Prüfungsordnung

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Dieser Artikel behandelt die Prüfungsordnung an Hochschulen, für die Prüfungsordnung für anerkannte Ausbildungsberufe siehe Prüfungsordnung (Berufsbildungsgesetz).

Die Prüfungsordnung legt die Rahmenbedingungen für eine Prüfung an einer Hochschule fest. Sie ist rechtsverbindlich, ihre Einhaltung kann vor einem Verwaltungsgericht eingefordert werden. Auf Basis von je einer Prüfungsordnung gibt es in der Regel jeweils eine Studienordnung, die den Aufbau eines Studiums, was zum erfolgreichen Ablegen dieser Prüfungen befähigen soll, beschreibt.

Prüfungsordnungen regeln

  • die Studiumsziele,
  • den Studiumsablauf,
  • den zu verleihenden akademischen Grad,
  • die Zulassungvoraussetzungen,
  • die Regelstudienzeit,
  • die Anrechnung von Studienzeiten, Studienleistungen, Prüfungsleistungen sowie Einstufung in höhere Fachsemester,
  • den Prüfungsablauf,
  • die Prüfungstermine und Anmeldefristen,
  • die Regelungen zu Versäumnis, Rücktritt, Täuschung,
  • die Bewertung von Prüfungsleistungen und Bildung der Noten,
  • die Prüfungsformen und
  • Wiederholungsmöglichkeiten der Prüfungen.

Die Verwaltung der für die Prüfung relevanten Nachweise wird vom jeweiligen Prüfungsamt vorgenommen.

Siehe auch: Studium, Studienberatung, Prüfungsrecht

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