Düsseldorf-Holthausen

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Düsseldorf Holthausen
Wappen der Stadt Düsseldorf Lage von Holthausen Düsseldorf
Geographische Lage: 51° 10′ N, 6° 50′ O51.1716666666676.8313888888889Koordinaten: 51° 10′ N, 6° 50′ O
Höhe: 41 m ü. NN[1]
Fläche: 5,3 km²
Einwohner: 11.846 (Stand 30. November 2007)
Bevölkerungsdichte: 2.235 Einwohner je km²[2]
Stadtbezirk: Stadtbezirk 9

Holthausen ist ein Stadtteil von Düsseldorf.

Düsseldorf-Holthausen im Jahre 2007

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Geographie

Der Stadtteil hat ca. 12.000 Einwohner. Er liegt im Düsseldorfer Süden und gehört zum Stadtbezirk 9. Im Westen grenzt er an den Stadtteil Itter, im Nordwesten an Wersten, im Norden an Eller, im Osten an Reisholz und im Südosten an Benrath.

[Bearbeiten] Geschichte

Erste Ansiedlungen von Kelten oder Germanen werden in der Gegend für das 9. vorchristliche Jahrhundert vermutet, eine dauerhafte Besiedlung seit dem 1. oder 2. nachchristlichen Jahrhundert.

Holthausen selbst findet um 1700 erstmalig Erwähnung.

Nach der Ansiedlung von Henkel im Jahr 1900 wuchs Holthausen sehr schnell. Es entstanden neue Siedlungen für die Henkel-Mitarbeiter. Bis 1929 war Holthausen ein Ortsteil von Benrath. Am 1. August wurde der Ortsteil zusammen mit Benrath nach Düsseldorf eingemeindet.

[Bearbeiten] Wirtschaft und Infrastruktur

Reisholzer Bahnstraße, im Hintergrund ist Henkel zu sehen

Im Süden grenzt Holthausen an den Rhein. Dort liegt der Reisholzer Hafen, welcher der zweit wichtigste Umschlagsplatz für Rohstoffe und Waren von und zu der Rheinschiffahrt im Düsseldorfer Stadtgebiet ist. Als wichtigste Verkehrsader durchzieht die Kölner Landstraße und Bonner Straße (ehemalige Bundesstraße 8) das Gebiet des Stadtteils von Nordwesten nach Südosten. Entlastung für die Holthausener Straßen bringen die mehrspurige Münchener Straße, die Holthausen im Westen und Süden tangiert, und die Anschlussstelle Düsseldorf-Holthausen an der Autobahn A 46 im Norden des Stadtteils, die in den 1970er und 1980er Jahren gebaut wurden und den Hafen und die Industriegebiete besser an das Fernverkehrsnetz anbinden.

Das Rückgrat des öffentlichen Personennahverkehrs bilden die Stadtbahnlinien U74 und U77, die im Stadtteilzentrum enden und Holthausen an den Düsseldorfer Hauptbahnhof, die Stadtmitte und Altstadt anbinden, und die Straßenbahnlinie 701, die nach Benrath weiterführt. Die Haltestelle „Holthausen“ gehört zu den wichtigsten Haltestellen Düsseldorfs. An ihr steigen mehr als 15.000 Fahrgäste pro Werktag ein, aus oder um.

Die größte Industrieansiedlung im Stadtteil ist das vom Henkel-Konzern und der Cognis-Gruppe gemeinsam genutzte Werksgelände, das unmittelbar östlich am Stadtteilzentrum angrenzt. Dort befinden sich auch die Hauptverwaltung der Henkel AG & Co. KGaA und die Firmensitze mehrerer Henkel-Tochtergesellschaften.

[Bearbeiten] Kultur und Sehenswürdigkeiten

Sehenswert ist der Park und das Schloss Elbroich unmittelbar westlich vom Stadtteilzentrum. Zwar hat Holthausen nicht einen so großen Park wie der Schlosspark in Benrath, allerdings ist zu jeder Jahreszeit ein Besuch im Holthausener Elbroichpark empfehlenswert.

St. Joseph

Ebenfalls sehenswert ist die katholische Pfarrkirche St. Joseph, die 1905 erbaut wurde. Die Verbundenheit mit dem Konzern Henkel wird am Altar der Kirche sichtbar, denn der Künstler hat die Henkeltürme in das Bild des Altars eingefügt.

Auch in Holthausen wird das Brauchtum intensiv gepflegt. Das Schützenfest findet immer am ersten Wochenende im September statt. Die wichtigste Sportanlage ist der am südöstlichen Stadtteilrand liegende Sportpark Niederheid, der nach dem Arena-Sportpark die größte Sportanlage Düsseldorfs ist. Er ist auch die wichtigste Wettkampf- und Trainingsstätte des Vereins für Sport und Freizeit von 1975 e.V. (SFD'75), dem mit mehr als 3000 Mitgliedern größten Düsseldorfer Sportverein.

[Bearbeiten] Weblinks

Commons Commons: Düsseldorf-Holthausen – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

[Bearbeiten] Einzelnachweise

  1. [1]
  2. Bevölkerung am Ort der Hauptwohnung am 30. November 2007, Amt für Statistik und Wahlen der Landeshauptstadt Düsseldorf, Zugriff: 28. Dezember 2007
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