Kaluga

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Stadt
Kaluga
Калуга
Flagge Wappen
Flagge
Wappen
Föderationskreis Zentralrussland
Oblast Kaluga
Innere Gliederung 3 Stadtkreise
Bürgermeister Nikolai Ljubimow
Erste Erwähnung 1371
Stadt seit 1371
Fläche 125,5 km²
Höhe des Zentrums 190 m
Bevölkerung 327 500 Einw. (Stand: 2007)
Bevölkerungsdichte 2610 Ew./km²
Zeitzone UTC+3 (Sommerzeit: UTC+4)
Telefonvorwahl (+7)4842
Postleitzahl 2480xx
Kfz-Kennzeichen 40
OKATO 29 401
Webseite http://www.kaluga-gov.ru/
Geographische Lage
Koordinaten: 54° 32′ N, 36° 16′ O54.53333333333336.266666666667190Koordinaten: 54° 32′ 0″ N, 36° 16′ 0″ O
Kaluga (Russland)
DEC
Kaluga (Oblast Kaluga)
DEC
Oblast Kaluga
Liste der Städte in Russland

Kaluga (russisch Калуга) ist eine russische Stadt an der Oka, rund 190 km südwestlich von Moskau. Sie hat rund 327.500 Einwohner (Stand: 2007).

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Stadtgliederung

Stadtkreis
(Gorodskoi Okrug)
Russischer Name Einwohner
1. Januar 2006
Bemerkung
Leninski Ленинский 122.728 Name nach Lenin
Moskowski Московский 106.419 Name bedeutet Moskauer Rajon
Oktjabrski Октябрьский 113.835 Name von Oktjabr (Oktober, bezogen auf die Oktoberrevolution)

Quelle: Staatliches Statistikamt der Russischen Föderation

[Bearbeiten] Geschichte

Kaluga wurde 1371 als Festung das erste Mal urkundlich erwähnt, im 18. Jahrhundert wuchs es zur Handels- und Verwaltungsstadt. Im Krieg gegen Napoleon 1812 war Kaluga Hauptquartier General Kutusows. Mit der Gründung eines Physik-Institutes 1892 wurde der Grundstein für die Forschungstätigkeit in Kaluga gelegt, sein Gründer Konstantin Ziolkowski gilt als Vater der russischen Raumfahrt, sein ehemaliges Wohnhaus ist heute ein bedeutendes russisches Raumfahrtmuseum.

Im Zuge des Zweiten Weltkriegs wurde Kaluga im Oktober 1941 kurzfristig von der Wehrmacht besetzt, jedoch schon im Dezember 1941 von der Roten Armee zurückerobert.

[Bearbeiten] Wirtschaft

Heute ist Kaluga der Verwaltungssitz der Oblast Kaluga und eine bedeutende Forschungs- und Industriestadt.

Am 28. November 2007 eröffnete VW Russland in Kaluga ihr 370 Mio. Euro teures Werk, um die hohen Importzölle von damals 25 % durch Produktion vor Ort zu sparen. Die weiteren Pläne sehen vor, in der nun abgeschlossenen ersten Ausbaustufe des Werkes im ersten Halbjahr 2008 rund 66.000 Fahrzeuge beider Marken (Volkswagen und Skoda) zu montieren. In der zweiten Ausbaustufe ab Herbst 2008 wird dann das Werk mit eigenem Karosseriebau, Lackiererei und Endmontage bei einer Kapazität von bis zu 180.000 Fahrzeugen die Produktion aufnehmen. Für diesen Zweck wurden von VW bereits in den Ruhestand ausgetretene Mitarbeiter wieder gewonnen[1].

Auch Volvo und Renault haben sich mit einer LKW-Fabrik in Kaluga angesiedelt. Sowohl die PSA-Gruppe (Peugeot und Citroen) als auch Mitsubishi planen derzeit ebenfalls einen Produktionsstandort in Kaluga.

[Bearbeiten] Weiterführende Bildungseinrichtungen

Kalugaer Campus der Staatlichen Technischen Universität Moskau
  • Abteilung der Nordöstlichen Akademie für Staatsdienst Kaluga
  • Filiale der Internationalen Slawischen G.-R.-Derschawin-Universität
  • Filiale der Landwirtschaftlichen Akademie Moskau
  • Filiale der Staatlichen Technischen Universität Moskau
  • Filiale des A.-S.-Gribojedow-Instituts für internationales Recht und Ökonomie
  • Filiale des Allrussischen Ferninstituts für Finanzen und Ökonomie
  • Filiale des Geisteswissenschaftlich-Ökonomischen Instituts Moskau
  • Staatliche Pädagogische K.-E.-Ziolkowski-Universität Kaluga

[Bearbeiten] Söhne und Töchter der Stadt

[Bearbeiten] Einzelnachweise

  1. Nürtinger Zeitung 5. Juli 2008: Ich bin dann mal – in Russland

[Bearbeiten] Weblinks

Commons Commons: Kaluga – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
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