Tamarindenbaum
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| Wissenschaftlicher Name | ||||||||||||
| Tamarindus indica | ||||||||||||
| L. |
Der Tamarindenbaum (Tamarindus indica) ist ein immergrüner Baum aus der Familie der Hülsenfrüchtler (Fabaceae oder Leguminosae).
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[Bearbeiten] Beschreibung
Tamarindenbäume sind sechs bis 20 Meter hohe Bäume mit im Alter glatten, braun-schwarzen Ästen. Die Blätter sind gleichmäßig gefiedert, die 14 bis 40 Teilblätter sind 10 bis 25 × 4 bis 9 mm groß, unbehaart, länglich bis elliptisch, die Spitze ist abgerundet oder abgestumpft, die Basis ist ungleichmäßig rundlich. Die traubenförmigen Blütenstände stehen in den Sproßachseln oder terminal, die Blüten bestehen aus vier zurückgebogenen weißen Kelchblättern und drei gelben, mit roter Venatur und grünem Rand versehenen Kronblättern. Drei fruchtbare Staubblätter stehen an Staubfäden, die in der unteren Hälfte miteinander verwachsen sind. Die Früchte sind nahezu zylindrische, fleischige, braune Hülsenfrüchte von 3 bis 15 cm Länge und einem Durchmesser von 2 bis 3 cm. Im Inneren befindet sich ein sehr saueres Fruchtfleisch, das reich an Weinsäure ist.[1]
[Bearbeiten] Herkunft und Verbreitung
Die ursprüngliche Heimat des Tamarindenbaumes liegt in Ostafrika. Bereits in prähistorischer Zeit gelangte er nach Indien, von wo aus er als Nutzpflanze in alle trockeneren Gebiete der Tropen und Subtropen verbreitet wurde, u.a. Süd- und Ostasien, Mittelmeerraum.
[Bearbeiten] Verwendung
In tropischen Regionen wird der Tamarindebaum als Zier- und Nutzpflanze (essbare Früchte) kultiviert. Das äußerst harte Holz wird in der Tischlerei verwendet, doch allein zur Nutzholzproduktion wird er durch sein langsames Wachstum nur selten angebaut.
Die Tamarinden (Hülsen) können roh gegessen oder als Würzmittel für verschiedenste Speisen verwendet werden.
[Bearbeiten] Quellen
- ↑ Shiu-ying Hu: Food Plants of China. The Chinese University Press, Hong Kong, 2005. ISBN 962-201-860-2.

