Nutzpflanze
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Nutzpflanzen sind Kulturpflanzen, die als Nahrungsmittel für Menschen, als Viehfutter oder für technische Zwecke Verwendung finden. Man unterscheidet kultivierte und wild wachsende Nutzpflanzen; Zierpflanzen sind eine eigenständige Kategorie.
Vor mehr als 12.000 Jahren begannen Menschen (nach Smith 1994) in Vorderasien und Anatolien, die ersten Getreidearten (Einkorn, Emmer, Gerste und Roggen) anzubauen und erfanden damit die Landwirtschaft.
Durch Selektion der gesündesten und ertragreichsten Pflanzen und Verwendung des Körnerertrags als Saatgut für das kommende Jahr sowie Ackerbaumassnahmen, Unkrautbekämpfung und Düngung mit Mist wurde versucht, den Ertrag zu verbessern und die Ernte zu sichern. Da mit den bekannten Anbaumethoden Hungersnöte nicht verhindert werden konnten, entstanden ab dem 18. Jahrhundert Forschungs- und Lehranstalten der Pflanzenbauwissenschaften. Die jährlichen Erträge der Nutzpflanzen wurden seitdem durch Pflanzenbau, Pflanzenschutz und Pflanzenzucht gesichert und erhöht. Seit den 1980er Jahren wird zur Unterstützung der Pflanzenzucht auch die Gentechnik angewandt. Der Anbau von GVO-Nutzpflanzen erfolgt in den USA auf mehr als 100 Mio ha (2006) - in Europa ist der GVO-Anbau umstritten und rechtlich eingeschränkt.
In der folgenden Zusammenstellung sind die Nutzpflanzen gegliedert nach den für die Ernährung wichtigen Inhaltsstoffen, nach ihrer Verwendung sowie nach ihrer technischen Nutzung. Die Einteilung basiert auf Franke, W. (1997). Die Arzneipflanzen sind in Anlehnung an Gessner/Orzechowski (1974) nach den Hauptwirkstoffen zusammengestellt.
[Bearbeiten] Nahrungspflanzen
Da viele Pflanzeninhaltsstoffe (z.B. Zucker, Stärke,Pflanzenöle) sowohl als Nahrungsmittel, als auch als Futtermittel, als Bioenergieträger und als Nachwachsender Rohstoff zur stofflichen Nutzung verwendet werden, werden viele der hier genannten Pflanzen auch technisch genutzt.
[Bearbeiten] Kohlenhydrate liefernde Pflanzen
[Bearbeiten] Stärke liefernde Pflanzen
[Bearbeiten] Rüben, Knollen, Wurzeln, Rhizome
- Kartoffel, Maniok, Knollenbohne, Batate, Yamswurzel, Knollen-Platterbse, Arakacha, Knolliger Sauerklee, Knollige Kapuzinerkresse, Ulluco, Ostindische Pfeilwurz, Pfeilwurz, Achira, Taro, Tannia, Weiße Seerose, Gelbe Teichrose, Chayote
[Bearbeiten] oberirdischen Sprossachsen
[Bearbeiten] Samen
- Getreidepflanzen
- Weizen (Dinkel, Emmer, Einkorn, Kamut), Gerste, Roggen, Hafer, Reis, Mais, Hirse, (Zwerghirse, Fingerhirse, Rispenhirse, Kutkihirse, Weizenhirse, Foniohirse, Perlhirse, Kolbenhirse, Mohrenhirse )
- Pseudozerealien
[Bearbeiten] Samen im Fruchtfleisch
Jackfruchtbaum, Okwabaum, Brotnussbaum
[Bearbeiten] Zucker liefernde Pflanzen
- Zuckerrohr, Zuckerrübe, Zuckerhirse, Zucker-Ahorn, Walddattelpalme, Honigpalme, Zuckerpalme, Palmyrapalme,
[Bearbeiten] Inulin liefernde Pflanzen
[Bearbeiten] Protein liefernde Pflanzen
[Bearbeiten] Proteinreiche Samen
- Puffbohne, Feuerbohne, Buschbohne, Limabohne (Mondbohne), Teparybohne, Urdbohne, Mungbohne (Lunjabohne), Mottenbohne, Adzukibohne, Augenbohne (Kuhbohne), Reisbohne, Helmbohne, Pferdebohne, Erbsenbohne, Jackbohne, Schwertbohne, Goabohne, Samtbohne (Mucuna argyrophylla)
- Sojabohne, Gartenerbse, Linse, Kichererbse, Juckbohne, Maramabohne
- Erdfrüchtige Leguminosen
- Erdnuss, Erderbse, Erdbohne
[Bearbeiten] Fett liefernde Pflanzen
[Bearbeiten] Sprossknollen
[Bearbeiten] Fruchtfleisch
[Bearbeiten] Samen
- Sojabohne, Raps, Rübsen, Sesam, Baumwolle, Lein, Schlafmohn, Ricinus, Tungölbaum, Oiticicabaum, Erdnuss, Cannabis sativa, Gemeine Hasel, Lambertshasel, Rotbuche, Mais, Sonnenblume, Kokospalme, Ölpalme, Babassupalme, Mandelbaum, Kakaobaum, Schibutterbaum, Walnuss, Arganie, Talerkürbis, Kemirinussbaum, Distel, Crambe, Purgiernuss
[Bearbeiten] Gemüse und Salat liefernde Pflanzen
[Bearbeiten] Algengemüse und Pilze
- Wild wachsende Pilze
- Silberrohr, Judasohr (Ohrlappenpilz), Speisemorchel, Spitzmorchel, Hohe Morchel, Krause Glucke, Pfifferling, Herbsttrompete, Semmelstoppelpilz, Schafporling, Trüffel, Sommertrüffel, Burgundertrüffel, Kalahari-Trüffel, Löwentrüffel, Perigordtrüffel, Piemont-Trüffel, Weißer Trüffel, Wintertrüffel.
- Goldröhrling, Butterröhrling, Kuhröhrling, Sandröhrling, Ziegenlippe, Rotfußröhrling, Maronenröhrling, Steinpilz, Birkenröhrling, Eichenrotkappe, Espenrotkappe, Birkenrotkappe, Elfenbeinröhrling, Flockenstieliger Hexenröhrling, Körnchenröhrling.
- Brätling, Edelreizker, Apfeltäubling, Frauentäubling, Grünfeldriger Täubling, Lilagrüner Täubling, Speisetäubling, Hallimasch, Grünling, Mairitterling, Erdritterling, Violetter Rötelritterling, Grauer Ritterling, Samtfußrübling, Knoblauchschwindling, Nelkenschwindling, Wiesenschwindling, Austernseitling, Parasol, Safranschirmling, Perlpilz, Anischampignon, Wiesenchampignon (Feldegerling), Waldchampignon, Schafchampignon, Schopftintling, Stockschwämmchen.
- In Kultur genommene Pilze
- Zuchtchampignon, Stockschwämmchen, Chinesisches Stockschwämmchen, Shiitake, Samtfußrübling, Austernseitling, Judasohr (Ohrlappenpilz), Reisstrohpilz, Silberohr, Riesenträuschling (Kulturträuschling), Schopftintling.
[Bearbeiten] Wurzelgemüse
- Haferwurzel, Möhre, Karotte, Pastinak, Gemeine Nachtkerze, Rettich, Schwarzwurzel, Weiße Rübe, Wurzelpetersilie
[Bearbeiten] Knollengemüse
[Bearbeiten] Zwiebelgemüse
[Bearbeiten] Blattstielgemüse
[Bearbeiten] Blattgemüse und Blattsalate
- Weißkohl, Rotkohl, Wirsing, Rosenkohl, Chinakohl.
- Gartenkresse, Brunnenkresse, Bittere Kresse, Winterkresse, Löffelkresse, Kapuzinerkresse.
- Kopfsalat, Schnittsalat, Römischer Salat, Spargelsalat, Winterendivie, Chicorée, Löwenzahn, Feldsalat
- Spinat, Gartenmelde, Mangold, Garten-Ampfer, Sauerampfer, Wasserspinat, Neuseeländer Spinat, Baumspinat (Chaya, Cnidoscolus chayamansa), Chayote
[Bearbeiten] Blütenstände als Gemüse
[Bearbeiten] Samengemüse
[Bearbeiten] Fruchtgemüse
- Okra, Tomate, Baumtomate, Eierfrucht (Aubergine), Gemüsepaprika, Gurke (Einlege- und Schlangengurke), Gartenkürbis, Riesenkürbis, Moschuskürbis, Chayote, Flaschenkürbis, Balsambirne.
[Bearbeiten] Obst
[Bearbeiten] Samenobst
- Pinie, Zirbelkiefer, Edelkiefer, Mexikanische Nußkiefer, Neosiakiefer, Schmucktanne, Brasilkiefer, Bunya-Bunya-Baum, Ginkgobaum
- Queenslandnuß, Australische Haselnuss, Paranussbaum, Mandelbaum, Walnussbaum, Pekannussbaum, Echte Pistazie
- Haselnuss, Lambertsnuss, Baumhasel, Lotosblume
- Granatapfelbaum, Purpurgrenadill, Curuba, Durianbaum, Akipflaume, Litschi, Rambutan, Mangostane
- Acajubaum,
[Bearbeiten] Fruchtobst
- Zitrusfrüchte: Orange, Mandarine, Grapefruit, Pampelmuse, Zitrone, Zitronatzitrone, Saure Limette, Bitterorange, Kumquat,
- Steinobst: Sauerkirsche, Süßkirsche, Kirschpflaume, Schlehdorn, Zwetschge, Aprikose, Pfirsich, Kornelkirsche, Sanddorn, Schwarzer Holunder, Mangobaum, Barbadoskirsche, Chinesische Dattel
- Kernobst: Apfel, Birne, Quitte, Japanische Quitte, Mispel, Eberesche, Speierling, Elsbeere, Mehlbeere, Schwarze Apfelbeere, Japanische Wollmispel, Cherimoya
- Beerenobst: Guanabana, Netzannone, Zimtapfel, Asiatische Kermesbeere, Amerikanische Kermesbeere, Tamarinde, Stachelbeere, Schwarze Johannisbeere, Rote Johannisbeere, Amerikanische Heidelbeere, Heidelbeere, Kulturheidelbeere, Preiselbeere, Weinrebe, Mahonie, Melone, Wassermelone (Arbuse), Banane, Dattelpalmen, Melonenbaum, Bergpapaya, Babaco, Avocado, Guave, Erdbeerguave, Breiapfelbaum, Kakipflaume, Kiwifrucht, Kapstachelbeere, Birnenmelone, Feigenkaktus, Karambolabaum, Bilimbi
- Ananas, Feige, Maulbeere, Litchi, Longan, Rambutan
[Bearbeiten] Süßstoff liefernde Pflanzen
- Süßholz, Süßkraut Stevia, Katemfe-Pflanze (Thaumatococcus danielli) -> Thaumatin,
[Bearbeiten] Gewürzpflanzen
[Bearbeiten] Gewürzpflanzen, die vorwiegend ätherische Öle enthalten
- Ingwer, Galgant, Kurkuma, Kalmus, Engelwurz, Zimtkassie, Lorbeerbaum, Weinraute, Dill, Garten-Kerbel, Schnittsellerie, Liebstöckel, Petersilie, Myrrhenkerbel, Portulak, Borretsch, Ysop, Zitronenmelisse, Pfefferminze, Basilikum, Majoran, Oregano, Rosmarin, Salbei, Bohnenkraut, Thymian, Eberraute, Wermut, Estragon, Beifuß, Lavendel, Gewürznelkenbaum, Safran, Echter Schwarzkümmel, Muskatnussbaum, Kardamom, Nelkenpfeffer, Kümmel, Kreuzkümmel, Koriander, Fenchel, Anis, Echte Vanille, Sternanis, Wacholder
[Bearbeiten] Gewürzpflanzen, die vorwiegend scharf schmeckende Alkaloide enthalten
[Bearbeiten] Gewürzpflanzen, die vorwiegend Senfölglykoside enthalten
[Bearbeiten] Schwefelhaltige Gewürzstoffe in Allium-Arten
- Schalotte, Knoblauch, Winterzwiebel, Schnittlauch, Bärlauch, Küchenzwiebel, Porree, Winterzwiebel, Knoblauch-Schnittlauch
[Bearbeiten] Gewürzpflanzen, mit säuerlich schmeckenden Stoffen
[Bearbeiten] Gewürzpflanzen, die vorwiegend Bitterstoffe enthalten
[Bearbeiten] Cumarinhaltige Gewürzpflanzen
[Bearbeiten] Gewürzpflanzen mit anderen Inhaltsstoffen
[Bearbeiten] Genussmittelpflanzen
[Bearbeiten] Coffein- und theobrominhaltige Pflanzen
[Bearbeiten] Nikotinhaltige Pflanzen
[Bearbeiten] Drogenpflanzen
- Cannabis, Fliegenpilz, Kahlköpfe (Psilocybe) -> Teonanacatl
[Bearbeiten] Drogenhaltige und Alkoholerzeugende Pilze
- Bierhefe
[Bearbeiten] Weitere psychokative Sprossachsen, Samen und Früchte
[Bearbeiten] Futterpflanzen
[Bearbeiten] Futtergräser
- Wiesen-Fuchsschwanz, Glatthafer, Wehrlose Trespe, Mais, Knaulgras, Wiesen-Schwingel, Rohrglanzgras, Wiesen-Lieschgras
[Bearbeiten] Futterleguminosen
[Bearbeiten] Sonstige Futterpflanzen
[Bearbeiten] Gründüngungspflanzen
[Bearbeiten] Technisch genutzte Pflanzen
[Bearbeiten] Fasern liefernde Pflanzen (Faserpflanzen)
[Bearbeiten] Fasern aus Haaren
[Bearbeiten] Fasern aus Sprossachsen
- Faserlein, Nutzhanf, Fasernessel, Ramiepflanze, Jute, Abacà
[Bearbeiten] Fasern aus Blättern
[Bearbeiten] Fasern aus Früchten
[Bearbeiten] Holz liefernde Pflanzen
[Bearbeiten] Außereuropäische Nadelhölzer
- Flusszeder, Gelbkiefer, Mammutbaum, Hemlockstanne, Virginischer Sadebaum, Sumpfkiefer, Afrikanische Bleistiftzeder
[Bearbeiten] Außereuropäische, besondere tropische Laubhölzer
- Balsaholz, Abachai, Senbaum, Honduras-Mahagoni, Limba, Echtes Mahagoni, Iroko, Gelbbirke, Teakbaum, Zuckerbirke, Gambia-Mahagoni, Makoré, Filzige Hickory, Palisander, Rio-Palisander, Eisenholz, Ebenholzbaum, Pockholzbaum
[Bearbeiten] Holz von Monocotylen
[Bearbeiten] Kork liefernde Pflanzen
[Bearbeiten] Gerbstoff liefernde Pflanzen
[Bearbeiten] Kautschuk, Naturharze, Balsame und Lack liefernde Pflanzen
[Bearbeiten] Wachs liefernde Pflanzen
- Balsamtanne, Mastixstrauch, Pockenholzbaum, Kaurifichte, Lacksumach, Wachspalmen, Jojoba, Wachsfeigenbaum
[Bearbeiten] Farbstoffe liefernde Pflanzen (Färberpflanzen, Färbepflanzen)
- Annattostrauch, Brasilholz, Blauholzbaum, Färbereiche, Hennastrauch, Indigostrauch, Rukustrauch, Perückenstrauch, Gelbholz, Sandelholz
- Färberwaid, Färberkrapp, Färberwau, Safranwurzel, Färberdistel, Färberkamille, Färberscharte, Kermesbeere, Rainfarn, Stockrose, Wiesenlabkraut, Schminkwurz (Alkanna tinctoria)
[Bearbeiten] Insektizide liefernde Pflanzen
- Tubawurzel (Derris elliptica), Barbascowurzel (Lonchocarpus urucu), Bitterholzbaum (Quassia amara), Bauerntabak (Anabasin), Tabak, Niembaum, Chrysanthemen (Insektizid: Pyrethrum)
[Bearbeiten] Energie und Kraftstoffe liefernde Pflanzen
Biogas, Alkohol, Biodiesel, Öl und weitere Bioenergieträger aus Energiepflanzen;
- Energiemais, Kreuzblättrige Wolfsmilch, Kopaivabaum, Eucalyptus, Raps, Purgiernuss, Zuckerrohr, Jojoba, Riesen-Chinaschilf (Miscanthus x giganteus, Elefantengras),
[Bearbeiten] Arzneipflanzen
[Bearbeiten] Alkaloide als Hauptwirkstoffe enthaltende Pflanzen
[Bearbeiten] Alkaloide acyclisch oder carbocyclisch
[Bearbeiten] Alkaloide heterocyclisch
- Gefleckter Schierling, Hundspetersilie, Wasser-Spleiße, Taumel-Lolch, Virginischer Tabak, Weißer Diptam, Tollkirsche, Bilsenkraut, Stechapfel, Glocken-Bilsenkraut, Besenginster, Gelbe Lupine, Goldregen, Färber-Ginster, Schlafmohn, Schöllkraut, Hohler Lerchensporn, Echter Erdrauch, Berberitze, Mutterkornpilz, Weißer Germer, Schwarzer Nachtschatten, Bittersüßer Nachtschatten, Echter Sturmhut, Gelber Sturmhut, Feld-Rittersporn, Buchsbaum, Eibe, Betäubender Kälberkropf, Beinwell, Echte Hundszunge, Kolben-Bärlapp, Tannen-Bärlapp
[Bearbeiten] Glycoside als Hauptwirkstoffe enthaltende Pflanzen
[Bearbeiten] Pflanzen mit Senföl-Glycosiden
[Bearbeiten] Pflanzen mit Blausäure-Glycosiden
[Bearbeiten] Pflanzen mit Anthra-Glykosiden
Aloe (Aloe ferox, Liliaceae); Faulbaum (Rhamnus frangulae, Rhamnaceae); Cascararinde (Rhamnus purshianus, Rhamnaceae); Rhabarber (Rheum palmatum, Polygonaceae);
[Bearbeiten] Pflanzen mit Emodin-Glycosiden
[Bearbeiten] Pflanzen mit Di- und Trioxyanthrachinon-Glycosiden
[Bearbeiten] Pflanzen mit Herzglykosiden
- Roter Fingerhut, Gelber Fingerhut, Großblütiger Fingerhut, Wolliger Fingerhut, Maiglöckchen, Frühlings-Teufelsauge, Schwarze Nieswurz, Grüne Nieswurz, Oleander, Bunte Kronwicke, Goldlack
[Bearbeiten] Pflanzen mit Saponinen
- Seifenkraut, Echte Schlüsselblume, Bittere Kreuzblume, Kornrade, Einbeere, Alpenveilchen, Efeu, Gewöhnliche Goldrute, Feld-Mannstreu, Stiefmütterchen, Wohlriechendes Veilchen, Sandbirke, Ausdauerndes Bingelkraut, Rosskastanie, Spargel, Echter Schwarzkümmel, Türkischer Schwarzkümmel, Braunwurz, Hafer, Mais, Waschnussbaum
[Bearbeiten] Pflanzen mit Phenolglycosiden
[Bearbeiten] Pflanzen mit Cumaringlycosiden
[Bearbeiten] Pflanzen mit Flavonglycosiden (Flavonpflanzen)
[Bearbeiten] Pflanzen mit Anthocyanglycosiden
[Bearbeiten] Pflanzen mit Xanthophyllen (Xanthophyllpflanzen)
[Bearbeiten] Pflanzen mit Indoxylglycosiden
[Bearbeiten] weitere Glycoside enthaltende Arzneipflanzen
- Gnadenkraut, Rotbeerige Zaunrübe, Schwarzbeerige Zaunrübe, Zaun-Winde, Schwalbenwurz, Seidenpflanze, Eisenkraut, Safran, Blut-Weiderich
[Bearbeiten] Gerbstoffe als Hauptwirkstoffe enthaltende Pflanzen
- Sommer-Eiche, Winter-Eiche, Ruhrwurz, Schlangen-Knöterich, Heidelbeere, Kleiner Odermennig, Großer Wiesenknopf, Wald-Erdbeere, Brombeere, Wiesen-Frauenmantel, Sumpf-Blutauge, Hunds-Rose, Himbeere, Bach-Nelkenwurz, Echte Nelkenwurz, Wiesen-Storchschnabel, Wald-Storchschnabel, Kriechender Günsel, Schwarznessel, Kleine Brunelle, Heil-Ziest, Gundelrebe, Garten-Salbei, Acker-Skabiose, Sumpf-Herzblatt, Zweijährige Nachtkerze, Wald-Weidenröschen, Wassernuss, Echte Hauswurz, Wiesen-Flockenblume, Schwarz-Erle, Feld-Ulme, Walnussbaum, Edelkastanie, Essigbaum.
[Bearbeiten] Ätherische Öle als Hauptwirkstoffe enthaltende Pflanzen
- Sand-Kiefer, Wacholder, Sadebaum, Abendländischer Lebensbaum, Rainfarn, Mutterkraut, Garten-Salbei, Wermut, Gemeiner Beifuß, Eberraute, Echter Alant, Wohlriechender Gänsefuß, Haselwurz, Kalmus, Sumpfporst, Arnika, Garten-Ringelblume, Erzengelwurz, Wald-Engelwurz, Wiesen-Bärenklau, Echte Kamille, Römische Kamille, Schafgarbe, Echter Thymian, Feld-Thymian, Fenchel, Anis, Kümmel, Koriander, Meisterwurz, Pfefferminze, Polei-Minze, Bohnenkraut, Echter Dost, Majoran, Melisse, Lavendel, Rosmarin, Bach-Nelkenwurz, Echte Nelkenwurz, Petersilie, Liebstöckel, Lorbeerbaum, Gartenraute, Wasserpfeffer, Kanadisches Berufkraut, Dornige Hauhechel, Möhre, Echtes Johanniskraut, Schwarzer Holunder, Winter-Linde, Sommer-Linde, Echter Baldrian, Holunder-Baldrian, Kleiner Baldrian, Knoblauch, Bärlauch, Speise-Zwiebel
[Bearbeiten] Stickstofffreie Bitterstoffe oder andere N-freie organische Substanzen Hauptwirkstoffe enthaltende Pflanzen
- Gelber Enzian, Echtes Tausendgüldenkraut, Bitterklee, Benediktenkraut, Wegwarte, Weißer Andorn, Wasserschierling, Rosmarinheide, Gift-Lattich, Hopfen, Hanf, Wurmfarn, Dorniger Schildfarn, Wald-Frauenfarn, Zypressen-Wolfsmilch, Kuhschellen, Scharfer Hahnenfuß, Gift-Hahnenfuß, Knolliger Hahnenfuß, Sumpf-Dotterblume, Trollblume, Aufrechte Waldrebe, Echte Waldrebe, Christophskraut, Becher-Primel, Gift-Sumach, Große Brennnessel, Seidelbast, Eberesche, Zweigriffeliger Weißdorn, Eingriffeliger Weißdorn, Wiesen-Lein, Löwenzahn, Deutscher Bertram, Bleicher Schöterich
[Bearbeiten] Stickstoffhaltige, nichtalkaloidische, nichtglycosidische Hauptwirkstoffe enthaltende Pflanzen
[Bearbeiten] Schleimstoffe als Hauptwirkstoffe enthaltende Pflanzen
- Manns-Knabenkraut, Echter Eibisch, Stockrose, Wilde Malve, Große Königskerze, Huflattich, Echtes Lungenkraut, Isländisches Moos, Deutsche Schwertlilie, Gemeiner Lein (Samen), Bockshornklee, Wildapfel (Holzapfel)
[Bearbeiten] Organische Säuren als Hauptwirkstoffe enthaltende Pflanzen
[Bearbeiten] Anorganica als Hauptwirkstoffe enthaltende Pflanzen
- Kieselsäurepflanzen: Acker-Schachtelhalm, Vogel-Knöterich, Gelber Hohlzahn, Echter Steinsame, Sand-Segge, Kanariengras
- Jod pflanzen: Blasentang, Brunnenkresse
- Salzpflanzen: Gemeines Salzkraut, Queller
- Radium speichernde Pflanzen: Kleine Wasserlinse
[Bearbeiten] Vitamine als Hauptwirkstoffe enthaltende Pflanzen
[Bearbeiten] Chemisch wenig oder nicht erforschte Hauptwirkstoffe enthaltende Pflanzen
- Gemeine Heckenkirsche, Roter Holunder, Zwerg-Holunder, Gemeiner Schneeball, Rainweide, Rotbuche, Blasenstrauch, Stechpalme, Pfaffenhütchen, Gefleckter Aronstab, Schlangenkraut, Mauerpfeffer, Trunkelbeere, Mariendistel, Sand-Strohblume, Gemeines Katzenpfötchen, Wasserdost, Artischocke, Wiesen-Kerbel, Gänse-Fingerkraut, Rundblättriger Sonnentau, Ufer-Wolfstrapp, Echtes Herzgespann, Gartenkürbis, Tüpfelfarn, Buchweizen, Kicherling
[Bearbeiten] Pilze mit Arznei- oder Giftstoffen
- Grüner Knollenblätterpilz, Weißer Knollenblätterpilz, Frühlings-Knollenblätterpilz, Gelber Knollenblätterpilz, Fliegenpilz, Pantherpilz, Ziegelroter Risspilz, Speiselorchel, Satanspilz, Speitäubling, Birken-Reizker, Fleischroter Schirmling
[Bearbeiten] Siehe auch
- Gemüse, Liste der Gemüse
- Obst
- Jäger und Sammler für die Zeit als das unmittelbare Nutzung von Wildpflanzen (neben Wildtieren) Grundlage des menschlichen Lebens waren.
- Wurfholz als Beispiel für eine besonders alte Nutzung von Pflanzen, hier Holz, als Werkzeug
[Bearbeiten] Literatur
Allgemeines:
- Joachim Breschke (Hrsg.): Nutzpflanzen. Rastatt, Moewig, 1991, ISBN 3-8118-8379-8
- Wolfgang Franke: Nutzpflanzenkunde. Nutzbare Gewächse der gemäßigten Breiten, Subtropen und Tropen. 6. Auflage. Thieme, Stuttgart 1997, ISBN 3-13-530406-X
- Ernst Klapp: Lehrbuch des Acker- und Pflanzenbaus. Parey, Berlin 1951
- Ghillean Prance (Hrsg.): The Cultural History of Plants. Routledge, New York 2005, ISBN 0-415-92746-3
- W. Rauh: Morphologie der Nutzpflanzen. 2. Auflage. Quelle und Meyer, Heidelberg 1950
Nutzpflanzen, spezielles:
- Ilse Esdorn, Helmut Pirson: Die Nutzpflanzen der Tropen und Subtropen in der Weltwirtschaft. Fischer, Stuttgart 1973
- Heinrich Marzell: Wörterbuch der deutschen Pflanzennamen. Hirzel, Leipzig 1943-1979 (5 Bände)
- Udelgard Körber-Grohne: Nutzpflanzen in Deutschland. Kulturgeschichte und Biologie. 2. Auflage. Theiss, Stuttgart 1988, ISBN 3-8062-0481-0
- Gunther Franke: Spezieller Pflanzenbau. Ulmer, Stuttgart 1994, ISBN 3-8252-1769-8 (Nutzpflanzen der Tropen und Subtropen, Band 3)
- Diedrich Westermann: Die Nutzpflanzen unserer Kolonien und ihre wirtschaftliche Bedeutung für das Mutterland. Reimer, Berlin 1909
- W. Zorn, H. Heß, G. Marks, W. Bergmann: Handbuch zur visuellen Diagnose von Ernährungsstörungen bei Kulturpflanzen. Spektrum, Heidelberg 2006, ISBN 3-8274-1669-8
Nahrungs und Gewürzpflanzen:
- Ben-Erik van Wyk: Handbuch der Nahrungspflanzen. Wissenschaftliche Verlagsgesellschaft, Stuttgart 2005, ISBN 3-8047-2246-6
- Eberhard Teuscher: Gewürzdrogen. Ein Handbuch der Gewürze, Gewürzkräuter, Gewürzmischungen und ihrer ätherischen Öle. Wissenschaftliche Verlagsgesellschaft, Stuttgart 2003, ISBN 3-8047-1867-1
Wirtschaftspflanzen:
- Horst Mielke: Anbau und Pflanzenschutz nachwachsender Rohstoffe. Eiweiß-, Öl-, Färber-, Inulin- und Faserpflanzen. In: Biologische Bundesanstalt für Land- und Forstwirtschaft, Berlin und Braunschweig (Hrsg.): Mitteilungen aus der Biologischen Bundesanstalt für Land- und Forstwirtschaft. Parey, Berlin 2004, ISBN 3-930037-11-4
Arzneipflanzen: Gerhard Orzechowski (Hrsg.), Otto Gessner: Gift- und Arzneipflanzen von Mitteleuropa. 3. Auflage. Winter, Heidelberg 1974, ISBN 3-533-02372-9
- H. H. Hart: Zier- und Nutzpflanzen in der Naturmedizin. Neff, Rastatt 1993, ISBN 3-8118-5835-1
- Friedrich Losch: Kräuterbuch. Unsere Heilpflanzen in Wort und Bild. 3. Auflage. Schreiber, Esslingen 1916
- Ben-Erik van Wyk, Coralie Wink, Michael Wink: Handbuch der Arzneipflanzen. Wissenschaftliche Verlagsgesellschaft, Stuttgart 2004, ISBN 3-8047-2069-2
[Bearbeiten] Weblinks
- http://www.nutzpflanzenvielfalt.de/ -Verein
- http://www.loki-schmidt-haus.de/ - Loki Schmidt Haus, Museum für Nutzpflanzen, Universität Hamburg
- Fachinformationszentrum: Bereichsbibliothek Ernährung, Umwelt und Agrarwissenschaften, Bonn
- Giftstoffe in Nahrungspflanzen
- Kultivierung von tropischen Nutzpflanzen in Deutschland, Österreich und der Schweiz
- Schweizer Exoten-Handel mit Lexikon
- Nutzpflanzenvielfalt aus aller Welt
- Nutzpflanzen-Datenbank der Universität Marburg

