Streubesitz
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Streubesitz, auch Free Float (englisch), sind die Aktien einer börsennotierten Aktiengesellschaft, die nicht dauerhaft im Besitz von Anlegern sind und somit dem Aktienhandel potentiell zur Verfügung stehen.
Die Deutsche Börse bewertet seit Juni 2002[1] die von ihr berechneten Aktienindizes (darunter auch den DAX) nach dem Börsenumsatz und der Streubesitz-Marktkapitalisierung (d.h. Marktkapitalisierung auf Basis des Streubesitzes). Hierbei werden Anteile der Aktionäre, deren Anteil 5 % des Aktienkapitals überschreitet, für die Berechnung der anwendbaren Marktkapitalisierung nicht mehr berücksichtigt.[2]
Aktien, die nur einen geringen Streubesitz aufweisen, sind typischerweise volatiler (d.h. schwanken stärker) als gleichgroße Unternehmen mit hohem Streubesitz. Der Markt wird hier als "eng", bzw. die Aktien als "marktenge Papiere" bezeichnet.

