Werra

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Werra
Die Werra und ihre Nebenflüsse

Die Werra und ihre Nebenflüsse

Daten
Lage Deutschland (Thüringen, Hessen, Niedersachsen)
Länge 292 kmdep1
Quelle Bei Zeupelsberg / Bleßberg
50° 29′ 58,92″ N, 10° 57′ 53,21″ O50.499710.96478800
Quellhöhe 797 / 800 m
Mündung In Hann. Münden zur Weser51.420974969.6491679116.5Koordinaten: 51° 25′ 15,5″ N, 9° 38′ 57″ O
51° 25′ 15,5″ N, 9° 38′ 57″ O51.420974969.6491679116.5
Mündungshöhe 116,5 m ü. NN
Höhenunterschied ca. 683,5 m
Flusssystem Weser
Einzugsgebiet 5.496 km²dep1
Abflussmenge MQ: 14,0 m³/s am Pegel Meiningen
23,6 m³/s Vacha
30,9 m³/s Gerstungen
40,6 m³/s Frankenroda, 90,5 km oberhalb der Mündungdep1
Rechte Nebenflüsse Hörsel, Schleuse
Linke Nebenflüsse Ulster, Felda
Mittelstädte Meiningen,
Eisenach, Eschwege,
Hann. Münden
Kleinstädte Bad Salzungen,
Bekannte Brücken Werrabrücke Vacha,
Werrabrücke Creuzburg
Schiffbar 89 km; stellenweise Motorboote, nicht durchgehend
Lage der Werra in Deutschland

Die Werra ist zusammen mit der Fulda einer der beiden Quellflüsse der Weser. Da die Namen Werra und Weser etymologisch identisch sind und beide denselben Fluss bezeichnen, ist die Werra eigentlich als der Oberlauf der Weser anzusehen und die Fulda lediglich als ein Nebenfluss.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Namensherkunft

Die Namensgeschichte belegt, dass die Werra als der eigentliche Oberlauf der Weser anzusehen ist, da die Namen Werra und Weser etymologisch identisch sind.

775 ist der Name Uiserra für die Werra bei Salzungen belegt, 933 kommt die Form Viseraha vor, bei der das germanische -aha "Wasser" an den Flussnamen angehängt wurde. 1014 ist daraus Werraha und schließlich gekürzt Werra geworden, indem /sr/ zu /rr/ angeglichen wurde. Damit ist der Werra-Name etymologisch identisch mit dem Namen der Weser, für die althochdeutsch Wesera, Wisara, Wisura und auch - mit angehängtem -aha - Wiseraha belegt ist. Erst neuhochdeutsch wurden die Namen Werra und Weser deutlich getrennt und als Bezeichnung für Ober- bzw. Unterlauf desselben Flusses verwendet.

Die latinisierte Form Visurgis bei Tacitus lässt germanisch *Visuri mit dem Genitiv *Visurjos erschließen. Dieser Name stammt wie der der französischen Vézère (Nebenfluss der Dordogne) und der Vesdre in Belgien (Nebenfluss der Ourthe, 915 auch als Wesere belegt) letztlich aus der indogermanischen Wurzel *u̯eis- "fließen, zerfließen", die in fast allen indogermanischen Sprachgruppen - insbesondere im Keltischen, Germanischen, Romanischen und Baltischen - belegt ist (Pokorny S. 1134). Weitere Flussnamen derselben Herkunft wie Weser/Werra sind La Vis in Frankreich, Wear (von *Visuria) in Nordengland, Vesouze (Nebenfluss der Meurthe), Wiesaz in Württemberg, Vesonze im Wallis, Visance in Frankreich, Dep. Orne, Bisenzio in Etrurien, Besançon in Frankreich, Viešintà in Litauen, Vismund in Norwegen und die Vistula "Weichsel" (siehe Krahe S. 51). (Das früher hier etymologisch angeschlossene deutsche Wort Wiese wird heute auf eine andere indogermanische Wurzel zurückgeführt. Siehe Kluge S. 989.)

[Bearbeiten] Quellen und Längen

Die genaue Quelle - und demzufolge auch die genaue Länge - der Werra ist umstritten, denn es gibt in Thüringen zwei Orte an der Nahtstelle von Thüringer Wald und Thüringer Schiefergebirge, die beide für sich den Flussursprung beanspruchen:

  • Die erste gefasste Quelle von 1897 liegt am Zeupelsberg (südlich des Eselsberges) bei Fehrenbach in 797 m Höhe über dem Nordseespiegel. Diese auch als Schrödersche Quellfassung bekannte Werraquelle wurde am 14. August 1898 mit einem Waldfest feierlich eingeweiht. Forstmeister Georg Schröder aus Heubach war der Namensgeber. Maurermeister Elias Traut aus Fehrenbach fasste die Quelle in heimischen Naturstein, aus dem Rachen eines Löwenhauptes fließt seitdem das Wasser. Zwei Gedenktafeln an der Fassung erinnern an Forstmeister Schröder und Maurermeister Traut. Das Taufwasser für den Lufthansa-CRJ 700 Eschwege wurde hier abgefüllt. Im Jahr 2006 gab es eine umfangreiche Sanierung des Quellstocks und des umgebenden Terrains.
  • Die zweite gefasste Quelle von 1910 liegt bei Siegmundsburg in 800 m Höhe am Bleßberg.

Aufgrund dieser zwei nur wenig auseinander liegenden Quellen wird die Länge der Werra mit 298 oder 292 km angegeben.

[Bearbeiten] Flusslauf

Gefasste Werraquelle von 1897

Von den zwei erwähnten Quellen der Werra, die in Südthüringen an der Nahtstelle von Thüringer Wald und Thüringer Schiefergebirge liegen, verlässt ihr Wasser anfangs die aneinander hängenden Gebirge, um vorerst nach Südwesten zu fließen. Nach nur wenigen Kilometern erreicht sie Eisfeld und unterquert dort die A 73. Von dort aus fließt sie nach Nordwesten: Direkt nach der eben erwähnten Kleinstadt passiert sie die südlich angrenzenden Langen Berge und wenig später die südwestlich aufragenden Gleichberge; in diesem Bereich fließt die Werra durch Hildburghausen. Bei Themar wird sie im Hochwasserrückhaltebecken Grimmelshausen aufgestaut. Später erreicht der Fluss nach Unterquerung der A 71 Meiningen und fließt kurz darauf zwischen der Rhön im Westen und dem Thüringer Wald im Osten hindurch.

Werra bei Treffurt
Werra bei Vacha
Werrabrücke Creuzburg
bei Creuzburg
Werratal unterhalb von Treffurt
Werra bei Werleshausen
Zusammenfluss von Werra (links) und Fulda (rechts) zur Weser (vorn)

Über Bad Salzungen erreicht die Werra Vacha bzw. Philippsthal und erreicht beim zuletzt genannten Ort erstmals Osthessen, von wo aus sie in leicht nordöstliche Richtung fließt, um bei Heringen-Widdershausen erneut die Grenze nach Thüringen zu passieren; dort passiert sie auch den westlich aufragenden Seulingswald. Über Gerstungen, wo sie nur etwas entfernt zur Grenze und parallel zu dieser sowie östlich entlang des Richelsdorfer Gebirges weiter nach Norden fließt, erreicht ihr Wasser bei Herleshausen-Wommen zum zweiten Mal hessische Gefilde. In diesem Bereich bildet die Werra – parallel zur A 4 fließend – für einige Kilometer die Grenze der beiden Bundesländer. Anschließend steuert sie – wieder in Thüringen und nordöstlich von Creuzburg – auf den Nationalpark Hainich zu. Diesen Park lässt sie allerdings östlich liegen, denn sie knickt bei Mihla nach Nordwesten ab. Somit wendet sich der Flusslauf in Richtung Treffurt und erreicht bei Wanfried-Heldra, das unterhalb des Heldrastein liegt, Nordost-Hessen.

Dort fließt die Werra direkt westlich vorbei an der Kernstadt des bereits erwähnten Wanfried und nördlich entlang des Stölzinger Gebirges über die recht breite Flussniederung bei Eschwege nach Bad Sooden-Allendorf; dabei lässt sie den wuchtigen Hohen Meißner im (Süd-)Westen liegen. Direkt nach diesem Ort bildet der Fluss unterhalb des hoch aufragenden Höhebergs bis kurz nach Lindewerra letztmals die hessisch-thüringische Landesgrenze; auf dem eben genannten Höhenzug thront die beeindruckende Burg Hanstein (Thüringen), auf der anderen Seite des Flusses befindet sich die Burg Ludwigstein (Hessen). Danach – wieder innerhalb Nordost-Hessens und nördlich am Kaufunger Wald vorbei fließend – erreicht die Werra die Kernstadt von Witzenhausen, um anschließend ab dessen Ortsteil Gertenbach für ein paar Kilometer bis Hedemünden die Grenze von Hessen und Niedersachsen zu bilden.

Nach endgültigem Überqueren der Landesgrenze Richtung Niedersachsen unterquert die Werra die Brücken der A 7 und der ICE-Eisenbahnlinie KasselGöttingenHannover. In diesem Bereich durchfließt das Wasser der Werra den Naturpark Münden und gelangt nach Hann. Münden. Dort trifft die Werra mit der hier aus Richtung Südwesten kommenden Fulda zusammen, so dass beide Wasser fortan gemeinsam die Weser bilden, die in die Nordsee fließt; diese „Flusshochzeit“ liegt unterhalb der Berge des Reinhardswalds nur wenige hundert Meter östlich der hessischen Landesgrenze.

[Bearbeiten] Höhenunterschied und Einzugsgebiet

  • Die Werra endet in etwa 116,5 m Höhe in Hann. Münden (Niedersachsen). Dort entsteht aus der Fulda und der Werra die Weser, die bei Bremerhaven in die Nordsee mündet. Wegen der genannten Höhenangaben der beiden Flussquellen ergibt dies durchschnittlich 682 m Höhenunterschied von der Quelle bis zur Mündung.
  • Das Einzugsgebiet der Werra umfasst 5.496 km².

[Bearbeiten] Werraversalzung

Die Werra ist der vermutlich am stärksten durch Versalzung belastete Industriefluss Deutschlands. Während die historische Salzgewinnung eher marginale und örtlich begrenzte Auswirkungen hatte, werden seit circa 100 Jahren im Einzugsgebiet der Werra (Mittel- und Unterlauf) Kalisalze industriell abgebaut. Die Kaligruben liegen in den heutigen Bundesländern Thüringen und Hessen. Kalisalze (KCl und MgSO4) sind Grundstoffe für die Düngemittelindustrie und werden weltweit nachgefragt. Jedoch kommen sie in der Natur nur im Gemisch mit anderen löslichen Salzen und schwerlöslichen Mineralien vor. Die Entsorgung der bei der Kalisalzgewinnung und Aufbereitung anfallenden Abfallsalze erfolgt im Wesentlichen durch drei Varianten: die Aufhaldung, die unterirdische Verklappung im Plattendolomit sowie die Einleitung von Salzabwasser in die Werra. Neben den natürlichen Salzeinträgen durch Auswaschung liegen die derzeit großen Einleitungsstellen bei Unterbreizbach (Ulster), Dorndorf (Werra) und Heringen (Werra).

Schon ab etwa 1900 wurde zusätzlich zu den natürlichen Soleeinträgen Salz durch industrielle Nutzung in die Werra eingeleitet. Unter anderem wurde dadurch auch schon Anfang des 20. Jahrhunderts die Trinkwasserversorgung flussabwärts liegender Orte, beispielsweise der Stadt Bremen, gefährdet. Um eine annähernde Trinkwasserqualität für die Stadt Bremen zu gewährleisten, wurden Grenzwerte für den Salzgehalt in der Werra festgelegt und wiederholt erhöht bis zum Jahre 1942 mit einem Wert von 2500 mg/L Chlorid am Pegel Gerstungen. Jedoch wurde auch in den folgenden Jahren dieser Grenzwert nicht eingehalten. Verschärfend kam hinzu, dass seit den 1960er Jahren in der DDR alle Rückstände der Kaliaufbereitung in katastrophalem Umfang in den Fluss Werra eingeleitet wurden, da die Verbringung unter Tage in Ostdeutschland eingestellt wurde.

Bedeutsamster Schadstoff ist gelöstes Natriumchlorid. Hinzu kommen andere Kationen wie Calcium, Magnesium und nicht vollständig abgetrenntes Kalium sowie Anionen wie Sulfat. Über große Strecken hatte die Werra etwa einen Salzgehalt wie die Ostsee. Die starke Versalzung zerstörte und veränderte das Süßwasserökosystem nahezu vollständig. So wurde die Wirbellosenfauna von natürlicherweise etwa 60–100 Arten auf eine Biozönose von 3 Arten reduziert. Als Grundlage der Nahrungspyramide in der Werra blieben noch übrig: Eine eingeschleppte neuseeländische Schnecke (Potamopyrgus antipodarum), ein Bachflohkrebs (Gammarus tigrinus), der im Brackwasser beheimatet ist und 1952 gezielt in die versalzene Werra eingebracht wurde, und ein Strudelwurm, der fast alles überlebt.[1] Durch die erzwungene Anpassung der Natur an die hohen Salzeinträge entwickelte sich ein Lebensraum, der eher einem Salzwasserökosystem als einem Süßwasserökosystem gleicht.

Nach dem Niedergang des Kalibergbaus in Thüringen nach der deutschen Einheit erholte sich der Fluss. Derzeit (Frühjahr 2007) wird über eine zusätzliche Salzeinleitung debattiert. Es sollen salzbelastete Abwässer der Halde des Bergwerks Neuhof-Ellers an der Fulda zusätzlich eingeleitet werden.

Das Kasseler Bergbau-Unternehmen Kali und Salz leitet seit Pfingsten 2007 mehr Salz in die Werra ein. Die zusätzliche Salzeinleitung sei aber noch im Rahmen der gesetzlichen Grenzwerte, so eine Unternehmenssprecherin. Umweltschützer kritisieren den zusätzlichen Salzeintrag, der über die Werra auch in die Weser fließt.

Auf Initiative der Länder Hessen und Thüringen und des Unternehmens K+S AG konstituierte sich am 18. März 2008 der Runde Tisch „Gewässerschutz Werra/Weser und Kaliproduktion“[2]. Der Runde Tisch soll eine Lösung für das Problem der Werraversalzung erarbeiten. Es zeichnet sich ab, dass diese Lösung nicht nur die 8 Mio. Kubikmeter umfassen muss, die bislang in die Werra geleitet werden, sondern dass weitere 6 Mio. Kubikmeter dazu kommen. Diese Mengen wurden bislang in tiefe geologische Schichten versenkt. Die Genehmigungsbehörden haben angekündigt, dass diese Praxis zu beenden ist.

Am Runden Tisch sitzen 25 Vertreter (Bundesländer, Gemeinden, Städte und Landkreise an Werra und Weser, Umweltverbände, Bürgerinitiativen, Gewerkschaften, Weserbund, IHK, K+S AG). Geleitet wird der Runde Tisch von Prof. Dr. Hans Brinckmann, dem ehemaligen Präsidenten der Universität Kassel.

Zeithorizont für eine umsetzbare Lösung ist Herbst 2009. Bis dahin werden alle denkbaren Maßnahmen auf ihre Machbarkeit und ihre Wirksamkeit hin untersucht: Neben Vermeidungs- und Verminderungsmaßnahmen in der Produktion spielen hier vor allem Verfahren der Eindampfung, eine mögliche Pipeline an die Nordsee sowie der untertägige Versatz eine Rolle.

[Bearbeiten] Weserstein und Weserliedanlage

Am Zusammenfluss von Werra und Fulda, durch den in Hann. Münden die Weser entsteht, befindet sich der Weserstein; hoch oben über der Stadt befindet sich über der B 80 auf dem Questenberg die Weserliedanlage.

Am Weserstein befindet sich diese Inschrift:

Wo Werra sich und Fulda küssen
Sie ihre Namen büssen müssen,
Und hier entsteht durch diesen Kuss
Deutsch bis zum Meer der Weser Fluss.

[Bearbeiten] Erholung

Entlang der Werra ist ein Radweg – der Werratal-Radweg – markiert. Daneben eignet sich die Werra auch gut zum Wasserwandern mit Booten aller Art vom Kanu bis zum Schlauchboot. Die Wasserwanderstrecke ist mit Bootsanlegern und Umtragen an Wehranlagen von Themar in Südthüringen bis zur Wesermündung erschlossen. Von Hann. Münden bis zur Wartburg bei Eisenach begleitet der Fernwanderweg Werra-Burgen-Steig den Fluss mit einer Thüringer und einer hessischen Strecke.

[Bearbeiten] Zuflüsse

Linke bzw. westliche (mit Gesamtlänge und Mündungsort):

rechte bzw. östliche (mit Gesamtlänge und Mündungsort):

Anmerkung: die Zuflüsse sind flussabwärts sortiert

[Bearbeiten] Orte

Flussabwärts gesehen liegen an der Werra diese größeren Orte & Städte:

[Bearbeiten] Infrastruktur

[Bearbeiten] Werrakraftwerke

Werrakraftwerk bei Spichra
Ort Betreiber in Betrieb
Wasserkraftwerk Spichra E.ON-Thüringer Energie 1925 (1998)
Wasserkraftwerk Mihla E.ON-Thüringer Energie 1919 (2006)
Wasserkraftwerk Falken E.ON-Thüringer Energie 1912 (1999)
Wasserkraftwerk Hann. Münden "Letzter Heller" (Werrawerk) Statkraft Markets GmbH seit 1920

[Bearbeiten] Einzelnachweise

  1. Gunkel: Salz in der Suppe. 2006.
  2. Runder Tisch Werra

[Bearbeiten] Siehe auch

[Bearbeiten] Literatur

[Bearbeiten] Namensherkunft

  • Dieter Berger: Geographische Namen in Deutschland. Duden-Verlag, Mannheim 1993, 1999. ISBN 3-411-06252-5
  • Hans Krahe: Sprache und Vorzeit. Quelle & Meyer, Heidelberg 1954. (Zur alteuropäischen Hydronomie.)
  • Julius Pokorny: Indogermanisches etymologisches Wörterbuch. Francke, Bern 1959.
  • Friedrich Kluge: Etymologisches Wörterbuch der deutschen Sprache. 24. Auflage. De Gruyter, Berlin/New York 2002. ISBN 3-11-017472-3

[Bearbeiten] Fluss und Landschaft

[Bearbeiten] Weblinks

Commons Commons: Werra – Bilder, Videos und Audiodateien


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