Smolné Pece

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Dieser Artikel beschreibt die Gemeinde Smolné Pece. Für die gleichnamige Wüstung in der Gemeinde Potůčky, siehe dort.
Smolné Pece
Wappen von Smolné Pece
Smolné Pece (Tschechien)
DEC
Basisdaten
Staat: Tschechien
Region: Karlovarský kraj
Bezirk: Karlovy Vary
Fläche: 644 ha
Geographische Lage: 50° 18′ N, 12° 46′ O50.29512.772777777778518Koordinaten: 50° 17′ 42″ N, 12° 46′ 22″ O
Höhe: 518 m n.m.
Einwohner: 119 (28. August 2006)
Postleitzahl: 362 25
Verkehr
Straße: Božičany - Děpoltovice
Bahnanschluss: Karlovy Vary - Johanngeorgenstadt
Nächster int. Flughafen: Flughafen Karlsbad
Struktur
Status: Gemeinde
Ortsteile: 1
Verwaltung (Stand: 2007)
Bürgermeister: Jana Rédlová
Adresse: Smolné Pece 143
362 25 Nová Role
Website: smolnepece.unas.cz

Smolné Pece (deutsch Pechöfen) ist eine Gemeinde in Tschechien. Sie befindet sich zehn Kilometer nordwestlich von Karlovy Vary und gehört zum Okres Karlovy Vary.

[Bearbeiten] Geographie

Der Ort befindet sich am Südhang des Erzgebirges linksseitig des Tals der Rolava auf einem Sattel entlang der Straße nach Fojtov. Östlich erhebt sich der Berg Hutnický vrch (637 m). Im Rolavatal verläuft die Bahnstrecke Karlsbad–Johanngeorgenstadt mit dem Haltepunkt Nová Role zastávka.

Nachbarorte sind Pozorka im Norden, Nový Fojtov und Fojtov im Nordosten, Děpoltovice im Osten, Mezirolí im Südosten , Nová Role und Hamry im Süden, Rájec und Kobelec im Westen sowie Suchá im Nordwesten.

[Bearbeiten] Geschichte

Erstmals erwähnt wurde die Ansiedlung Pechöfen im Jahre 1847 in der topographischen Beschreibung des Elbogener Kreises von Johann Gottfried Sommer. Ihre Bewohner lebten von der Köhlerei und Pechherstellung. Seit 1872 wurde der Ort im politischen Bezirk Neudek als Dorf bezeichnet. 1881 entstand die Lokalbahn von Chodau nach Neudek; im Tal lag die Bahnstation Hammerhäuser. Die Strecke wurde 1899 Teil des Erzgebirgischen Semmering. Gepfarrt war Pechhöfen nach Tüppelsgrün, politisch bildete es einen Ortsteil von Voigtsgrün (Fojtov).

Heute spielt der Tourismus im Ort eine große Rolle; viele Häuser dienen als Feriendomizile.

[Bearbeiten] Hinweis

Sowohl in deutschen als auch tschechischen Schriften wird der Ort sehr häufig mit dem wesentlich älteren und heute nicht mehr bestehenden Smolné Pece (Pechöfen bzw. Pechhöfen) bei Potůčky verwechselt, das im selben Bezirk lag und nach Bergstadt Platten gepfarrt war. Auch die Angaben auf der Website der Gemeinde beziehen sich teilweise auf den falschen Ort.

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