Rehabeam

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Rehabeam (hebr. רחבעם‎) war von 926 bis 910 v. Chr. der erste König des Reiches Juda.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Biblisches Zeugnis

Sein Vater war König Salomo, seine Mutter die Ammoniterin Naama. Nach Salomos Tod gelang es ihm nicht, das von König David begründete Königreich Israel zu bewahren. Außer seinem eigenen Stamm Juda und dem Stamm Benjamin fielen alle Stämme vom davidischen Königshaus ab und erwählten sich Jerobeam zum König des Nordreichs Israel.

Nach 1. Könige 12 ließ Rehabeam auf ein prophetisches Wort hin von dem Plan ab, das Nordreich durch einen Krieg zurückzuerobern. Ausserdem wurden unter Rehabeam Götzen verehrt. Seine Untertanen machten auf allen hohen Hügeln und unter grünen Bäumen "Höhen, Steinmale und Ascherabilder" (1 Kön 14,23 EU). Im fünften Jahr seiner Regierung wurde das Südreich Juda von Ägypten unter dem Pharao Schischak, der allgemein mit Scheschonq I. gleichgesetzt wird, angegriffen und Teile des Tempelschatzes geplündert. Nach der Bibel eine Strafe Gottes.

Im fünften Jahr des königs Rehabeam zog Schischak, der König von Ägypten, herauf gegen Jerusalem und nahm die Schätze aus dem Hause des HERRN und aus dem Hause des Königs, alles, was zu nehmen war (1 Kön 14,25f. EU)

Rehabeams Sohn war König Abija, der nur 3 Jahre regierte (1. Chr 3,10), sein Enkel war König Asa, der 41 Jahre regierte.

[Bearbeiten] Archäologie

In Karnak, im großen Säulensaal des Amun-Tempels, wurde ein Tempelrelief des Pharao Scheschonq I. gefunden, das einen Eroberungszug nach Kanaan darstellt. Es ist jedoch ungewiss, ob dabei die Städte Judas zerstört wurden, da gerade diese Ortschaften einschließlich Jerusalems auf dem Relief nicht genannt werden. Auch ist bisher nicht genau festzustellen, ob der oder die Feldzüge in der Regierungszeit des Rehabeam stattfanden. Des Weiteren befindet sich eine Hyroglypheninschrift auf einer Stele nördlich von Jerusalem vom Feldzug des Scheschonq, sowie in Megiddo. Danach wurden hauptsächlich die Städte des Nordreiches Jerobeams, u.a. das alte Stammesgebiet des Königs Saul zerstört, sowie die mächtigen Städte der fruchtbaren Jesreel-Ebene unterworfen.

[Bearbeiten] Literatur

  • Israel Finkelstein, Neil A. Silberman: David und Salomo. Archäologen entschlüsseln einen Mythos. C.H.Beck, München 2006. ISBN 3-406-54676-5

[Bearbeiten] Weblinks

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