Kleine Zeitung
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Die Kleine Zeitung ist die größte regionale Tageszeitung Österreichs, die in den Bundesländern Steiermark, Kärnten und auch in Osttirol erscheint. Die Chefredaktion der 1904 gegründeten Zeitung befindet sich in Graz.
Schwerpunkte der Berichterstattung sind neben dem Tagesgeschehen die Kommunal- und Landespolitik im Einzugsgebiet der Zeitung.
Neben den Hauptredaktionen in Graz und Klagenfurt betreibt das Blatt Regionalredaktionen in allen Bezirken in Kärnten und der Steiermark. Viele Artikel der Kleinen Zeitung erscheinen aufgrund eines Kooperationsvertrags auch in der Neuen Vorarlberger Tageszeitung sowie bis zu deren Einstellung in der Neuen Zeitung für Tirol.
Die Kleine Zeitung ist einer der Genossenschafter der Austria Presse Agentur (APA). Darüber hinaus ist sie mit der größten Redaktion einer Bundesländerzeitung in der Hauptstadt Wien präsent.
Inhaltsverzeichnis |
[Bearbeiten] Geschichte
Gegründet wurde die Kleine Zeitung im Jahr 1904 durch den Katholischen Pressverein, die erste Ausgabe erschien am Dienstag, dem 22. November jenes Jahres. Grundgedanke damals war, eine enorm billige Regionalzeitung herauszugeben, die den heimischen Vorgängen besonderes Augenmerk zuwendet. Dadurch soll sie sich von den übrigen, vorwiegend in Wien produzierten österreichischen Zeitungen unterscheiden. Dabei glaubten die Herausgeber, dass der Preis von zwei Heller pro Nummer konkurrenzlos dasteht (Zitate von der Titelseite der ersten Ausgabe der Kleinen Zeitung).
Heute hat die im Eigentum der Styria Medien AG stehende Tageszeitung ungefähr 400 Mitarbeiter und eine Reichweite von 11,8 Prozent der österreichischen Gesamtbevölkerung.
[Bearbeiten] Erweiterte Geschäftsführung und Chefredaktion
Chefredakteur ist Hubert Patterer, sein Stellvertreter ist Thomas Götz. Die Leitung der Redaktion in Klagenfurt liegt bei Chefredakteur Reinhold Dottolo und seinem Stellvertreter Adolf Winkler.
[Bearbeiten] Ombudsmann
Die Kleine Zeitung hat als erste Tageszeitung Österreichs 1970 die Institution eines Zeitungsombudsmannes ins Leben gerufen. Die Ombudsmann-Redaktion ist eine kostenlose Anlauf- und Beratungsstelle für Leserinnen und Leser, die Probleme in diversen Lebensbereichen, mit Behörden oder Unternehmen haben. Juristische Beratung und Vertretung wird nicht angeboten – es wird im Interventionsweg versucht, eine für alle Betroffenen tragbare Lösung zu finden, wobei die öffentlichkeitswirksame Berichterstattung in der Zeitung bei der Problemlösung hilft.
Als erster Ombudsmann fungierte Egon Blaschka (1970 bis 1988). Ihm folgte Werner Supper nach (1988 bis 2000). Seit 2000 ist Peter Filzwieser in dieser Funktion tätig, dem ein Team von neun Personen zur Seite steht. Im Schnitt erreichen jährlich zwischen 2.500 und 3.500 Anfragen das Ombudsmann-Team.
Im Gegensatz zu firmeninternen Ombudsstellen, die in erster Linie ein Beschwerdemanagement im eigenen Unternehmen behandeln, kann man sich an die Ombudsmann-Redaktion der Kleinen Zeitung – neben hausinternen Problemen – bei allen Problemstellungen mit Banken, Versicherungen, verschiedenen Firmen, Behörden etc. wenden und es wird dann im Interventionsweg versucht, eine für alle Betroffenen tragbare Lösung zu finden. Leserinnen und Leser können auch persönlich im Ombudsmann-Büro erscheinen und auf diesem Wege beraten werden.
[Bearbeiten] Auszeichnungen
Im Jahr 2006 wurde die Kleine Zeitung als „Europe's best designed newspaper“ ausgezeichnet, 2007 erhielt sie von der International Newspaper Marketing Association (INMA) den „Best of show“ für die weltweit beste Marketingkampagne im Tageszeitungsbereich sowie für die beste Markenentwicklung.
[Bearbeiten] Einzelnachweise
- ↑ www.oeak.at – Auflagenliste Jahresschnitt 2008 (PDF), Österreichische Auflagenkontrolle (abgerufen am 6. Mai 2009)
- ↑ Österreichische Mediaanalyse 2008, Tageszeitungen total
[Bearbeiten] Weblinks
- Kleine Zeitung
- Titelseite Erstausgabe (PDF-Datei; 253 kB)

