Ottilie Scholz

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Ottilie Scholz (* 26. August 1948 in Recklinghausen) ist eine deutsche Politikerin der SPD. Seit dem 13. Oktober 2004 ist sie Oberbürgermeisterin der Stadt Bochum.

Nach dem Abitur 1967 studierte sie Soziologie in Verbindung mit den Nebenfächern Psychologie und Pädagogik an der Universität Heidelberg mit dem Abschluss des M.A. (Magister Artium) an der wirtschafts- und sozialwissenschaftlichen Fakultät. 1975 promovierte sie zum Dr. phil. an der wirtschafts- und sozialwissenschaftlichen Fakultät der Universität Heidelberg. Seit August 1999 war Ottilie Scholz Finanz- und Bezirksdezernentin in Bochum (zuvor war sie erste Beigeordnete in Castrop-Rauxel), bevor sie am 10. Oktober 2004 in der Stichwahl zur Oberbürgermeisterin als Nachfolgerin von Ernst-Otto Stüber gewählt wurde.

In die Kritik geraten ist Ottilie Scholz durch ein Cross-Border-Leasing des Bochumer Kanalnetzes, das sie 2003 als Stadtkämmerin abschloss. Kritiker werfen Ottilie Scholz vor, sie habe sich mit dem Abschluss des Cross-Border-Leasing-Vertrags über ein dagegen gerichtetes Bürgerbegehren unzulässig hinweggesetzt und dadurch ein immenses Verlustgeschäft für die Bochumer Steuerzahler gemacht.[1]

[Bearbeiten] Einzelnachweise

  1. http://www.bo-alternativ.de/2009/03/02/ausstieg-aus-dem-cross-border-deal-kostet-mindestens-26-millionen/#more-4128
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