Klaus Hartmann (Philosoph, 1925)

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Klaus Hartmann (* 5. September 1925 in Berlin; † 30. Juni 1991 in Tübingen) war ein deutscher Philosoph.

Nach der Kriegsgefangenschaft studierte Hartmann seit 1946 Philosophie, Anglistik und Germanistik an der Universität Bonn. 1953 wurde er dort mit der Arbeit Husserls Einfühlungstheorie auf monadologischer Grundlage promoviert, 1962 mit Grundzüge der Ontologie Sartres in ihrem Verhältnis zu Hegels Logik habilitiert. 1967 wurde er an der Universität Bonn außerordentlicher Professor; 1972 folgte er einem Ruf als ordentlicher Professor nach Tübingen.

Hartmann war vor allem auf dem Gebiet der praktischen Philosophie, speziell der Sozialphilosophie tätig.

Werke (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Sartres Sozialphilosophie (1966)
  • Marxens Kapital in transzendentalphilosophischer Sicht (1968)
  • Die Marxsche Theorie (1970)
  • Politische Philosophie (1981)
  • Studies in Foundational Philosophy (1988)

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Klaus Brinkmann: Klaus Hartmann zum Gedächtnis. In: Perspektiven der Philosophie 19 (1993), S. 343–366.
  • Terry Pinkard: Klaus Hartmann: A Philosophical Appreciation. In: Zeitschrift für philosophische Forschung 46 (1992) S. 600–608
  • Klaus Rosen: Transzendentalphilosophie und kategoriale Theorie des Politischen. Zum Gedenken an Klaus Hartmann. In: Allgemeine Zeilschrift für Philosophie 17 (1992) S. 35–47

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]