Parkour Worldwide Association

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Begründung: Kein Artikel, subjektiv geschrieben und auch keine Relevanz ersichtlich. Nur weil David Belle mal Mitglied war ziemlich uninteressant. --88.150.14.20 16:56, 6. Aug. 2017 (CEST)

Die Parkour Worldwide Association (PAWA) war ein 2005 von David Belle gegründeter Sportverband, um Parkour zu präsentieren, zu entwickeln und kommerziell zu vermarkten.[1] Ziel war es, „Parkour originalgetreu zu zeigen, zu vermitteln und weiterzuentwickeln“ und „die wahre Philosophie des Parkour zu verbreiten und die Kunst der Fortbewegung einen festen Bestandteil unserer Gesellschaft werden zu lassen“. Als Hauptziele wurde die Schaffung eines „Parcour Centre“ vergleichbar dem Shaolin Tempel im Kung Fu genannt.[2] Sandra Hess leitete die deutsche Dependance der PAWA.[3]

Zur Finanzierung plante die PAWA unter anderem eine „World Tour“. Der Berliner Postbahnhof[4] sowie der (damals noch stillgelegte) U-Bahnhof Bundestag[5][6] waren beispielsweise Schauplatz derartiger Demonstrations-Shows. Diese Kommerzialisierung widersprach jedoch der verbreiteten Philosophie von Parkour und wurde von vielen Traceuren abgelehnt.[7] Jocelyn Demoniere war internationaler PAWA Präsident. David Belle distanzierte sich daher wieder von der PAWA.[8] Hintergrund waren unterschiedliche Auffassungen: hier ausschließlich auf Effizienz bedacht – dort auf die Bewegungskunst selbst unter Einbeziehung akrobatischer Elemente.[9]

Publikationen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Jan Schultheiß: Parkour: Eine Chance für den Schulsport. ISBN 9783956847554 (eingeschränkte Vorschau)
  2. Parkour Worldwide Association (Memento vom 8. Mai 2005 im Internet Archive)
  3. Petra Lambeck: Le Parkour: Die Welt als Spielplatz. In: Deutsche Welle, 8. August 2007
  4. Sandra Winkler: „Parkour“: Der wilde Weg durch die Stadt. In: Die Welt, 24. November 2006
  5. Marco Dettweiler: Die Wand ist nicht genug. In: Frankfurter Allgemeine Zeitung, 31. August 2007
  6. Wolf von Dewitz: Der Sport Parkour als Kunst der Fortbewegung. In: Rhein-Zeitung, 30. August 2007
  7. Katrin Bauer: Jugendkulturelle Szenen als Trendphänomene. Waxmann Verlag ISBN 9783830973379 (eingeschränkte Vorschau)
  8. Maik Hillbrunner: Turnen mit Style: Le Parkour als Möglichkeit, um das Turnen für Schüler im Schulsport ansprechender zu gestalten. ISBN 9783863417727 (eingeschränkte Vorschau)
  9. Jürgen Schmidt-Sinns, Saskia Scholl, Alexander Pach: Le Parkour & Freerunning: Basisbuch für Schule und Verein. Meyer & Meyer 2014 ISBN 9783898998703 (eingeschränkte Vorschau)