Umhausen
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| Wappen | Karte | |
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| Basisdaten | ||
| (Quelle: Gemeindedaten bei Statistik Austria) | ||
| Bundesland | Tirol | |
| Politischer Bezirk | Imst (IM) | |
| Fläche | 137,4 km² | |
| Koordinaten | 47° 8′ N, 10° 56′ O47.13972222222210.92751031Koordinaten: 47° 8′ 23″ N, 10° 55′ 39″ O | |
| Höhe | 1031 m ü. A. | |
| Einwohner | 3038 (31. Dez. 2008) | |
| Bevölkerungsdichte | 22 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl | 6441 | |
| Vorwahl | 05255 | |
| Gemeindekennziffer | 7 02 23 | |
| Adresse der Gemeindeverwaltung |
Dorf 30 6441 Umhausen |
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| Offizielle Website | ||
| Politik | ||
| Bürgermeister | Mag. Jakob Wolf | |
| Lage der Gemeinde Umhausen | ||
Umhausen ist eine Gemeinde im Bezirk Imst, Tirol, Österreich. Sie liegt im Ötztal in einer Talweitung auf dem Murkegel des Horlachbachs, verstreut auf verschiedene Weiler und Dörfer.
Ortsteile: Umhausen, Tumpen, Köfels, Farst, Niederthai, Östen
Umhausen war ein Zentrum des Flachsanbaus. Heute ist die Gemeinde ein zweisaisonaler Fremdenverkehrsort, ohne jedoch auf den Massentourismus zu setzen. Zusätzlich gibt es einige Gewerbebetriebe.
Sehenswürdigkeiten sind die gotische Pfarrkirche mit barocken Anbauten, reich bemalte Gasthäuser im Zentrum, der mit 150 m höchste Wasserfall Tirols (Stuibenfall) und das 2001 errichtete Ötzi-Dorf, das die Lebensbedingungen der damaligen Bewohner darstellt.
Inhaltsverzeichnis |
[Bearbeiten] Köfels-Bergsturz
Eine geologische Besonderheit bietet Köfels: Bei einem drei Milliarden Kubikmeter umfassenden Bergsturz vor etwa 8000 Jahren erfolgte durch Reibungshitze eine Umwandlung von Gneis zu einem glasigen Gestein, das als Köfelsit bezeichnet wird.
Durch den Bergsturz staute sich auch der Horlachbach und es bildete sich später der Stuibenfall im Weiler Niederthai. Der Stuibenfall ist der höchste Wasserfall Tirols mit einer Fallhöhe von 150 m. Das Wort "stuiben" bedeutet "stäuben".
[Bearbeiten] Engelswand
Außerhalb des Ortsteils Tumpen befindet sich die Engelswand, um die sich mehrere Sagen ranken.[1][2] Ein Teil der Wand dient als touristischer Klettergarten mit über 70 Routen in verschiedenen Schwierigkeitsgraden.[3]
Der größte Teil des Felsgürtels oberhalb der beiden Weiler Platzl und Lehn mit der Silikatfelswand und den vorgelagerten Schuttfluren am Fuße der Engelswand ist jedoch seit 2008 ein Naturschutzgebiet mit einer Fläche von 39,8 Hektar.[4] Die kieselhaltigen Schutthalden weisen aufgrund ihrer Exposition viele thermophile Standorte auf. In den Fugen wachsen Strauchgehölze wie die Echte Mehlbeere (Sorbus aria) oder die Gemeine Hasel (Corylus avellana). Aufgrund der vielen Abbruchkanten und Stufen bildet die Wand einen reich gegliederten Lebensraum für Felsenpflanzen. Hier findet man eine Pioniervegetation mit Fetthennen- und Hauswurz-Arten. Auf den Plateaustufen sind Rasenbänder ausgebildet, die vorwiegend aus Blaugräsern (Gattung Sesleria) bestehen. Der sonst eher in Südeuropa verbreitete heilkräftige Sadebaum (Juniperus sabina) hat hier ein alpines Vorkommen. Die Engelswand zählt zu den Natura-2000-Schutzgebieten.
[Bearbeiten] Nachbargemeinden
Arzl im Pitztal, Jerzens, Längenfeld, Oetz, Roppen, Sankt Leonhard im Pitztal, Sankt Sigmund im Sellrain, Sautens, Silz
[Bearbeiten] Bilder
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Bergsturz von Köfels |
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[Bearbeiten] Einzelnachweise
- ↑ Wie die Engelswand zu ihrem Namen kam: Sage auf Naturpark-Oetztal (PDF)
- ↑ „Von der Engelswand“ auf Sagen.at
- ↑ Beschreibung des Klettergartens auf Oetztal.com
- ↑ Natura 2000-Schutzgebiet: Datenblatt für die Engelswand (PDF)
[Bearbeiten] Weblinks
- Artikel in der Wiener Zeitung über den Bergsturz in Köfels
- www.geschichte-tirol.com Umhausen
- Gemeindedaten von Umhausen bei der Statistik Austria
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