Tommi Stumpff

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

Wechseln zu: Navigation, Suche

Tommi Stumpff (* 1. Februar 1958 in Düsseldorf als Thomas Peters [1]) ist ein ehemaliger deutscher Musiker und Sohn des RAF-Zwangsverteidigers Heinz Peters. Er entwickelte sich über die 1980er Jahre hinweg zu einem bedeutsamen Künstler im Elektronik-Umfeld.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Biographie

Bereits im Kindesalter mit seiner Familie nach Paris und Brüssel verzogen, kam Stumpff in seiner Jugendzeit zurück an seinen Geburtsort Düsseldorf und wurde in den späten 1970er Jahren Kopf der Düsseldorfer Punkband Der KFC. Ab 1982 fuhr er als Solist fort und veröffentlichte sein Debüt-Album „Zu spät, ihr Scheisser“, das – infolge der in Insolvenz gegangenen Plattenfirma Schallmauer – nur in einer Stückzahl von etwa 3000 Einheiten gepresst wurde.

1983 erschien die Single „Contergan Punk“ auf dem eigens dafür gegründeten Label „Giftplatten“. Die mit Conny Plank produzierte Single führte den Electropunk-Sound des Debüts konsequent weiter, fiel allerdings bedeutend härter aus und wies aufgrund ihrer Aggressivität typische EBM-Strukturen auf. Die Härte von „Contergan Punk“ konnte allerdings erst Ende der 1980er Jahre erneut erreicht werden. Vor allem das 1989 veröffentlichte Album "Ultra" gilt auch heute noch als ein herausragendes Werk.

1993 beendete er seine Musiker-Karriere, er arbeitet heute in der IT-Branche.

2007 begann Tommi Stumpff wieder zu proben. Am 1. Februar 2008 fand in Düsseldorf ein KFC-Konzert im Rahmen einer Geburtstagsparty von Tommi Stumpff statt.

[Bearbeiten] Diskographie

  • 1982 - Zu spät Ihr Scheisser (LP)
  • 1983 - Contergan Punk (12")
  • 1985 - Seltsames Glück (12")
  • 1988 - ...und so sterbt alle! (12")
  • 1988 - Meine Sklavin (7")
  • 1988 - Terror II (LP/CD)
  • 1989 - Ultra (LP/CD)
  • 1989 - Lobotomie
  • 1991 - Mich kriegt Ihr nicht (LP/CD)
  • 1991 - 13 Minuten Massaker (MCD)
  • 1991 - Trivial Shock (CD)
  • 1992 - Trivial Schock (Cuts)
  • 1992 - TV Ritual (MCD)
  • 1992 - Paradies (MCD)
  • 1992 - Brettermeier die Pottsau (MCD) (als 'Arschkrampen-Tekkno' mit Dietmar Wischmeyer)
  • 1993 - Alle sind tot (CD)
  • 1993 - Oligophrenie (12")
  • 2005 - Festival of Darkness (Online-Album)

[Bearbeiten] Quellen

  1. http://www.discogs.com/artist/Tommi+Stumpff

[Bearbeiten] Weblinks

Persönliche Werkzeuge
Buch erstellen
Andere Sprachen