Olympiade
aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Die Olympiade ist der vierjährige Zeitraum zwischen der Eröffnung zweier aufeinanderfolgender Olympischen Spiele.
Im antiken Griechenland wurde die erste Olympiade ab 776 v. Chr. angesetzt, dem vermuteten Jahr der ersten historisch belegten antiken Spiele in Olympia. Der Beginn der ersten Olympiade ist der Ausgangspunkt der Jahreszählung in der klassischen griechischen Zeitrechnung.
1896 begann die erste Olympiade der Neuzeit. Das IOC definiert die Olympiade heute als den Zeitraum zwischen der Eröffnung zweier aufeinanderfolgender Sommerspiele. Demnach begann die XXIX. Olympiade der Neuzeit am 8. August 2008 mit der Eröffnung der Olympischen Sommerspiele 2008.
Herodot machte schon im 5. Jahrhundert v. Chr. darauf aufmerksam, dass der Begriff der Zeitdauer (Olympiade) oft fälschlicherweise für das Ereignis (Olympische Spiele) verwendet wurde. In dieser Bedeutung ist er jedoch in den modernen Sprachgebrauch eingegangen.
[Bearbeiten] Sonstige
- Schacholympiade: bedeutendster Mannschaftswettbewerb im Schach.
- Die Olympiade (1734): Oper in drei Akten von Antonio Vivaldi, Libretto von Pietro Metastasio; Deutsche Erstaufführung 2007, Schwetzingen.
- Deutsche Mathematik-Olympiade: bundesweit durchgeführter Schülerwettbewerb in Deutschland im Fach Mathematik.
[Bearbeiten] Siehe auch
-
Portal: Olympische Spiele – Übersicht zu Wikipedia-Inhalten zum Thema Olympische Spiele

