Poetologie

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Poetologie ist ein seit den 1980er Jahren in der Literaturwissenschaft gebräuchlicher Neologismus, der zumeist synonym mit dem Ausdruck Poetik(en), der die verschiedenen Lehren von der Dichtkunst bezeichnet, verwendet wird.

Zum Zweck der Differenzierung wurde vorgeschlagen, den Ausdruck 'Poetik' für normative Dichtungslehren zu reservieren, den Begriff 'Poetologie' hingegen für ein jeweiliges dichterisches Selbstverständnis oder eine Schreibart zu verwenden. Viele Lyriker und Lyrikerinnen haben poetologische Schriften verfasst[1], aber auch poetologische Aussagen in Form von Gedichten getätigt. Man nennt diese Gedichte poetologische Gedichte.[2][3]

Werke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Jan Wiele: Poetologische Fiktion: die selbstreflektive Künstlererzählung im 20. Jahrhundert, Universitätsverlag Winter, Heidelberg 2010 ISBN 978-3-8253-5767-2
  • Petra Renneke: Poesie und Wissen. Poetologie des Wissens der Moderne, Universitätsverlag Winter, Heidelberg 2008 ISBN 978-3-8253-5510-4
  • Sebastian Kaufmann: "Schöpft des Dichters reine Hand ..." Studien zu Goethes poetologischer Lyrik, Universitätsverlag Winter, Heidelberg 2011 ISBN 978-3-8253-5916-4
  • Wolf Otto Pfeiffer: "Bigger than Life - eine Poetologie des Filmes" - aus der Reihe "Poetologische Stundenbücher", E-Book, Filmgeist Verlag, Mai 2017

Weblink[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Münchner Reden zur Poesie
  2. Helpster
  3. niedersächsischer Bildungsserver