Breko
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Im BREKO Bundesverband Breitbandkommunikation e.V. haben sich rund 50 Telekommunikations-Unternehmen zusammengeschlossen, die über eine eigene Infrastruktur Sprach- und Datendienste anbieten und im Wettbewerb zur Deutschen Telekom stehen. Hinzu kommen weitere assoziierte Mitglieder, die den Verband und seine Mitglieder fördern, aber keine originären Mitgliederrechte besitzen.
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[Bearbeiten] Aufgaben und Ziele
Der Interessenverband vertritt die Anliegen der alternativen Teilnehmernetzbetreiber gegenüber dem Gesetzgeber, der Europäischen Kommission, der Bundesnetzagentur sowie der interessierten Öffentlichkeit. Er hat sich zum Ziel gesetzt:
- faire Wettbewerbsbedingungen im Telekommunikationsmarkt zu sichern
- den Liberalisierungs- und Deregulierungsprozess fortzuführen
- die wirtschaftliche Tätigkeit seiner Mitglieder zu fördern
Im Jahr 2006 fand eine Neuausrichtung statt. Das enorme Wachstum der im BREKO vertretenen Unternehmen, die Aufnahme von bundesweit tätigen Unternehmen (Arcor, HanseNet) und die starke Bedeutung des Breitbandsektors zogen dabei eine Umbenennung des ehemaligen "Bundesverband der regionalen und lokalen Telekommunikationsgesellschaften" in "Bundesverband Breitbandkommunikation" nach sich.
[Bearbeiten] Mitglieder
Derzeit sind rund 50 Unternehmen aus dem Telekommunikationssektor im BREKO vertreten, die zusammen etwa 99% aller Festnetz-Wettbewerber der Deutschen Telekom repräsentieren. Wesentliches Merkmal der Unternehmen ist der Betrieb einer eigenen Infrastruktur. Das Geschäftsmodell basiert auf einer Nutzung der Teilnehmeranschlussleitung – das heißt der letzten Meile zum Kunden, die in der Hand der Deutschen Telekom ist – beziehungsweise der direkte Anschluss der Teilnehmer (vornehmlich Geschäftskunden) an die eigene Netzinfrastruktur. Zum Teil werden auch alternative Zugangstechnologien wie Breitbandkabel, Glasfaserkabel oder Funktechnologien (WLAN, WiMAX) eingesetzt. Neben größeren Unternehmen in Metropolen wie HL komm (Sachsen, Sachsen-Anhalt), M-net (Bayern) und NetCologne (Köln) sind im BREKO auch Firmen mit stark regionaler Ausprägung wie z. B. EWE TEL (Niedersachsen/Bremen/Brandenburg), Teléos (Ostwestfalen-Schaumburg), BITel (Bielefeld/Gütersloh) sowie Verbünde mit mehreren Regio-Carriern bzw. bundesweit tätige Carrier (Arcor, Tropolys, Versatel, HanseNet) vertreten.
Zu den Geschäftsfeldern der im BREKO vertretenen Unternehmen zählen Festnetz, ISDN, DSL, Breitband und Kabelnetz.
[Bearbeiten] Hintergrund
Der BREKO wurde am 19. April 1999 gegründet. Die Geschäftsstelle hat ihren Sitz in Bonn. Präsident des Verbandes ist Peer Knauer (Vorstandsvorsitzender der Versatel), Vizepräsident Dr. Hans Konle (M-net). Den Vorstand teilen sich Alfred Kerscher (BITel), Werner Hanf (NetCologne), Hans-Joachim Iken (EWE TEL), Dr. Alwin Mahler (Telefónica Deutschland), Werner Rapp (HL komm) und Harald Rösch (HanseNet). Geschäftsführer ist Rainer Lüddemann.
[Bearbeiten] Ähnliche Institutionen
Ähnliche Zielsetzung verfolgt der Verband der Anbieter von Telekommunikations- und Mehrwertdiensten (VATM).

