Kreis Mettmann
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| Wappen | Deutschlandkarte | ||
|---|---|---|---|
| Basisdaten | |||
| Bundesland: | Nordrhein-Westfalen | ||
| Regierungsbezirk: | Düsseldorf | ||
| Landschaftsverband: | Rheinland | ||
| Verwaltungssitz: | Mettmann | ||
| Fläche: | 407,11 km² | ||
| Einwohner: | 502 045 (31. Dez. 2007)[1] | ||
| Bevölkerungsdichte: | 1233 Einwohner je km² | ||
| Kfz-Kennzeichen: | ME | ||
| Kreisschlüssel: | 05 1 58
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| Kreisgliederung: | 10 Gemeinden | ||
| Adresse der Kreisverwaltung: | Düsseldorfer Straße 26 40822 Mettmann |
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| Webpräsenz: | |||
| Landrat: | Thomas Hendele | ||
| Lage des Kreises Mettmann in Nordrhein-Westfalen | |||
Der Kreis Mettmann ist ein Kreis im Westen von Nordrhein-Westfalen im Regierungsbezirk Düsseldorf. Mit einer Bevölkerungsdichte von 1.239 Einwohnern pro km² ist er der am dichtesten besiedelte Kreis in Deutschland.
Inhaltsverzeichnis |
[Bearbeiten] Nachbarkreise und -städte
Der Kreis Mettmann grenzt im Norden an die kreisfreien Städte Duisburg, Mülheim an der Ruhr und Essen, im Osten an den Ennepe-Ruhr-Kreis und die kreisfreien Städte Wuppertal und Solingen sowie an den Rheinisch-Bergischen-Kreis, im Süden an die kreisfreien Städte Leverkusen und Köln sowie im Westen an den Rhein-Kreis Neuss und die kreisfreie Stadt Düsseldorf.
[Bearbeiten] Geschichte
In der derzeitigen Ausdehnung und Gliederung existiert der Kreis seit der kommunalen Neugliederung 1975. Seine Ursprünge gehen bis auf den 1816 und wieder 1860 eingerichteten preußischen Kreis Mettmann und davor auf das Amt Mettmann im Herzogtum Berg zurück.
Das heutige Kreisgebiet wurde im Laufe des 19. und 20. Jahrhunderts mehrfach neu gegliedert, war zeitweilig Bestandteil der Kreise Elberfeld, Essen, Düsseldorf, Rhein-Wupper und Düsseldorf-Mettmann und umfasste auch Gebiete im heutigen Ruhrgebiet, so die heutigen südlichen Stadtteile von Duisburg, Mülheim an der Ruhr (Mintard, ehem. Stadtteil von Kettwig) und Essen (ehem. Stadt Kettwig).
Die südlichen Städte des Kreises, Monheim am Rhein und Langenfeld (Rheinland), wurden von dem 1975 aufgelösten Rhein-Wupper-Kreis übernommen.
[Bearbeiten] Städte und Gemeinden
Im Kreis Mettmann gibt es zehn kreisangehörige Gemeinden, die alle den Titel „Stadt“ führen. Die Städte Erkrath, Haan, Heiligenhaus, Hilden, Langenfeld (Rhld.), Mettmann, Monheim am Rhein und Wülfrath sind Mittlere kreisangehörige Städte mit 20.000 bis 60.000 Einwohnern. Die zwei Städte Ratingen und Velbert sind Große kreisangehörige Städte mit mehr als 60.000 Einwohnern.
(In Klammer die Einwohnerzahlen zum 31. Dezember 2008[2])
- Erkrath (46.340)
- Haan (29.149)
- Heiligenhaus (26.963)
- Hilden (55.961)
- Langenfeld (Rheinland) (59.213)
- Mettmann (39.560)
- Monheim am Rhein (43.308)
- Ratingen (91.704)
- Velbert (85.465)
- Wülfrath (21.530)
[Bearbeiten] Politik
[Bearbeiten] Kreistag
Der Kreistag des Kreises Mettmann setzt sich seit der Kommunalwahl 2004 folgendermaßen zusammen:
- CDU 33 Sitze
- SPD 21 Sitze
- Bündnis 90/Die Grünen 7 Sitze
- FDP 6 Sitze
- UWG-ME 5 Sitze
[Bearbeiten] Landräte
Bis 1999 nahm der ehrenamtliche Landrat nur repräsentative Aufgaben wahr, der Hauptverwaltungsbeamte des Kreises war der Oberkreisdirektor (OKD).
- 1975–1989: Willi Müser (CDU)
- 1989–1994: Heinz Pensky (SPD)
- 1994–1999: Willi Müser (CDU)
- seit 1. Oktober 1999 (Wiederwahl 2004): Thomas Hendele (CDU)
[Bearbeiten] Oberkreisdirektoren (bis 1999)
- 1. August 1959 - 31. März 1978: Günther Nothnick (SPD) (bis 1975 Kreis Düsseldorf-Mettmann)
- 1. April 1978 - 31. März 1990: Dr. Siegfried Hentschel (CDU)
- 1. Juni 1990 - 30. September 1999: Robert Wirtz (FDP)
[Bearbeiten] Wahlkreise
[Bearbeiten] Landtagswahlkreise Nordrhein-Westfalen
Vom 28. Mai 1975 bis 1980 (8. Wahlperiode) war der Kreis Mettmann in die drei Wahlkreise Düsseldorf-Mettmann I, II und III (Wahlkreise 060, 061, und 062) eingeteilt.
- Direktmandate im Wahlkreis Düsseldorf-Mettmann I (Wahlkreis 060)
- Direktmandate im Wahlkreis Düsseldorf-Mettmann II (Wahlkreis 061)
- Direktmandate im Wahlkreis Düsseldorf-Mettmann III (Wahlkreis 062)
- Wilhelm Droste (CDU), (in der 9. Wahlperiode im Wahlkreis 042 Mettmann III)
[Bearbeiten] Bundestag
In der 7. Wahlperiode (1972–1976) war der Kreis Mettmann im Norden in die Wahlkreise Düsseldorf-Mettmann I und im Süden Düsseldorf-Mettmann II eigeteilt:
- Wahlkreis Düsseldorf-Mettmann I, Direktmandat an Heinz Pensky (SPD)
- Wahlkreis Düsseldorf-Mettmann II, Direktmandat an Dr. Uwe Holtz (SPD)
[Bearbeiten] Berufliche Bildung
Der Kreis Mettmann ist Träger von vier Berufskollegs:
- Berufskolleg Niederberg in Velbert
- Berufskolleg Neandertal in Mettmann
- Berufskolleg Hilden in Hilden
- Adam-Josef-Cüppers Berufskolleg in Ratingen.
Zudem betreibt der Kreis Mettmann ein staatlich anerkanntes Fachseminar für Altenpflege. Daneben gibt es diverse berufliche Bildungsmöglichkeiten einzelner Städte.
[Bearbeiten] Verkehr
[Bearbeiten] Schiene
Im Schienenpersonennahverkehr verkehren die S-Bahnen S6, S7, S8, S9, S11 (zeitweise) und S28. Außerdem hält die RB48 in Haan und Gruiten. Die Linien RE1, RE4, RE5, RE7, RE13 und IC/ICE-Linien durchqueren den Kreis Mettmann, ohne in ihm zu halten.
Alle öffentlichen Verkehrsmittel im Kreis Mettmann sind zu einheitlichen Preisen des Verkehrsverbundes Rhein-Ruhr zu benutzen. In Langenfeld und Monheim gilt für Fahrten in das Gebiet des Verkehrsverbundes Rhein-Sieg der VRS-Tarif ("kleiner Grenzverkehr"), von Erkrath, Haan und Hilden aus gilt der VRS-Tarif als Übergangstarif bis nach Köln („großer Grenzverkehr“).
[Bearbeiten] Straße
Der Kreis Mettmann liegt verkehrsgünstig zwischen den Ballungsgebieten Ruhr, Düsseldorf und Köln.
Er wird in Nord-Süd-Richtung von der A 3 und der A 59 durchzogen. In West-Ost-Richtung laufen im Norden des Kreises die A 52 und die A 44, sowie die A 535, die Velbert und Wülfrath mit der A 46 in Wuppertal verbindet. Das mittlere Kreisgebiet durchquert die A 46 als Verbindung zwischen der A 1 und der A 3. Die A 542 verbindet die A 59 mit der A 3.
[Bearbeiten] Flugverkehr
Der Flughafen Düsseldorf grenzt im Nordwesten direkt an die Stadt Ratingen und somit an den Kreis Mettmann. Auch der Flughafen Köln/Bonn ist schnell und gut zu erreichen.
[Bearbeiten] Einzelnachweise
- ↑ Information und Technik Nordrhein-Westfalen: Amtliche Bevölkerungszahlen
- ↑ Information und Technik Nordrhein-Westfalen - Amtliche Bevölkerungszahlen
[Bearbeiten] Weblinks
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