Manytschniederung
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Die Manytschniederung ist eine etwa 680 km lange, sumpfige Niederung zwischen dem Unterlauf des Don und der Kaspischen Senke, die die Jergeni-Hügel von den Schwarzen Bergen, den Vorbergen des Kaukasus, trennt. Sie stellt neben der Kaspischen Senke den südlichsten Teil der Osteuropäischen Ebene dar.
[Bearbeiten] Landschaft und Entstehung
Die Manytschniederung war einmal eine natürliche, nacheiszeitliche und mit Wasser gefüllte Verbindung zwischen Kaspischem und Schwarzem Meer.
In der Niederung liegen mehrere salzige Seen sowie der Lauf des Flusses Manytsch, aber auch der Unterlauf der Kuma. Vor der Errichtung von Stauseen in der Manytschniederung – Manytsch-Gudilo-See (Manytschsee) und Wesjely-Stausee – und der Regulierung des Don durch den 2.700 km² großen Zimljansker Stausee wechselte der Manytsch während eines Jahres mehrmals seinen Lauf.
[Bearbeiten] Die Manytschniederung als Grenze Europas
Seit Philip Johan von Strahlenberg wird die Manytschniederung nicht selten als die geographische Grenze zwischen den beiden Erdteilen Europa und Asien betrachtet. Damit wäre sie Teil der nach wie vor nicht genau festgelegten Grenze der beiden Kontinente.
[Bearbeiten] Siehe auch
- Innereurasische Grenze, zum Grenzverlauf und dessen Geschichte

