Livingstone (Sambia)
aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Livingstone ist die Hauptstadt der Südprovinz der Republik Sambia, am Sambesi sehr nahe den Victoriafällen gelegen.
Die Stadt entstand 1904, als die Victoria Falls Bridge fertiggestellt worden war, wurde nach David Livingstone benannt und war 1911-35 die Hauptstadt von Nordrhodesien. Livingstone behielt als einzige Stadt in Samiba ihren Namen nach der Unabhängigkeit, als Alternativname hat sich Maramba etabliert. Sie hat rund 110 000 Einwohner (2005) und grenzt an den 66 km² großen Mosi oa Tunya-Nationalpark (Flusspferde, Elefanten, Löwen u.a.m.). Sie ist Sitz der Verwaltung des gleichnamigen Distriks mit 103.219 Einwohnern (Zensus 2000).
Livingstone hat gute Straßen- und Bahnanbindung nach Süden (Simbabwe), Westen (Trans Caprivi Highway) und Norden (Lusaka, Copperbelt). Die Stadt lebt stark vom Tourismus, da sie Ausgangspunkt für Touren zu den Victoriafällen ist und von den Angeboten der vielen Veranstalter, des gegenüber in Simbabwe liegenden Victoria Falls, (Bungeespringen von der Eisenbahnbrücke, Wildwasserrafting,...) profitiert. Seit der Verschlechterung der sozialen Bedingungen in Simbabwe gibt es einen Aufschwung des Tourismus in Livingstone zu Lasten von Victoria Falls.
In Livingstone steht das Livingstone-Museum, das 1930 gegründet wurde und auch archäologische Fundstücke aus Ingombe Ilede ausstellt, die aus der Zeit des Munhumutapa-Reiches stammen.
[Bearbeiten] Siehe auch
- Karte mit allen Distrikten und Provinzen siehe: Verwaltungsgliederung Sambias
[Bearbeiten] Weblinks
Livingstone (Offizielle Präsenz)
Choma | Gwembe | Itezhi Tezhi | Kalomo | Kazungula | Livingstone | Mazabuka | Monze | Namwala | Siavonga | Sinazongwe
Koordinaten: 17° 52' S 25° 51’ O

