Kreiswehrersatzamt
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Ein Kreiswehrersatzamt (KWEA) ist eine untere Bundesbehörde der Territorialen Wehrverwaltung auf Ortsebene (Ortsbehörde) mit der Hauptaufgabe, den Personalbedarf der Bundeswehr zu decken. Dazu werden junge, wehrpflichtige Männer für den Grundwehrdienst und Reservisten, die für Wehrübungen zur Verfügung stehen, herangezogen. Die Wehrpflichtigen werden bei einer Musterung auf ihre Tauglichkeit hin untersucht. Kreiswehrersatzämter sind nicht für die Einstellung von Zeitsoldaten zuständig. Dies sind die Zentren für Nachwuchsgewinnung (Laufbahnen der Mannschaften, Unteroffiziere und Feldwebel) und die Offizierbewerberprüfzentrale (Laufbahn der Offiziere).
Die vergleichbare Behörde in der DDR wurde als Wehrkreiskommando bezeichnet.
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[Bearbeiten] Begriff
Der Name Kreiswehrersatzamt setzt sich aus vier Bestandteilen zusammen: Kreis als Einteilung der Republik durch die Bundeswehr in Kreise. Diese entsprechen nicht den Landkreisen. Wehr stellt den Bezug zur Bundeswehr, also der Verteidigung (Gefahrenabwehr) Deutschlands her. Ersatz meint, dass die Behörde Soldaten verpflichtet, die ausgeschiedene Soldaten, also solche, die ihren Dienst bereits abgeleistet haben, ersetzt. Sie liefert also Wehrersatz. Amt ist die schlichte Bezeichnung für eine öffentliche Verwaltung.
[Bearbeiten] Kreiswehrersatzämter in Deutschland
Es gibt zurzeit 52 Kreiswehrersatzämter und 7 Musterungszentren in Deutschland.
[Bearbeiten] Baden-Württemberg
[Bearbeiten] Bayern
[Bearbeiten] Berlin
[Bearbeiten] Brandenburg
[Bearbeiten] Hamburg
[Bearbeiten] Hessen
[Bearbeiten] Mecklenburg-Vorpommern
- Neubrandenburg (nur noch Musterungszentrum)
- Schwerin
[Bearbeiten] Niedersachsen
[Bearbeiten] Nordrhein-Westfalen
- Arnsberg
- Dortmund
- Düsseldorf
- Herford
- Jülich
- Köln
- Mönchengladbach
- Münster
- Recklinghausen
- Siegen
- Wesel
[Bearbeiten] Rheinland-Pfalz
- Kaiserslautern
- Koblenz
- Trier (Musterungszentrum, dem KWEA Koblenz unterstellt)

