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Mit Schielen oder Strabismus (strabos, στραβός, griech.: „Schieler“) wird eine Augenmuskelgleichgewichtsstörung bezeichnet, die sich in einer Fehlstellung beider Augen zueinander ausdrückt. Hierbei weicht die Richtung ihrer Blicklinien bei der Fixation eines Objektes zeitweise oder dauerhaft voneinander ab. Ausmaß und Form dieser Fehlstellung können sehr unterschiedlich sein, sind mit verschiedenen Methoden relativ genau messbar und ergeben als Resultat einen oder mehrere sogenannter Schielwinkel. Es gibt Formen von Schielen, die in der Regel nicht krankhaft, sondern lediglich Ausdruck einer Normvariante sind. Sie stellen die physiologische Abweichung von einer Idealform dar. Viele Schielformen sind jedoch eine ernsthafte Erkrankung mit schweren funktionellen Sehbehinderungen und gehen als solche weit über ein rein kosmetisches Problem hinaus. Diagnostik und Behandlung sind in den augenheilkundlichen Spezialgebieten der Strabologie und Neuroophthalmologie angesiedelt. In Deutschland sind etwa fünf Prozent der Bevölkerung (vier Millionen Menschen) betroffen. Die Anlage zum Schielen ist vererbbar.·weiter lesen· Wurminfektionen der Katze – die Ansteckung (Infektion) von Katzen (Felidae) mit parasitisch lebenden Würmern – kommen häufig vor. Die meisten Wurmarten treten sowohl bei Haus- als auch den übrigen Katzen weltweit auf, hinsichtlich der Befallshäufigkeit gibt es aber regionale, tierartliche und durch die Lebensweise bedingte Unterschiede. Nach der Einordnung der entsprechenden Parasiten in die zoologische Systematik lassen sich die Infektionen in solche durch Faden- und Plattwürmer – bei letzteren vor allem Band- und Saugwürmer – einteilen, andere Stämme sind tiermedizinisch ohne Bedeutung. Während Fadenwürmer zumeist keinen Zwischenwirt für ihre Vermehrung benötigen, verläuft der Entwicklungszyklus bei Plattwürmern stets über Zwischenwirte. Für die meisten Würmer sind Katzen als Raubtiere der Endwirt. Die Würmer besiedeln als sogenannte Endoparasiten („Innenschmarotzer“) verschiedene innere Organe, rufen aber zumeist keine oder nur geringe Krankheitserscheinungen hervor. Die Infektion muss sich also nicht zwangsläufig auch in einer Wurmerkrankung (Helminthose) äußern. Für die meisten Parasiten lässt sich eine Infektion durch eine Untersuchung des Kots auf Eier oder Larven nachweisen. Einige bei Katzen vorkommende Würmer können auch auf den Menschen übergehen und sind damit Zoonose-Erreger. Von größerer Bedeutung sind hierbei der Katzenspul- und der Fuchsbandwurm. Insbesondere solche Wurminfektionen sollten durch regelmäßige Entwurmung von enger mit dem Menschen in Kontakt lebenden Katzen bekämpft werden. ·weiter lesen· Die maligne Hyperthermie (MH, auch maligne Hyperpyrexie, Narkose-Hyperthermie-Syndrom) ist eine sehr seltene lebensbedrohliche Erkrankung, die als Komplikation einer Narkose (Allgemeinanästhesie) in Erscheinung tritt. Durch die Verabreichung von auslösenden Substanzen (Triggern) wird bei entsprechender genetischer Veranlagung eine Stoffwechselentgleisung in der Skelettmuskulatur verursacht. Die Symptomatik ist sehr variabel und umfasst Muskelstarre, Herzrasen, eine erhöhte Produktion von Kohlenstoffdioxid (CO2) und Temperaturerhöhung bis hin zur Übersäuerung des Körpers sowie Stoffwechsel- und Organversagen, die letztlich zum Tod führen. Durch sofortige Unterbrechung der Narkosemittel-Zufuhr und Behandlung mit dem Wirkstoff Dantrolen kann eine maligne Hyperthermie wirksam behandelt werden. Durch dessen Einführung konnte in der Vergangenheit die Sterblichkeit stark gesenkt werden. ·weiter lesen· Der Rotz (auch Mürde oder Hautwurm, lat. Malleus) ist primär eine Krankheit der Pferde (Equidae), die durch das Bakterium Burkholderia mallei verursacht wird. Auch Menschen und andere Säugetiere können sich mit Rotz infizieren. Die Erkrankung ist gekennzeichnet durch spezifische, eitrig-einschmelzende Prozesse in den oberen Atemwegen, der Lunge sowie der Haut. Der Verlauf variiert zwischen akut und chronisch, wobei sich deutliche Speziesunterschiede zeigen. Pferde können sich latent infizieren und sorgen als einziges natürliches Erregerreservoir für die weitere Verbreitung der Krankheit. Die Übertragung erfolgt durch den direkten oder indirekten Kontakt mit infektiösen Körperausscheidungen, häufige Eintrittspforten des Erregers sind die Schleimhäute des Kopfes sowie die äußere Haut.·weiter lesen· |
Patientenverfügung: Die neue Regelung zu Patientenverfügungen in Deutschland sieht vor, dass schriftlich niedergelegte Wünsche des Patienten künftig eine rechtliche Verbindlichkeit haben, was bisher nicht der Fall ist. (DÄB) Gesundheitspolitik: Ab dem 01.01.2009 gilt für gesetzlich Krankenversicherte in Deutschland der einheitliche Beitragssatz von 15,5 %. Die Mittel fließen in einen Gesundheitsfonds zur Finanzierung des Gesundheitssystems. (11/2008, DÄB, BMG). Jeder kann mit seinem Wissen beitragen. Gute Autoren sind bei uns stets willkommen. Solltest Du neu hier sein, und prinzipielle Fragen zum Schreiben und Gestalten von Artikeln haben, möchten wir Dich an die ersten Schritte, das Tutorial und das Handbuch verweisen. |
- 12.07. Heterakidose der Nager*
- 11.07. Maria Holl (Therapeutin) (QSM) - Ekkehard Willenberg* - Pneumoperitoneum*
- 10.07. Korbzelle (Kleinhirn) (QSM) - Denileukin Diftitox* - Immuntoxin* - Jan Leidel - Struma ovarii* - Lichtschweiftest* - Hydralazin* - Theophil Studer*
- 09.07. Cytauxzoonose* - Pulmonalklappe* - Briakinumab (QSM) - Suprapubische Blasenpunktion*
- 08.07. Umweltgesundheit* - Hungerödem* - Phospholipase A₂ Rezeptor* - Hans Held* - Karl Friedrich Hundertmark* - Philipp Franz von Walther (stub) - William Liley* - Christoph Brückner
- 07.07. Hexamitiasis der Schildkröten* - Pneumozyt Typ II -
- 06.07. Dermographismus* - Manes Kartagener* - Toxisches Kontaktekzem* - TFIIH-Helikase XPB* - Präinitiationskomplex* -
- 05.07. Hans Wilken* - In utero* - Peter Freyberger - Ektasie (QSM) - Transkriptionsfaktor IIE* - Transkriptionsfaktor IIH* -
- 04.07. Andreas Röschlaub - Sapropterin* - Anton Gordonoff - Transkriptionsfaktor IIF - Hans Robert Schöler - Rheinische Kliniken Langenfeld
- 03.07. Joseph Wattmann von Maëlcomp-Beaulieu - Helmut Kyank* - Franz Alwin Hofmann - Reinhold Schwarz (Gynäkologe)* - Universitätsklinikum Würzburg - Transkriptionsfaktor IIA
- 02.07. Uwe Haberkorn* - Michael Pfreundschuh* - SEREX* - CA 72-4 - T-2-Toxin* - Christoph 2 - Christoph 77 - Lisa Sokolov
- 30.06. Ratten-Coronavirus - Rifaximin* - Alois Valenta (QS, Quelle) - Friedrich Gustav von Bramann - Zum goldenen Hirschen
- 29.06. Selbstantigen* - Wilhelm Andreas Haase* - Stjepan Romić - Johann Jaroslaw Marcinowski - Sehapparat (Quelle) - Theodor Georg August Roose - Johann Christian Rosenmüller
- 28.06. Malacoherpesviridae - Herpesvirales - Hermann Euler* - Johann Christian Rosenmüller* - Paul Martini (Mediziner) (QSM) - Ludwig Kofler - Platzwunde - Lückentexttest - Norbert Glas
- 27.06. Postoperative Übelkeit und Erbrechen (üa) - Kurzzeit-Immuntherapie (QSM) - Hermann Welcker (QSM) - Hubert von Grashey (QSM) - Heinrich Obersteiner - Nonfermenter
- 26.06. Josef Sorgo - Jeffries Wyman - Christian Friedrich Ludwig - Doriotgestänge - Ibubeta - Peter Bloch (Quelle) - TREAT-NMD - primäre Insomnie - Begleitalkoholanalyse - Sucharit Bhakdi - Jakob Eduard Polak*
- 25.06. Tumorantigen* - HEMS Academy - Institut für Arbeitsmedizin der Charité (QS) - Vogelhalterlunge - Martin Goldstein (Psychotherapeut)
- 24.06. Johann Gottlob Haase - Günter Ammon - Gotthilf Wilhelm Schwartze - Thatcher-Illusion - Pro-Retina (QS) - Cool Down (QS, Quelle) - Tramazolin - Bruno Müller-Oerlinghausen - Frenchay Dysarthrie-Untersuchung
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