Schwarzbuch

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Ein Schwarzbuch ist eine Sammlung von Negativbeispielen aus der Sicht des Autors oder Herausgebers, die in Buchform veröffentlicht wird („Schmutzbuch“), in jüngerer Zeit auch als Dokument oder Website. Es gehört zur Gattung der Enthüllungsliteratur, die sich die Aufdeckung von - vermeintlichen oder tatsächlichen - unmoralischen, illegalen oder kriminellen Missständen (also entweder der „schwarzen“ [negativen] Seiten von Einzelpersonen beziehungsweise von politischen oder wirtschaftlichen Organisationen oder der „schwarzen Schafe“ innerhalb einer Branche) zur Aufgabe gemacht hat. Diese werden an den öffentlichen Pranger gestellt, beziehungsweise ohne Wertung der Öffentlichkeit kundgetan. So listet etwa der Bund der Steuerzahler in seinem 2006 herausgegebenen Schwarzbuch die gravierendsten Beispiele für die Verschwendung öffentlicher Gelder auf, und im Schwarzbuch Segeln werden Verfehlungen von Charterfirmen genannt.

Die Bezeichnung Schwarzbuch knüpft an die christlichen Überlieferung im neutestamentlichen Buch der Offenbarung, dass im Buch des Lebens die Namen derer verzeichnet seien, die beim Jüngsten Gericht Aufnahme in das himmlische Neue Jerusalem finden. Das nichtbiblische Schwarzbuch hingegen soll der katholischen Überlieferung nach das Gegenstück dazu darstellen und sämtliche Untaten bzw. Sünden der Menschen umfassen.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Schwarzbücher

[Bearbeiten] Beispiele in Buchform und im Internet

[Bearbeiten] Siehe auch

[Bearbeiten] Quellen

  1. Caberta, Ursula: Schwarzbuch Scientology. Vorw. v. Günther Beckstein, Guetersloher Verlagshaus, 2007, ISBN 978-3-579-06974-6
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