Schleifung

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Der Titel dieses Artikels ist mehrdeutig. Weitere Bedeutungen sind unter Schleifung (Begriffsklärung) aufgeführt.

Die Schleifung ist die Beseitigung durch Abtragen, Einebnen oder Niederreißen von Gebäuden, insbesondere von Befestigungsanlagen. Im äußersten Fall ist damit gemeint: dem Erdboden gleich machen. In der Regel fanden Schleifungen nach einem verlorenen militärischen Konflikt statt, bei der die besiegte Partei ihre militärischen Anlagen beseitigen musste. Im 19. Jahrhundert wurden viele der veralteten Festungen geschleift, um den wachsenden Städten mehr Raum in der Fläche verschaffen zu können. Der anfallende Abraum aus Backstein, Klinker, Findlingen etc. diente als Baumaterial für die Bebauung. Bei der Schleifung kamen das mechanische Abtragen von Mauern und Wällen, das Einebnen von Gräben sowie, sofern notwendig, auch Sprengungen zum Einsatz. Meist wurden die Flächen, auf denen sich die Befestigungsanlagen befanden, als Park- und Grünflachen genutzt. Auch heute können die Umrisse der alten Wallanlagen anhand von Karten aufgezeigt werden. Beispiel: Planten un Blomen in Hamburg.

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