Lunéville
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| Lunéville | ||
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| Region | Lothringen | |
| Département | Meurthe-et-Moselle | |
| Arrondissement | Lunéville | |
| Kanton | Hauptort von 2 Kantonen | |
| Koordinaten | 48° 35′ N, 6° 30′ O48.5891666666676.4977777777778230Koordinaten: 48° 35′ N, 6° 30′ O | |
| Höhe | 230 m | |
| Fläche | 16,34 km² | |
| Einwohner – Bevölkerungsdichte |
19 881 (2006) 1217 Einw./km² |
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| Postleitzahl | 54300 | |
| INSEE-Code | 54329 | |
| Website | www.luneville.fr | |
| Kirche Saint Jacques in Lunéville | ||
Lunéville (deutsch (veraltet/ungebräuchlich) Lünstadt) ist eine Gemeinde im französischen Département Meurthe-et-Moselle (Lothringen). Lunéville ist ebenfalls Sitz der gleichnamigen Unterpräfektur.
Inhaltsverzeichnis |
[Bearbeiten] Geschichte
Lunéville war einst eine kleine Grafschaft und gehörte seit dem 15. Jahrhundert zum Herzogtum Lothringen. Seinen Aufschwung verdankte es Leopold Joseph von Lothringen, der 1702 nach Lunéville zog, weil seine Hauptstadt - Nancy - von französischen Truppen besetzt wurde. Er ließ sich vom Architekten Germain Boffrand das Rokokoschloss errichten und die Stadt zu einer würdigen Residenz ausbauen. Auch Stanislaus I. Leszczyński - der letzte Fürst von Lothringen - regierte das Herzogtum bis zu seinem Lebensende (23. Februar 1766) von Lunéville aus.
Danach fiel Lothringen vertragsgemäß an die französische Krone. Am 9. Februar 1801 unterzeichneten hier Joseph Bonaparte für die Französische Republik und Johann Ludwig Graf Cobenzl für das Kaiserreich Österreich den Vertrag von Lunéville. Dieser Friedensschluss markiert das Ende des Krieges der 2. Koalition gegen Frankreich. Inhaltlich bereitet dieser Friedensvertrag den Reichsdeputationshauptschluß (1803) vor.
Die Produkte der königlichen Fayencerie de Lunéville sind weltberühmt.
Besonders zu Anfang des Ersten Weltkriegs war die Umgebung der Stadt stark umkämpft. Der Durchbruchsversuch der deutschen 6. Armee auf Épinal scheiterte Ende August 1914 an der auf starke Befestigungen gestützten französischen Verteidigung im Raum Nancy/Lunéville.
[Bearbeiten] Sehenswürdigkeiten
Hauptattraktion der Stadt ist das im 18. Jahrhundert errichtete Schloss Lunéville. Es wurde ab 1702 vom Architekten Germain Boffrand geplant und diente Herzog Leopold Joseph als Residenz. Es wurde bei einem Feuer im Januar 2003 schwer beschädigt. Der Conseil Général de la Meurthe-et-Moselle in Nancy sammelt Spenden zur Wiederherstellung der durch den Brand zerstörten Teile des Schlosses.
[Bearbeiten] Politik
[Bearbeiten] Städtepartnerschaften
[Bearbeiten] Söhne und Töchter der Stadt
- Jean-Marie Bastien-Thiry, französischer Oberst und Attentäter
- Joseph Johann von Ferraris, österreichischer Feldmarschall
- Cécile Stanilas de Girardin, französischer Politiker
- Nicolas Guibal, französischer Maler
- Jean Nicolas Jadot de Ville-Issey, lothringischer Architekt
- Karl Alexander von Lothringen, Hochmeister des deutschen Ordens, Generalfeldmarschall und Gouverneur der Niederlande
- Nicolas de Pigage, französischer Baumeister
- Claude Ponti, französischer Kinderbuch-Illustrator und Schriftsteller
[Bearbeiten] Weblinks
- http://www.luneville.fr/ - Offizielle Website der Stadt
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