Heimrad Bäcker
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Heimrad Bäcker (* 9. Mai 1925 in Wien; † 8. Mai 2003 in Linz) war ein österreichischer Herausgeber und Schriftsteller.
Heimrad Bäcker lebte als freier Schriftsteller und Herausgeber der Zeitschrift neue texte in Linz. In den Jahren 1968 bis 1985 sammelte und verarbeitete er schriftliche Zeugnisse der unbeschreibbaren "nationalsozialistischen Tötungsmaschinerie": "Es genügt, die Sprache der Täter und der Opfer zu zitieren. Es genügt, bei der Sprache zu bleiben, die in den Dokumenten aufbewahrt ist. Zusammenfall von Dokument und Entsetzen, Statistik und Grauen". (Heimrad Bäcker)
Von Heimrad Bäcker sind u.a. Nachschrift 1 und Nachschrift 2 erschienen, Niederschrift der gesammelten Zeugnisse.
Bäcker war 1987 bis 1989 Präsident der Grazer Autorenversammlung.
[Bearbeiten] Literatur
- Thomas Eder, Martin Hochleitner (Hrsg.): Heimrad Bäcker. Graz, Wien: Droschl 2003.
- Thomas Eder, Klaus Kastberger (Hrsg.): Heimrad Bäcker. Die Rampe Porträt. Linz: Trauner 2001.
[Bearbeiten] Weblinks
- Literatur von und über Heimrad Bäcker im Katalog der Deutschen Nationalbibliothek
- Bäcker-Seite des Literaturverlags Droschl
- Heimrad Bäcker im Österreichischen Literaturarchiv
- Nachruf
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Bäcker, Heimrad |
| KURZBESCHREIBUNG | österreichischer freier Schriftsteller und Herausgeber der Zeitschrift »neue texte« in Linz |
| GEBURTSDATUM | 9. Mai 1925 |
| GEBURTSORT | Wien |
| STERBEDATUM | 8. Mai 2003 |
| STERBEORT | Linz |

