Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart

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Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart
Gründung 1857
Trägerschaft staatlich
Ort Stuttgart
Bundesland Baden-Württemberg
Staat Deutschland
Rektor

Werner Heinrichs

Studenten ca. 770
Mitarbeiter ca. 350, davon ca. 315 Lehrkräfte
Website www.mh-stuttgart.de

Die Staatliche Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart ist eine der ältesten Musikhochschulen Deutschlands mit Sitz in Stuttgart.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Studiengänge

Hauptgebäude nach dem Entwurf von James Stirling

[Bearbeiten] Grundständige Studiengänge

Ab dem Wintersemester 2007/08 ersetzen die neue Studiengänge Bachelor Musik bzw. Bachelor Kirchenmusik B die auslaufenden Diplom-Studiengänge Künstlerische Ausbildung, Musiklehrer und Diplom Kirchenmusik B.

[Bearbeiten] Diplom-Aufbaustudiengänge

  • Solistenklasse
  • Kirchenmusik A

[Bearbeiten] Promotion

  • Musikpädagogik
  • Musikwissenschaft

[Bearbeiten] Diplom-Zusatzstudien

  • Spezialrepertoire
  • Dirigieren für Spezialensemble
  • Musikpädagogik
  • Musikwissenschaft
  • Liturgische Praxis
  • Komposition und Neue Medien
  • Korrepetition
  • Praktische Rhetorik

[Bearbeiten] weitere Studienmöglichkeiten

  • Gasthörer
  • Vorschule
  • Nebenfach Musiktheorie

[Bearbeiten] Bibliothek

Die reichhaltige Bibliothek umfasst rund 18.000 Bücher, 80.000 Noten und 9.000 Tonträger.

[Bearbeiten] Geschichte

Die Institution wurde 1857 als „Stuttgarter Musikschule“ von Sigmund Lebert, Immanuel Faißt, Wilhelm Speidel und Ludwig Stark gegründet, aber schon 1865 in „Konservatorium für Musik“ umbenannt.[1] 1921 zeigte der neue Namen „Württembergische Hochschule für Musik“ die Konzentration auf den professionellen Bereich.

Während des Zweiten Weltkriegs wurde die Gebäude der „Staatlichen Hochschule für Musik“ schwer beschädigt und der Schulbetrieb ein Jahr lang nach Trossingen ausgelagert, wo sie mit der Unterstützung der Fa. Hohner bis 1946 unterkam. 1955 konnte dann ein adäquater Neubau am Urbansplatz bezogen werden.

Bei der Bebauung der sogenannten „Stuttgarter Kulturmeile“ wurde in den 1980er Jahren im Zusammenhang mit dem Erweiterungsbau der Staatsgalerie auch der Neubau für die Musikhochschule geplant.

Nach dem Entwurf der britischen Architekten James Stirling und Michael Wilford entstanden ab 1996 der erste Bauabschnitt und mit dem Abschluss des zweiten Bauabschnitt im Jahr 2002 ein postmodernes Bauensemble von internationalem Rang.

Mit dem aufwendig restaurierten Wilhelma-Theater in Stuttgart-Bad Cannstatt (erbaut 1837 von Karl Ludwig von Zanth) besitzt die Hochschule seit 1987 als einzige Theaterhochschule Deutschlands auch ein eigenes Lerntheater.

[Bearbeiten] Direktoren/Rektoren

[Bearbeiten] Dozenten, Professoren (Auswahl)

Diese Aufzählung führt nur Personen auf, für die bereits ein Wikipedia-Artikel besteht oder bei denen die Relevanz zweifellos gegeben ist:

[Bearbeiten] Bedeutende Absolventen

[Bearbeiten] Weblinks

[Bearbeiten] Anmerkungen

  1. Vgl. Eberhard Stiefel: Stuttgart. In: Friedrich Blume (Hrsg.): MGG. Bd. 12, Bärenreiter Verlag, 1955, Sp. 1650–1661. und Eberhard Stiefel: Lebert, Sigmund. In: Friedrich Blume (Hrsg.): MGG. Bd. 8, Bärenreiter Verlag, 1955, Sp. 410–411.


48.7786119.185833Koordinaten: 48° 46′ 43″ N, 9° 11′ 9″ O

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