Eine Kugel für Mac Gregor

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Film
Titel Eine Kugel für Mac Gregor
Originaltitel 7 donne per i Mac Gregor
Produktionsland Italien, Spanien
Originalsprache Italienisch
Erscheinungsjahr 1967
Länge 104 (dt. Version 91) Minuten
Altersfreigabe
Stab
Regie Franco Giraldi
Drehbuch Fernando Di Leo
Enzo Dell’Aquila
Paolo Levi
José Maria Rodriguez
Franco Giraldi
Produktion Dario Sabatello
Musik Ennio Morricone
Kamera Alexander Ulloa
Schnitt Nino Baragli
Besetzung

Eine Kugel für Mac Gregor (Originaltitel: 7 donne per i Mac Gregor) ist ein komödiantischer Italowestern aus italienisch-spanischer Koproduktion, den Franco Giraldi 1966 als Fortsetzung von Die 7 Pistolen des McGregor inszenierte. Die deutschsprachige Erstaufführung erfolgte am 14. Juni 1968. Alternativtitel ist Auf den Sheriff schießt man nicht.

Die sieben Brüder des schottischen Familienclans MacGregor nehmen sich ihre berühmten Colts und machen sich auf die Jagd nach den Banditen des Anführers Maldonado, der bei jeder sich bietenden Gelegenheit versucht, den Besitz der Familie zu rauben und an das vergrabene Gold gelangt ist. Die Bande ist derweil hinter den Verlobten der Brüder, die sieben rothaarigen Töchter der irischen Familie Donovan, als nächste Opfer her, hat jedoch nicht mit deren entschiedenem und einfallsreichem Widerstand gerechnet. Auch das Zahnweh Maldonados hindert den Banditen, der sich einen Zahnarzt kommen lässt; in dessen als Praxis dienender großen Kutsche können die MacGregors ins Hauptquartier der Banditen gelangen. In heftigen Feuergefechten gelingt es den Brüdern, das aufgehäufte Diebesgut an sich zu bringen. Dann kidnappen die Banditen bei einer Verlobungsfeier das Brautpaar, Gregor MacGregor und Rosita. Im Tausch gegen das Gold lässt Maldonado die beiden wieder frei. Der Schatz besteht jedoch mittlerweile aus Dynamit. Am Ende feiern viele glückliche Paare.

Das Lexikon des internationalen Films urteilte positiv und knapp: „Erheiternde, komisch-ironische Westernkomödie.“[1] Auch Joe Hembus war angetan: „Ein witziger Spaghetti-Western, der nicht versucht, partout italienisch zu sein. Die Pointen erinnern an George Marshall, die Tanzszenen fast an John Ford“.[2] Zwiespältig urteilte dagegen der Evangelische Film-Beobachter: „Italo-Western mit einem Schuß Komik, der (wenn die Scherze auch nicht immer von der besten Sorte sind) dem Genre ganz gut tut und die übliche Brutalität einigermaßen erträglich macht.“[3]

Die Außenaufnahmen entstanden in Aldea del Fresno, Guadix und Nuevo Baztán.[4]

Einzelnachweise

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  1. Eine Kugel für Mac Gregor. In: Lexikon des internationalen Films. Filmdienst, abgerufen am 2. März 2017.
  2. Joe Hembus: Das Western-Lexikon, erweiterte Neuausgabe von Benjamin Hembus - 1567 Filme von 1894 bis heute. München 1995, ISBN 3-453-08121-8. S. 164
  3. Evangelischer Presseverband München, Kritik Nr. 324/1968.
  4. Ulrich P. Bruckner: Für ein paar Leichen mehr. Der Italo-Western von seinen Anfängen bis heute. Berlin 2002, S. 648