiftung bis 2012 vom Gollenstein Verlag, seit 2013 vom Conte Verlag (Herausgeber Ralph Schock) als kartonierte Büchlein herausgegeben und über den allgemeinen Buchhandel vertrieben. 2006 erschien ein Sammelband, die die Reden von 2000 bis 2005 enthält, in bibliophiler Ausgabe; 2016 erschien die Gesamtausgabe der bisherigen Reden mit Audio-CD.

Inhalte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sich ganz weit verirren - Sich vom Verirren verirren[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Theaterregisseurin und Schriftstellerin Jenny Erpenbeck stellte ihre am 26. Juni 2014 im Großen Sendesaal des Saarländischen Rundfunks gehaltene, den Umgang mit dem Nichtvorhersehbaren thematisierende Rede unter das Motto Sich ganz weit verirren - Sich vom Verirren verirren: „Die größten Überraschungen werden dort auf Sie warten, wo Sie nicht mit ihnen rechnen. Sogar inmitten des durch und durch Bekannten, des durch und durch Vertrauten, innerhalb dessen, womit Sie Tag für Tag umgehen, werden Sie vielleicht plötzlich etwas sehen, das Sie noch nie gesehen haben; plötzlich etwas verstehen, was Sie noch nie verstanden haben.“[1]

Hommage an einen Lehrer[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Seine Abiturrede im Jahr 2013 nahm Martin Mosebach zum Anlass einer Hommage an seinen alten Deutschlehrer, der aus Böhmen stammte und für ihn die ehrwürdige Multikulturalität der Donaumonarchie verkörperte, der seine Schüler eher über- als unterforderte, dessen natürliche Autorität - obzwar er ein Außenseiter war - unumstritten war. Mosebach legt sich die Frage vor: „Wie würde ein solches Unikum, das damals den Lehrplan der Oberstufe über den Haufen warf zugunsten einer zweijährigen Wort-für Wort-Lektüre von Goethes Faust I und II auf die heutige Schülergeneration des Digitalzeitalters reagieren, deren Wunschberufe vielleicht nicht erreichbar sind oder am Ende ihrer Ausbildung gar nicht mehr existieren?“[2]

Vom glanzvollen Leben oder: War es früher besser?[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sibylle Lewitscharoff thematisierte in ihrer 2012 gehaltenen Ansprache Vom glanzvollen Leben die vielfach vorgebrachte Position „Früher war alles besser“ und die Ambivalenz des Fortschritts: „Man denke bloß nicht, eine Gesellschaft sei nicht in der Lage zu verblöden. Sie ist sehr wohl dazu fähig. Fortschritt heißt nicht nur, dass immer mehr Leute mehr wissen. Fortschritt heißt auch, dass immer mehr Leute ihre Köpfe mit unsinnigem Zeug anfüllen und zwischen wahr und falsch, nützlichem und unnützem Wissen nicht mehr unterscheiden können.“[3]

Der Mittagsteufel - Die Geworfenheit spricht zu Entwürfen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Jahr 2011 bezog sich der Schweizer Schriftsteller Thomas Hürlimann - selbst studierter Philosoph - in seiner Abiturientenrede auf Martin Heidegger und andere abendländische Philosophen.

Das Mögliche und die Möglichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In dezidierter Aufnahme und vor allem Abgrenzung zur 2004 von Raoul Schrott gehaltenen Rede Der wölfische Hunger sprach die Schriftstellerin Juli Zeh im Jahr 2010 über Das Mögliche und die Möglichkeiten. Kernpunkte gesellschaftlicher Entwicklungen beschrieb sie, indem sie unter anderem fragte: „Wie wirkt sich der Zeitgeist auf das Lebensgefühl des Individuums aus? Wieso steht der von allen Seiten betriebenen Schwarzmalerei gleichzeitig das Glücklich-Sein als zwingendes Ziel für jeden Einzelnen gegenüber? In welchem Verhältnis stehen Freiheit und Angst zueinander?“[4]

Über die Schädlichkeit des Tabaks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Christoph Hein hielt im Jahr 2009 unter dem Titel Über die Schädlichkeit des Tabaks eine eminent politische Rede, dessen gehobener Zeigefinger freilich zuallererst auf sich selbst und die eigene Generation deutete.

Vom Verschwinden der Illusionen – und den wiedergefundenen Dingen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ulrich Peltzer erinnerte in seiner 2008 gehaltenen Rede an vergessene oder verdrängte Werte der Nach-68er Jahre. Während die Gegenwart von Leistungsdruck, Zielstrebigkeit und Zukunftsorientierung geprägt sei, plädiert Peltzer für den Mut zur Lücke im Lebenslauf. Literatur, Reisen und philosophischen Betrachtungen etwa dienten der Selbstfindung eher als eine Ausrichtung des Lebens auf angepasste Karrieren. Auch gegen gesellschaftliche Erwartungen gelte es mutig der Gegenwart zu leben und den eigenen Weg zu gehen.

Von der Kunst der geringen Abweichung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Von der Kunst der geringen Abweichung war die Rede des deutschen Dichters Feridun Zaimoğlu an die saarländischen Abiturienten des Jahrgangs 2007, die am 27. Juli 2007 in der Modernen Galerie in Saarbrücken gehalten worden ist.

„Sie haben es geschafft. Sie sind im Besitz einer Urkunde, mit der Sie sich ausweisen können“, so beginnt Zaimoğlu seine Rede, und „tatsächlich sagt dieses Ihr Abschlusszeugnis ungeachtet der Noten viel über ein entscheidendes Talent aus: Sie haben durchgehalten. Sie sind vielleicht fast daran zerbrochen oder haben den Glauben daran verloren, dass es besonders sinnvoll sei, wie Zuchtkamele mit schlackernden Höckern die Rennstrecke abzutragen. Bestimmt sind Männer und Frauen unter Ihnen, die fast ihre ganzen Reserven aufgebraucht haben und denen jetzt besonders mulmig ist. Was wird kommen? fragen Sie sich – man hat mir meinen Erfolg bescheinigt, ich habe meinen Abschluss, und nun werde ich in das Leben da draußen entlassen, von dem es heißt, es sei die Wirklichkeit. Die Realität macht nicht stark, sie macht vor allem mürbe, und wer sich zu sehr dem wirklichen Leben aussetzt, wird nicht etwa wahr und wirklich: Er wird deformiert und verkrüppelt. Wenn es ihm gelingt, mit den harten Kräften irgendwie auszukommen, verwandelt er sich zu einem Zyniker. Zyniker sind – wenn sie sich denn nicht zu wichtig nehmen – schlaue Menschen. Sie haben sich auf dem dünnen Landstreifen zwischen Gott und Teufel angesiedelt, sie wollen keine Parteigänger sein, und sie haben erkannt, dass sie frei sind, kleine Entscheidungen zu treffen, und sonst stillzuhalten. Unter Ihnen, liebe Abiturienten, wird es ganz sicher auch Zyniker geben, Menschen eben, denen kein Dichter vorbeten muss, was die Stunde geschlagen hat. Es ist keine große Kunst, den Menschen jeden Mut zu nehmen, indem man sie zu Geschöpfen in einem System degradiert, ein System, das uns alle einverleibt und verdaut. Es liegt aber auch viel Falschheit darin, zu behaupten, dass für uns alle das ganz große Glück reserviert sei. Ich bin bei Zynikern in die Lehre gegangen, sie haben mich in einem Alter aufgenommen, in dem ich mir verbat, eine Meinung zu haben.“[5] Im Fortgang erläutert der Dichter, selbst einmal Abiturient, zum Teil autobiographisch die eigene Glücks- und Sinnsuche seitdem, um u. a. zu dem Fazit zu kommen: „Du weißt nun, dass du nur deine Jugend verjubelt hast, du bist Anfang vierzig, du hast dein Einkommen, deine Gewohnheiten, du klammerst dich an das bisschen Sinn, und nachts vor dem Einschlafen hast du das sichere Gefühl, dass du nichts weiter bist als ein Blödmann, und da draußen sind Millionen von Blödmännern.“

Marina Neubert sieht in der Rede 2008 in der Berliner Morgenpost bereits Motive des späteren Romans Liebesbrand des Autors anklingen.[6]

Werden Sie Akrobat[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

2006 beschäftigte sich Ulrike Kolb in ihrer Abiturrede mit „Idylle, Krieg und Gegenwart“ und riet Werden Sie Akrobat: „Die rasanten Entwicklungen unserer Zeit verlangen nach einem Perspektivenwechsel. Dem technischen Fortschritt und den daraus resultierenden Ausrufezeichen am Zukunftshimmel: Globalisierung, Pandemie, Terrorismus, Arbeitslosigkeit ist der Mensch mit seinen tradierten moralischen Gesetzen nicht mehr gewachsen. In dieser Situation ist der Dialog zwischen Jungen und Alten unverzichtbar geworden. Die Jungen müssen Fragen stellen, die Alten erzählen, was ihnen in der Vergangenheit eine Hilfe war. Wer nicht in der Masse untergehen und mit ihr den Weg ins Verderben nehmen will, sollte sich wie der Akrobat in der Zirkuskuppel aufschwingen und aus dieser Distanz das Kunststück der Selbsterkenntnis wagen.“[7]

Der wölfische Hunger[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Raoul Schrotts 2004 gehaltene Rede an den Abiturientenjahrgang mit dem Titel Der wölfische Hunger über das „Alter der Jugend“ geriet zu einer zivilisations- und gesellschaftskritischen Publikumsbeschimpfung.

Das Alter der Jugend sieht Schrott in der Verwöhnt- und Trägheit der Abiturienten des Jahrgangs, die stellvertretend für eine ganze Generation stünden, die „unmündig und streberhaft, zeitgeistig und ohne Biss; entfremdet von der Natur, abgeschnitten von jeglicher Spiritualität, zugleich verhöhnt und vorgeführt von den Medien“ sei. „Viel halte ich nicht von Euch“, spricht er die Abiturienten an, „und beneide Euch auch nicht. Wenn ich nach einem Schlagwort suchen müsste, um Eure Generation auf einen Nenner zu bringen, würde ich Euch Konformisten schimpfen. Ein paar Jahre älter, und ich sehe Euch schon vollkommen eingegliedert“[8] beginnt Schrott seine Rede an die Schulabgänger. Er spricht im Fortgang aber auch über eigene Niederlagen und führt den Hörern das Scheitern als wesentliche Voraussetzung zur Bildung einer Persönlichkeit vor.

Die Frage nach dem Sinn[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Frage nach dem Sinn stand im Vordergrund von Dieter Wellershoffs Rede an den Abiturjahrgang 2003. Damit meint Wellershoff vor allem die Frage nach dem Sinn des Lebens. Insbesondere weist Wellershoff auf Probleme der Herausbildung von Lebenssinn in einer immer komplexer werdenden Lebenswelt hin und trifft bei seinen Überlegungen „über richtiges Leben im falschen“ auf „Enklaven von Solidarität, Zuversicht und Hoffnung“.

Wer ertrinkt, kann auch verdursten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Guntram Vesper redete 2002 „Vom Überleben eines gelösten Rätsels“ und überschrieb seine zeitdiagnostischen Überlegungen zur Gefahr des Verdurstens in einer Welt, die im Überfluss von Waren und Spaß zu ertrinken droht, prägnant mit Wer ertrinkt, kann auch verdursten.

Heimat ist das, was gesprochen wird[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Heimat ist das, was gesprochen wird war die zentrale Botschaft der im deutschsprachigen rumänischen Banat geborenen Schriftstellerin Herta Müller an die Abiturienten des Jahrgangs 2001. In ihrer Rede thematisierte sie den unterschiedlichen Charakter von Grenzen, die Freiheiten des Kopfes und der Füße, die Verwandlung der Dinge beim Wechsel von einer Sprache zur nächsten – und das Schweigen.

Ariel oder Sturm auf die weiße Wäsche[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Birgit Vanderbeke nannte ihre 2000er Rede, die sie am Gymnasium am Stefansberg in Merzig / Saar hielt, Ariel oder Sturm auf die weiße Wäsche. Die Rezensentin Carina Becker entdeckt in dem Text „Betrachtungen zu Ästhetik und Moral ebenso (…) wie zu aktueller Geschichts- und Gedankenlosigkeit“.[9] Routiniert ironisch und im Tonfall betont jugendlich nähme sie „Aspekte des Kultur- und Medienbetriebs unter die Lupe“.

Die Rede wurde zusammen mit der Vorjahresrede als Hörbuch veröffentlicht und wurde in der Literaturzeitschrift Akzente, Heft 3, Juni 2001, abgedruckt.

Fühlen Sie sich alarmiert[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wilhelm Genazino wandte sich mit der ersten Rede der Reihe, die den Titel Fühlen sie sich alarmiert trug, an die Abiturienten des Jahrgangs 1999. Sie wurde am 28. Juni 1999 erstmals, im Jahr 2005 dann erneut mit einem aktualisierenden Nachtrag vor den saarländischen Abiturienten gehalten. Fühlen Sie sich alarmiert ist ein Plädoyer gegen Rechtsradikalität und aufkeimenden Faschismus und für Zivilcourage in Deutschland: „Die Öffentlichkeit über die Gewalt muss mindestens so unerträglich werden wie die Gewalt selber“[10] formulierte Genazino seine Kernaussage.

Die Rede erschien zusammen mit der 2000er Rede von Birgit Vanderbeke auch als Hörbuch im Verlag Audiobuch.

Bedeutung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Dichterrede auf der zentralen Abiturfeier des Saarlandes geht zurück auf eine Initiative des Saarländischen Rundfunks Ende der 1990er Jahre, die der Entlassung der Abiturienten des Landes ein stärkeres Gewicht geben wollte. Laut Ralph Schock, Literaturredakteur beim Saarländischen Rundfunk, wird mit der Dichterrede an den Abiturjahrgang die „Traditionslinie etwa zu Jean Paul und Herder […] aufgegriffen, zu Autoren, die ihr Brot als Lehrer verdienten und in jedem Schuljahr eine große Rede hielten“.

Literaturkritik.de sah im Konzept der oft provokanten Abiturreden-Reihe zwar „gewisse Signale“, hinterfragte sie aber auch kritisch: „Der Frontalunterricht ist anderen pädagogischen Modellen gewichen – und da erzählt zu guter Letzt wieder jemand etwas vom Rednerpult herab. Wie sind die Abiturientinnen und Abiturienten eigentlich „drauf“, um es salopp zu formulieren. Wo hören sie hin? Wo hören sie weg?“[9]

Ernst Elitz sieht das Gesamtprojekt als sinnvoll an im Rahmen des Selbstverständnisses deutscher Rundfunkanstalten als Kulturvermittler.[11]

Primärliteratur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. unionstiftung.de
  2. unionstiftung.de
  3. unionstiftung.de
  4. unionstiftung.de
  5. Feridun Zaimoğlu: Von der Kunst der geringen Abweichung. Rede an die Abiturienten des Jahrgangs 2007. Herausgegeben von Ralph Schock. Gollenstein, 2007.
  6. Feridun Zaimoglu: Liebesbrand. Rezension. In: Berliner Morgenpost. 7. März 2008, Literaturseite.
  7. SR-online: Archiv der „Abiturreden“ – Kolb, Ulrike: Werden Sie Akrobat. Idylle, Krieg und Gegenwart. Rezension ISBN 978-3-938823-12-5
  8. Verwöhnt, träge, unmündig, streberhaft, dem Zeitgeist erlegen: Die Abiturienten des Jahrgangs 2004 – Eine Generation von Konformisten. (Memento vom 3. Oktober 2005 im Internet Archive)
  9. a b Carina Becker: Was sage ich bloß den jungen Leuten? Zwei Abiturreden von Wilhelm Genazino und Birgit Vanderbeke. auf: literaturkritik.de
  10. Enklaven von Solidarität, Zuversicht und Hoffnung. Über richtiges Leben im falschen. (Memento vom 15. Mai 2005 im Internet Archive)
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