Kiemensackwelse
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Clarias batrachus im Zoo in Brünn |
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| Systematik | ||||||||||||
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| Wissenschaftlicher Name | ||||||||||||
| Clariidae | ||||||||||||
| Eschmeyer 1998 |
Die Kiemensackwelse (Clariidae) sind eine Familie in der Ordnung der Welsartigen (Siluriformes), die 100 Arten in 15 Gattungen umfasst.
Kiemensackwelse sind in Afrika und Vorderasien sowie in Süd- und Ostasien (Philippinen und Java) verbreitet. Besonderes Merkmal dieser Fischfamilie ist die Fähigkeit, der Luft Sauerstoff zu entziehen. Diese Anpassung ermöglicht es ihnen, auch in sauerstoffarmen Habitaten zu überleben. Einige Arten können kurze Strecken über Land gehen. Dadurch und durch die Luftatmung sind Kiemensackwelse befähigt, von einem Tümpel zu einem anderen zu wechseln. Gemeinsame Merkmale sind darüber hinaus: die lange Rückenflosse, die fast den ganzen Rücken überzieht, das Fehlen eines prominenten ersten Rückenstachels (Pinna), die weiten Kiemenöffnungen und vier Paar Barteln. Kiemensackwelse sind nachtaktive Raubfische und sollten daher im Aquartium nicht mit größenmäßig als Beute in Frage kommenden Fische vergesellschaftet werden.
[Bearbeiten] Systematik
- Familie Clariidae (Kiemensackwelse)
[Bearbeiten] Literatur
- Joseph S. Nelson, Fishes of the World, John Wiley & Sons, 2006, ISBN 0-471-25031-7
- Kurt Fiedler, Lehrbuch der Speziellen Zoologie, Band II, Teil 2: Fische, Gustav Fischer Verlag Jena, 1991, ISBN 3-334-00339-6

