Senaki
aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
| Senaki სენაკი |
||
| Staat: | ||
| Region: | Mingrelien – Semo-Swanetien | |
| Koordinaten: | 42° 16′ N, 42° 5′ O42.26888888888942.0791666666670Koordinaten: 42° 16′ N, 42° 5′ O | |
| Höhe: | 0 m. ü. NN | |
| Einwohner: | 30 101 (2009) | |
| Zeitzone: | Georgian Time (UTC+4) | |
|
|
||
Senaki (georgisch სენაკი) ist eine Stadt in der Region Mingrelien – Semo-Swanetien im westlichen Georgien. Sie liegt 294 Kilometer von Tiflis entfernt in der Kolchischen Tiefebene und hat 28.082 Einwohner (Volkszählung 2002).
1921 erhielt Senaki das Stadtrecht. Von 1933 bis 1976 hieß die Stadt Micha Zchakaia (auf Russisch: Миха Цхакая, nach dem georgischen Kommunisten Micha Zchakaia (1865–1950), von 1976 bis 1989 Zchakaia.
Senaki liegt an einer Eisenbahnkreuzung, von der eine Linie zur Hafenstadt Poti abzweigt. In der Stadt gibt es eine Maschinen- und eine Teppichfabrik. Es werden verschiedene Agrarprodukte wie Wein, Tee und Milch weiterverarbeitet. Die Georgische Technische Universität (GTU) hat in Senaki eine Filiale.
Die georgische Luftwaffe betreibt nahe Senaki den Kolchi-Militärflugplatz. Im georgischen Bürgerkrieg waren Stadt und Flughafen 1993 heftig umkämpft. Am 25. Oktober eroberte die russische Armee Senaki. Am 30. Oktober fiel sie wieder in die Hand der Anhänger des gestürzten Präsidenten Swiad Gamsachurdia. Nach Bombardements durch die russische Luftwaffe mussten sie die Stadt am 3. November schließlich aufgeben. Es kam zu Plünderungen und Toten unter der Zivilbevölkerung. 1998 führte Oberst Akaki Eliawa in Senaki eine erneute Revolte gegen die georgische Regierung, die ebenfalls scheiterte.
Senaki ist seit 1996 Partnerstadt von Rakvere in Estland.
[Bearbeiten] Weblinks
- Senaki-Revolte 1998 (englisch)

