United Nations Disengagement Observer Force

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UNDOF
Einsatzgebiet: Golanhöhen
Deutsche Bezeichnung: Beobachtertruppe der Vereinten Nationen für die Truppenentflechtung
Englische Bezeichnung: United Nations Disengagement Observer Force
Basierend auf UN-Resolution: 350 (31. Mai 1974)
Beginn: Mai 1974
Ende: andauernd
Leitung: GenMjr Wolfgang Jilke (Österreich)
Militär aus: Indien, Japan, Kanada, Nepal, Österreich, Polen, Kroatien
Todesfälle: 43
Kartenübersicht:
Die Golanhöhen

Die United Nations Disengagement Observer Force (UNDOF) ist eine Beobachtertruppe, die aufgrund der Resolution 350 des Sicherheitsrates der Vereinten Nationen vom 31. Mai 1974 auf die Golanhöhen entsandt wurde. Dem Beschluss ging ein Entflechtungsabkommen zwischen Syrien und Israel voraus, das am selben Tag in Genf geschlossen worden war.

Ihre Aufgabe ist das Überwachen dieses Abkommens in einem Gebiet, das zwischen den von Israel besetzten Golanhöhen und dem restlichen syrischen Staatsgebiet liegt. Das Gebiet ist bewohnt und wird durch die syrische Polizei behördlich überwacht. Keine anderen Streitkräfte außer der UNDOF sind in dieser Zone erlaubt. Die größte und bekannteste Stadt in diesem Gebiet ist das zerstörte Qunaitra. Das UNDOF-Hauptquartier befand sich bis 1994 in Damaskus, danach im Camp Faouar (bei Amret al Faouar).

[Bearbeiten] Beteiligte Länder

Die Stärke der UNDOF umfasst 2008 rund 1.087 Personen, davon 1.047 Soldaten. Die größten Truppenkontingente kommen aus Österreich mit 384, aus Polen mit 351, aus Indien mit 190 und aus Kroatien mit 95 Soldaten.

[Bearbeiten] Weblinks

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